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SWISS Connoisseur Menu: Alba Trüffel über den Wolken

Ein Flug in der Swiss First Class – ein besonderes Erlebnis. Ein Flug in der Swiss First Class ab Zürich während der SWISS Connoisseur Experience – ein unvergessliches Erlebnis.

Viermal jährlich bietet die Swiss ihren First Class Gästen während zwei Wochen mit der SWISS Connoisseur Experience ein ganz exklusives kulinarisches Highlight an. Im Herbst hatten wir das Glück, während eines Fluges ab Zürich, eine der edelsten Delikatessen über den Wolken genießen zu dürfen: Es wurde eine Menükomposition mit dem weißen Alba-Trüffel angeboten.

Die Swiss First Lounge E

Das First Class Feeling beginnt in Zürich in der Swiss First Lounge am Gate E bereits vor dem Abflug. In der Lounge befinden sich zwei Restaurants und eine Champagnerbar. Wer ein Glas Wein bevorzugt, der hat die Qual der Wahl: Der Weinhumidor am Eingang der Lounge ist mit über 1.000 Flaschen Wein aus aller Welt ausgestattet.

In Erwartung des Trüffelmenüs halten wir uns in der Lounge jedoch vornehm zurück und genehmigen uns nur einige Gläser Champagner zur Einstimmung.

Das SWISS Connoisseur Menu

Passend gibt es in Zürich an diesem Abend den ersten Schnee. Im Flugzeug Platz genommen, toben die Schneeflocken wie wild vor unserem Fenster. Der Flughafen Zürich ist jedoch darauf vorbereitet und wir rollen eine der De-Icing Stationen an, um das Flugzeug von Eis und Schnee zu befreien und startklar zu machen. Der erste Schnee der Saison ist immer ein kleines Erlebnis und er bringt uns noch mehr in Trüffel-Stimmung.

Kurze Zeit später starten wir und auch der erstklassige Service der Swiss First beginnt mit einem Glas Champagner und einem Amuse bouche:

Danach geht es los mit dem Menü. Als Vorspeisen werden ein Rinds-Carpaccio mit weißem Trüffel und eine Trüffelcreme Suppe serviert:

Als Hauptgang verwöhnt uns die Swiss mit Tagliolini mit weißem Trüffel:

Bei einer Schweizer Airline darf natürlich eine Schweizer Käseauswahl nicht fehlen, die wie alles auf diesem Flug, hervorragend schmeckt. Besonders anzumerken ist, dass die Käseplatte der Swiss in den Trüffelwochen um einen erstklassigen Trüffelbrie (rechts im Bild) ergänzt wird:

Als Dessert-Liebhaber sind wir gespannt auf den Nachtisch und dürfen uns über Schokoladen-Krokant mit Schokoladen Trüffel-Eiscreme zur Abrundung des Menüs freuen:

Zum Menü:

Das SWISS Connoisseur Menu im Herbst mit den weißen Alba Trüffeln ist ein großartiger Genuss. Man kann sich doppelt freuen, wenn man in den zwei Wochen einen Flug in der Swiss First Class gebucht hat. Jedoch sollte man wissen, dass das Menü nur ab Zürich angeboten wird. Die herausragende Qualität dieses speziellen Produkts kann die Swiss nur ab ihrem Heimatflughafen Zürich garantieren.

Sunrise in der Swiss First

Ein traumhafter Sonnenaufgang im Flugzeug nach einer erholsamen Nacht in der First Class kann nur den Beginn eines wundervollen Tages verheißen.

Das Frühstück darf noch einmal opulent ausfallen, wir lassen uns Egg Benedict servieren, die genau so phantastisch schmecken, wie sie aussehen.

Ein Flug mit der Swiss First Class ist ein grandioses Erlebnis, das man sich, sofern man die Gelegenheit dazu bekommt, nicht entgehen lassen sollte. Den Zeitraum mit dem Trüffelmenü zu erwischen, ist großes Glück. Das beeindruckt sogar den verwöhnten Vielflieger.

Well done, Swiss.

Service & Information

First Class Flüge sind kein günstiges Vergnügen, das wissen wir. Als Vielflieger hat man gelegentlich die Chance, sich mit einem Upgrade einen Platz in der First Class zu sichern. Als Privatreisender überlegt man sich, ob eine solche Investition sich lohnt. Hat man sich dazu entschieden, so wird man es nicht bereuen – ein First Class Flug mit der Swiss kann auch ein wunderbares Once in a Lifetime-Erlebnis sein, von welchem man noch lange schwärmen wird.

Empfehlen können wir die Seite vorne-sitzen.de. Hinter dieser Seite steht ein Reisebüro mit langjähriger Erfahrung, spezialisiert auf First- und Business Class Flüge. Man kann sowohl individuelle Anfragen stellen, als sich auch via Newsletter über besondere Angebote in den vorderen Reihen informieren lassen.

 

Swissôtel Berlin: Käsefondue über den Dächern der Hauptstadt

Kommt es euch auch so vor, als wäre das Jahr wie im Flug vergangen? Gefühlt knallten doch eben erst die Sektkorken und jetzt stehe ich Mitte November in Berlin neben der Gedächtniskirche und sehe dabei zu, wie der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird.

Ein Berliner Freund erzählte mir, dass es vor ein paar Tagen dort sogar schon geschneit hätte. In Berlin ist es zwar immer ein paar Grad kälter als in Köln, aber Schnee in der Hauptstadt – das hätte man mitbekommen. Er präzisierte das Ganze und es stellte sich heraus, dass es exklusiv für die Gäste im Swissôtel geschneit hat. Das wiederum klang passend, denn die Schweizer durften sich in einigen Regionen schon über den ersten Schnee freuen.

Der Anlass für das Schneetreiben im Swissôtel ist durchaus beachtlich: Am 6. November wurden mit einem Kran drei Matterhorn-Gondeln auf das Dach des Hotels gehoben. Musikalisch begleitet wurde das Spektakel von zwei Alphornbläsern.

Die Gondeln schweben ein. (Foto: Hajo Becker)

Die Gondeln schweben ein. (Foto: Hajo Becker)

Hajo Becker vom Empfehlungsportal Dinner & Drinks und ich hatten am 11. November die Gelegenheit zu den ersten Gästen dieser Käsefondue-Saison zu gehören.

Ort des Geschehens ist das „Restaurant 44“ im Swissôtel. Wir treffen gegen 18 Uhr dort ein und werden von Restaurantleiter Benjamin Kirstein, Küchenchef Richard Schneider und ihrem Team herzlich in Empfang genommen. Vom Restaurant gehen wir direkt nach draußen, wo die drei Fondue-Gondeln – umringt von kleinen Tannenbäumen, Stroh und einem Schlitten – hübsch arrangiert bereit stehen.

Ein bisschen Spaß darf nicht fehlen. (Foto: Hajo Becker)

Ein bisschen Spaß darf nicht fehlen. (Foto: Hajo Becker)

Da draußen typisches Novemberwetter herrscht, steigen wir in unsere Gondel ein und nehmen auf weichem Schaffell zwischen gemütlichen Kissen Platz. Das Licht ist gedämmt, ein kleines Lämpchen steht am Fenster, es läuft alpenländische Musik und eine Heizung sorgt für wohlige Wärme. Das Spiel mit Klischees ist immer so eine Sache, schnell driftet man in Klamauk ab. Nicht so im Restaurant 44: Die kleine „Gondelwelt“ ist stimmig und herzerwärmend. Das trifft auch auf den Service zu: Man merkt den Mitarbeitern ihre Freude an dem Konzept an und wie gerne sie ihre Gäste in den Gondeln besuchen. Es gibt sogar eine „Service-Klingel“, die man betätigen kann, wenn man nachordern möchte. Mein erster Gedanke: Eine solche Klingel hab ich mir bei dem ein oder anderen Restaurant-Besuch schon herbei gesehnt, wenn ich gerne eine Bestellung getätigt hätte, die Kellner aber lieber Besteck polierten oder ein Schwätzchen hielten.

In der Gondel haben wir die Klingel nur ein einziges Mal betätigt, aber auch nur, um zu testen, ob sie wirklich funktioniert. Und ja, das tat sie, Restaurantleiter Kirstein stand wenig später an der Gondel-Tür und klopfte.

Unser Menü ist ein Traum: Es beginnt mit einem Amuse aus Rösti, Orange, Perperonata, Pulpo und Parmaschinken – die perfekte Einstimmung auf das darauf folgende Fondue. Ein Hochgenuss! Dazu gibt es hausgebackenes Brot und einen bunten Salat mit einem tollen Dressing.

 

Ein kulinarisches Highlight stilecht im traditionellen Caquelon zubereitet und serviert: Das Bündner Käsefondue mit Bündner Alpkäse AOC, Hobelfleisch, Weißwein und Williams.

 

Ein gutes Menü findet – na klar – erst mit einem feinen Dessert sein perfektes Ende. So auch unser Käsefondue.

 

Auch die Getränke sind perfekt abgestimmt: Zum Aperitif gibt es ein Gläschen Spumante – ein Charme Brut Rosé aus dem Tessin. Zum Fondue wird eine Flasche Féchy AOC Bonne Côte aus dem Waadt serviert.

 

Wir haben einen wunderschönen Abend in der Gondel mit Blick auf den Kurfürstendamm verbracht und ich kann dieses besondere Erlebnis jedem ans Herz legen.

Die Schweizer Gondeln sind bis 10. März 2018 von Montag bis Samstag von 18:00 Uhr bis 22:30 Uhr für je bis zu vier Personen geöffnet. Man hat die Wahl zwischen diversen Fondue-Varianten (es gibt unter anderem eine Trüffel-Version) und Raclette. Buchungen können direkt beim „Restaurant 44“ getätigt werden.

Fondue-Gondeln. (Foto: Hajo Becker)

Fondue-Gondeln. (Foto: Hajo Becker)

Vielen Dank an unsere tollen Gastgeber Restaurantleiter Benjamin Kirstein (links) und Chef de Rang Thomas Häder (rechts) und ihr ganzes Team.

 

Benjamin Kirstein (links), Amrei Ines Czeschick (mitte) und Thomas Häder (rechts). (Foto: Hajo Becker)

Benjamin Kirstein (links), die Autorin Amrei Ines Czeschick (mitte) und Thomas Häder (rechts). (Foto: Hajo Becker)

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Restaurant 44 im Swissôtel Berlin entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

48 Stunden Genuss in Ascona

Kennt ihr das? Man ist im Urlaub, der letzte Tag steht an und wenn es ein schöner Urlaub war, dann sagt man ihn, diesen Satz: Hierher komme ich auf jeden Fall zurück. Ist man jedoch wieder im Alltag angekommen, so verblasst dieser Gedanke und nicht selten wird man nie wieder an den Ort, der einen damals in seinen Bann gezogen hat, zurück kehren. Die Konsequenz, die man daraus ziehen sollte: Ist man an einem tollen Ort, so sollte man die Zeit in vollen Zügen genießen und nicht auf eine Rückkehr vertrauen. Kommt man doch zurück, so wird man dies nicht bereuen, denn auch wenn man meint, man hätte alles gesehen, merkt man schnell, das dem nicht so ist.

Ich bin viel unterwegs und mag es, neue Orte zu entdecken. An einem Ort bin ich kürzlich zum zweiten Mal gewesen und es war eine tolle Erfahrung. Im Juli war ich das erste Mal im Kanton Tessin, im italienischsprachigen Teil der Schweiz. Wir haben dort schöne Sommertage in Ascona im Hotel Eden Roc erlebt, wie man hier lesen kann.

Im Oktober bekam ich die Gelegenheit, dieses Hotel noch einmal zu besuchen, um den (kulinarischen) Herbst im Tessin zu genießen. Das Event stand unter dem Motto „Delicious Ticino“ – hier findet ihr die Instagram-Bilder von meinen Blogger-Kollegen und mir.

Der Blick von meinem Balkon aus war mir zwar aus dem Sommer bekannt, aber mit mystisch-herbstlichem Touch genauso wunderschön.

Die Sonne scheint ins Zimmer und ich freue mich über eine leckere Kastaniencreme, Pralinen und Obst als Begrüßungssnack.

Kochshow mit dem Spitzenkoch Enrico Cerea (Da Vittorio)

Das Hotel Eden Roc hat es sich nicht nehmen lassen am ersten Abend mit einem besonderen Highlight aufzuwarten: Der italienische Spitzenkoch Enrico Cerea aus dem bekannten Restaurant „Da Vittorio“ (3 Michelin Sterne) führt uns im hoteleigenen Gourmetrestaurant „La Brezza“ vor, wie er ein Risotto und Pasta al Pomodoro zubereitet. Zwei klassische Gerichte, bei denen man jedoch auch eine Menge falsch machen kann. Ich finde es eine gute Idee, dass Enrico Cerea sich für diese beiden Gerichte entschieden hat – denn eine gute Grundlage ist das Fundament für hochtrabende Kochkünste. Und vermutlich hat jeder schon einmal Pasta al Pomodoro und ein Risotto gegessen, sodass er den Qualitätsunterschied erkennt. Ich bin ein großer Pasta-Liebhaber und wähle tatsächlich gerne „Pasta al Pomodoro“ – mit frischen Tomaten ein purer Genuss. Genau wie die, die Cerea mit seinen beiden Mitarbeitern für uns zaubert.

Kitchen Party im „La Brezza“

Nach der „Cooking Show“ ist der Genuss noch lange nicht vorbei, der Abend geht weiter. Wir werden in die Küche des „La Brezza“ gebeten. Dort steigt eine „Kitchen Party“. Eine tolle Idee, die mich an die ein oder andere Party, die ich erlebt habe, zurück erinnert. Ich mag es, wenn Freunde und Bekannte zu sich nach Hause einladen. Ob zum gediegenen Dinner oder zur wilden „Hausparty“. Es ist spannend zu sehen, wie andere Menschen sich einrichten und leben. Und vielleicht stimmt ihr mir da zu: In der Küche trifft man meist die interessantesten Leute.

So auch bei der Kitchen Party im Eden Roc: Wir werden aufgefordert uns in der Küche frei zu bewegen, wir sollen keine Sorge haben, die Köche zu stören, im Gegenteil, sie würden sich freuen, wenn wir ihnen bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Das Licht ist gedimmt, es stehen wunderschöne Kerzenständer in der Küche, überall stehen kleine Köstlichkeiten, die man probieren darf. Ein DJ hat sein Mischpult in der Küche aufgebaut und heizt musikalisch ein. Schnell hat sich eine Tanzfläche gebildet, es wird getanzt, gelacht und es werden Kontakte geknüpft. Die Stimmung ist toll und kurz darauf zieht eine Polonaise durch die Küche. Ein gelungener erster Abend.

Lokale Produkte in der „Grotto America“

Am nächsten Vormittag geht es für uns in die „Grotto America“. Die Grotto heißt „America“ weil dort Ende des 19. Jahrhunderts Auswanderer, die ihr Glück in Amerika versuchen wollten, ihr letztes Mahl einnahmen. Wir treffen in der Grotto auf lokale Lebensmittelhersteller. Im Mittelpunkt stehen Wein, Käse und Fleisch. Wurde die Grotto früher als Kühlschrank benutzt, ist sie heute eine tolle Event-Location, sowohl indoor als auch outdoor. Wir haben das Glück bei herrlichstem Sonnenschein tolles Essen draußen genießen zu können. Besonders zu empfehlen: Risotto mit Luganiga. Die Luganiga ist eine Wurstspezialität aus dem Tessin. Gewürzt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Muskatnuss, Nelken und Zimt sowie Weiß- oder Rotwein ist sie ein kulinarisches Gedicht.

 

Josefine und ich genießen zusammen die leckeren Spezialitäten aus dem Tessin und freuen uns, dass wir Ende Oktober noch draußen in der Sonne sitzen können.


Teezeremonie auf dem Monte Verità

Auf dem Monte Verità oberhalb von Ascona befindet sich eine der wenigen Teeplantagen Europas. Das besondere Klima dort macht es möglich. Nach dem trubeligen Vormittag ist es sehr beruhigend auf dem Teeweg durch den Zengarten zu schlendern. Oben angekommen nehmen wir im Teepavillon Platz und schweifen den Blick über die kleine Teeplantage und den glitzernden Lago Maggiore in der Ferne.

Danach geht es für uns ins Teehaus zur Teezeremonie. Nach einer kurzen Einführung in die Teekultur (ja, liebe Kaffeetrinker, Tee hat nämlich Kultur ;-)) probieren wir eine Schale Tee nach japanischer Tradition und verweilen im Teehaus. Die Architektur ist einfach und durchdacht. Faszinierend finde ich, dass wir alle sehr schnell zur Ruhe kommen und während der Teezeremonie gedanklich im Hier und Jetzt sind. Eine tolle Erfahrung. Wer Lust hat, auch eine solche Erfahrung zu machen kann sich hier über die Teezeremonie informieren und eine Führung buchen.

The perfect place: Hotel Eden Roc

Nach der Teezeremonie geht es für uns zurück ins Hotel Eden Roc. Dort lassen wir den Spätnachmittag ausklingen und genießen die wundervolle Location.

Dinner im Restaurant „Marina“

Am Abend geht es zum Dinner in das zum Hotel gehörende Restaurant „Marina“. Das „Marina“ ist ein echtes Lifestyle-Paradies. Das Interieur ist erfrischend und schick, die Atmosphäre angenehm locker. Während man im Sommer am See in der „Marina-Lounge“ verweilen kann, ist im Herbst/Winter das Restaurant „Marina“ die perfekte Dinner Location.

Unser Menü klingt vielversprechend…

… sieht toll aus und schmeckt auch hervorrangend.

Impressionen aus Ascona

Am nächsten Tag habe ich noch Zeit ein bisschen durch Ascona zu flanieren. Ich mache zunächst im Albergo Carcani einen Stop. Das Hotel ist direkt an der Promenade gelegen und gehört, wie auch das Hotel Eden Roc, zur Tschuggen Hotel Group. Besonders toll am „Carcani“ finde ich, dass man schön draußen sitzen und das Treiben auf der Promenade beobachten kann. Die Sonne versucht sich an diesem Tag durch die Wolken zu kämpfen, schaffte es aber nur ab und zu. Trotzdem nehme ich draußen in der ersten Reihe Platz und lasse mir eine Cola schmecken.

Nach einer Stunde wird es doch etwas frisch draußen und ein Tee wäre genau das richtige. Das Teehaus auf dem Monte Verità hat auch einen Teeladen – „Casa del Tè -“ in Ascona. Dort probiere ich einen „Berner Rosen“-Tee und esse kleine Matcha Schokoladentäfelchen dazu. Der Teeladen ist hübsch und liebevoll eingerichtet und erinnert von der klaren Struktur an das Teehaus auf dem Monte Verità.

 

Ascona ist ein schönes Fleckchen Schweiz und ich habe mich sehr gefreut zum zweiten Mal hier sein zu dürfen. Ich kann verstehen, dass Ascona für viele Menschen eine zweite (Urlaubs)heimat geworden ist.

Zum Abschluss noch einige Ascona-Impressionen:

 

Das wunderschöne Titelbild zu diesem Artikel hat die liebe Jesca Li auf der „Kitchen Party“ gemacht. Hier findet ihr den Weg zu ihrem Blog.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Tschuggen Hotel Group und Ascona Locarno Tourismus entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

Hotel Eden Roc in Ascona: Ferien im Tessin

Es herbstelt bei uns. Die Temperaturen werden kälter, der Wind weht stärker und die Bäume verlieren ihre Blätter. Wenn die Regentropfen ans Fenster klopfen und es draußen stürmt, dann träumt man sich gern an wärmere Orte.

Diesen Traum sollte man in die Realität umsetzen. Wie wäre es also mit einem Wochenende in der italienischen Schweiz im Hotel Eden Roc in Ascona? Bereits mehrfach ist das Hotel als bestes Ferienhotel der Schweiz ausgezeichnet worden. Und das Hotel ist nicht nur etwas für die Sommerferien, denn es hat ganzjährig geöffnet. Das Klima ist mild und auch in den Wintermonaten kann man (mit Jäckchen) draußen unter Palmen sitzen.

Das Hotel liegt direkt am Lago Maggiore und ist ein kleines Paradies. Wir waren im Sommer da und haben im Hotel Eden Roc die perfekte Mischung aus Schweizer Spitzenqualität und italienischem Dolce Vita erlebt.

Unser Hotelzimmer

Wir haben eine wunderschöne Suite bezogen, dessen ganz besonderer Reiz ihre Ecklage ist. Man hat einen tollen Allround-Blick auf den See und die hübsche Berglandschaft im Hintergrund. Sowohl das Schlafzimmer als auch das Wohnzimmer haben jeweils einen Balkon.

Das Interieur

In unserem Bericht über das Tschuggen Grand Hotel haben wir Carlo Rampazzi vorgestellt, der das Design der zur Tschuggen Group gehörenden Hotels entwickelt hat. Auch das Hotel Eden Roc trägt die Handschrift des außergewöhnlichen Künstlers. Bei einer Tour durch das Hotel merkt man schnell, wie perfekt das Design in diese Umgebung passt. Eine einzigartige Symbiose. Vielleicht liegt es daran, dass Carlo Rampazzi in Ascona lebt und arbeitet. Sein Atelier ist nur wenige Gehminuten vom Hotel entfernt.

Der traumhafte Hotelgarten

Das Highlight im Eden Roc ist der traumhafte Hotelgarten mit seinen Pools, verschiedenen Top-Restaurants, romantischen Sitzecken, Palmen und einem mediterranen Blumenparadies.

Abendstimmung im Hotel Eden Roc

In den Abendstunden erstrahlen Hotel und Garten in warmem Licht und Kerzenschein. Bei lauen Temperaturen kann man auf der Terrasse Platz nehmen, ein Dinner und anschließend Drinks aus der gut sortierten Hotelbar mit Blick auf den See genießen. Dazu gibt es die passende Live-Musik.

Impressionen aus Ascona

Ascona ist ein hübscher Ort mit einer Promenade entlang des Lago Maggiore. Ein Spaziergang lohnt sich sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden.

Tagsüber kann man ganz wunderbar in den kleinen Boutiquen einkaufen, abends flaniert man mit einem Eis am Seeufer entlang und kehrt anschließend zum Pasta oder Fisch essen in einem der vielen Restaurants ein.

Das Albergo Carcani

Wir haben uns im Eden Roc zwei E-Bikes geliehen (der Leih-Service ist kostenlos) und sind mit diesen durch Ascona geradelt. Erster Halt unserer Tour ist das Albergo Carcani, ein ***Hotel der Tschuggen Group, welches in erster Reihe direkt an der Seepromenade liegt. Ein hübsches, angenehm unprätentiöses Haus mit wunderschönem Seeblick mitten in Ascona. Wer es ein bisschen trubeliger mag, der ist hier gut aufgehoben. Aus den Zimmerfenstern hat man den perfekten Blick auf den See und die Promenade. Im hoteleigenen Ristorante Carcani kann man sich frische italienische Speisen schmecken lassen.

Weitere Impressionen aus Ascona

Pool- und Beachday im Hotel Eden Roc

Den nächsten Tag nutzen wir, um ihn im Eden Roc zu verbringen und das wunderschöne Hotel zu genießen. Der Poolbereich lädt zum Entspannungsprogramm ein.

Abkühlung gibt’s von innen und außen:

Es gibt sogar einen kleinen Strand mit einer hübschen Pergola und Direktzugang zum Lago Maggiore. Wer mag, kann sich eines der riesigen Wasserkissen schnappen und sich darauf treiben lassen. Absolut empfehlenswert, wir hatten eine Menge Spaß auf dem See.

Dinner im Restaurant Marina

Das Hotel Eden Roc hat tolle Restaurants zu bieten: Das „La Brezza“ mit mediterran-leichter Küche, das „La Casetta“ mit Grillspezialitäten und Antipasti, das „Restaurant Marina“ mit Fleisch- und Fisch-Delikatessen. Das Hotel und seine Restaurants sind alle auch via Boot erreichbar – das Eden Roc hat einen eigenen Bootssteg.

Wir entscheiden uns für das „Marina“, das uns die PR-Managerin der Tschuggen Group, Evelyn Gorgos, besonders empfiehlt. Und sie hat uns nicht zu viel versprochen. Die Atmosphäre ist entspannt und das „Marina“ ist genau der richtige Ort für ein Abendessen in stilvollem Ambiente mit lockerer Stimmung. Das Brot ist frisch und köstlich und das Vitello Tonnato schmeckt hervorragend. Als Dessert wählen wir das Himbeer-Sorbet.

Farewell with Champagne

Da dies schon unser letzter Abend ist genehmigen wir uns zum Abschied einen exquisiten Champagnercocktail in der Eden Bar. Der Service ist – wie überall im Hotel – aufmerksam und erstklassig. Wir haben unsere Zeit hier sehr genossen und hatten die Gelegenheit eine ganz andere Seite der Schweiz kennen zu lernen. Denn dort gibt es nicht nur Wintersport und Schnee, sondern auch das Tessin mit mediterranem Flair.

Tipps zur An- und Abreise mit dem Swiss Travel Pass

Die Anreise

Wir sind vom Tschuggen Grand Hotel in Arosa nach Ascona ins Hotel Eden Roc gereist. Bei einer Rundreise durch die Schweiz empfiehlt sich der Swiss Travel Pass. Mit dem Swiss Travel Pass können Gäste aus dem Ausland bequem mit Bahn, Bus und Schiff durch die gesamte Schweiz reisen und stets die schöne Landschaft, die an ihnen vorbeizieht, genießen. Alle Informationen zum Swiss Travel Pass sind hier zu finden.

Von Arosa ging es mit dem Zug nach Chur. Von Chur aus reisten wir mit dem Postbus über den Pass nach Bellinzona. Von Bellinzona nahmen wir den Zug nach Locarno. Die Fahrt dauert insgesamt ca. 4 Stunden. Hört sich lang an, ist aber sehr entspannt. Von Locarno bietet das Hotel einen Abholservice (mit der hoteleigenen Limousine) nach Ascona an.

Die Abreise

Der hoteleigene Limousinen-Service bringt uns zunächst nach Locarno.

Von dort geht es für uns via Bellinzona direkt zum Flughafen Zürich. Die Fahrt dauert ca. 2,5 Stunden.

Das Hotel bietet für Zugreisende ein spezielles Arrangement, das Gotthard Special, an. Informationen dazu sind hier zu finden. Die Bahnfahrt durch den Gotthard-Tunnel ist angenehm. Und man kann sich prima mit dem Smartphone ablenken, denn man hat die ganze „Tunnelfahrt“ durch perfekten Handyempfang.

Ausflug auf die Brissago-Inseln

Während unseres Aufenthalts im Hotel Eden Roc haben wir einen Ausflug auf die Brissago-Inseln, den heißesten Ort der Schweiz, unternommen. Unseren Erlebnisbericht mit vielen wunderschönen Bildern gibt es hier.

Die Tschuggen Hotel Group

Die Tschuggen Hotel Group hat insgesamt fünf Hotels in den schönsten Orten der Schweiz: Arosa, St. Moritz und Ascona. Die Traumhotels der privat geführten Hotelgruppe finden sich hier. Jedes der Hotels ist einzigartig, aber einem begegnet man in jedem der Häuser: Carlo Rampazzi und seinem faszinierenden Design.

 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Tschuggen Hotel Group und Schweiz Tourismus entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

Der heißeste Ort der Schweiz: Ein Ausflug auf die Brissago-Inseln

Denkt man an die Schweiz und ihre Superlative, so sind die ersten Assoziationen vermutlich der höchste Berg, die kälteste Temperatur oder die größte Schneemenge.

Während unseres Aufenthalts in Ascona in der italienischen Schweiz sollten wir einen Superlativ der anderen Art erleben: Der Besuch des heißesten Ortes der Schweiz stand auf dem Programm: Die Brissago-Inseln sind ein kleines subtropisches Paradies im Lago Maggiore bestehend aus den beiden Inseln San Pancrazio und Sant’Appolinare. Die größere Insel San Pancrazio kann besichtigt werden, die kleinere Insel ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Dank des milden Klimas wachsen hier auf etwa 25.000 m² über 1.700 verschiedene Pflanzensorten.

Die Anreise

Die Brissago-Inseln erreicht man via öffentlichem Schiff (Fahrtdauer von Ascona: ca. 15 Minuten) oder via Privatboot. Da ausgerechnet am Tag unseres Besuchs aufgrund eines Streiks keine öffentlichen Schiffe fahren, sind die Mitarbeiter unseres Hotels, dem Hotel Eden Roc, so freundlich, uns einen Privatshuttle zu organisieren. Da das Hotel einen eigenen Bootssteg hat, laufen wir nur kurz durch den Hotelgarten zum Steg und sitzen kurz darauf im Boot.

Nach einer ca. zehnminütiger Fahrt sind wir angekommen. Wir schlendern gemütlich über die Insel und schauen uns Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, den Subtropen Asiens, Südafrikas, Amerikas und Ozeaniens an. Es ist sehr heiß, aber dank der vielen prächtigen Bäume auf der Insel finden sich immer wieder schattige Plätze.

Die Historie

In den Jahren 1885 bis 1927 waren die Inseln im Besitz der deutsch-russischen Baronin Antoinette de Saint Léger. Sie ließ dort ein Haus erbauen, einen Pavillion errichten und legte einen botanischen Garten an. Damit legte sie den Grundstein für das heutige kleine Paradies. Aus finanzieller Not heraus verkaufte sie die Inseln im Jahre 1927 an den deutsch-jüdischen Warenhausmillionär Max Emden. Dieser ließ den Pavillon abreissen und eine neue Villa errichten, sowie eine Orangerie samt Hafen. Nach seinem Tod verkaufte sein Sohn im Jahre 1949 die Brissago-Inseln an den Katon Tessin, welcher den botanischen Garten für die Öffentlichkeit zugänglich machte.

In der historischen Villa befindet sich ein Hotel mit wunderschönem Gartenrestaurant und direktem Zugang zum Strand.

 

Die Atmosphäre

Schon beim Betreten der Insel „San Pancrazio“ spürt man die entspannte Atmosphäre, die dort herrscht. Die Insel ist wie ein Ruhepol. Man kann sie auf eigene Faust erkunden, da neben den Pflanzen jeweils Schilder mit Erklärungen angebracht sind. Wer mag kann sich aber auch einer Führung anschließen.

 

Weitere Informationen rund um die Brissago-Inseln (Veranstaltungen, Führungen, Hotel und Gastronomie) finden sich hier.

Die Rückfahrt

Als wir nach dem Besuch auf der Insel zurück zur Anlegestelle kommen, wartet unser Shuttleboot bereits auf uns. Wir brausen zurück zum Hotel Eden Roc und genießen die Fahrt über den Lago Maggiore.

 

Das wunderschöne Hotel Eden Roc liegt direkt am Lago Maggiore und ist der perfekte Ausgangspunkt für einen Ausflug auf die Brissago-Inseln. Das Hotel verfügt eigens über ein Motorboot für Hotelgäste, welches diese kostenlos nutzen dürfen. Zum Beispiel für einen Ausflug zum heißesten Ort der Schweiz.

Ankündigung: Dies war nur ein kleiner Teil unseres Aufenthalts in Ascona im Hotel Eden Roc. Der Hauptartikel ist hier zu finden. Das Hotel Eden Roc gehört zur Tschuggen Hotel Group, welche Luxushotels in den schönsten Orten der Schweiz betreibt.

Text & Bilder: Amrei Ines Czeschick

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Tschuggen Hotel Group entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

Foto: Tschuggen Hotel Group

Tschuggen Grand Hotel: Bergsommer in Arosa

Welcher ist dein Lieblingsort in der Schweiz? Diese Frage stellte ich einem meiner Schweizer Freunde kürzlich. Besagter Freund ist in Zürich geboren, hat in St. Gallen studiert und lebt auch heute noch in Zürich, wenn er nicht gerade berufsbedingt durch die Welt reist. Er ist passionierter Skifahrer und hat in jungen Jahren als Skilehrer gearbeitet und kennt dadurch nahezu alle Skigebiete seines Landes. Seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten, voller Überzeugung sagte er: „Es ist Arosa.“ Arosa sei im Winter wie im Sommer wunderschön. Ein kleines Paradies, das sich seinen Charakter und seine Ursprünglichkeit bewahrt hat.

Das klang vielversprechend. Zusammen mit meiner Kollegin und Freundin Stephanie planten wir einen Trip durch die Schweiz – Arosa sollte unsere erste Station werden.

Anreise nach Arosa

Wir reisen von Zürich über Chur mit dem Zug nach Arosa (Dauer: ca. 2,5 Stunden). Da wir eine kleine Rundreise durch die Schweiz geplant haben und das Reisen in der Schweiz mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr komfortabel ist, haben wir uns den Swiss Travel Pass besorgt. Mit dem Swiss Travel Pass können Gäste aus dem Ausland bequem mit Bahn, Bus und Schiff durch die gesamte Schweiz reisen und stets die schöne Landschaft, die an ihnen vorbeizieht, genießen. Besonders die Strecke von Chur nach Arosa hat mit tiefen Bergschluchten, beeindruckend nahen Bergen, wilden Bächen und Wasserfällen viel zu bieten.

Tritt man aus dem Bahnhof Arosa hinaus, so wird man unmittelbar von dem idyllischen Ort in seinen Bann gezogen. Hübsche Häuschen – umrahmt von einem Tannenwald – spiegeln sich im glasklaren Wasser eines kleinen Sees wider.

Das Tschuggen Grand Hotel

Unsere Unterkunft für die nächsten Tage ist das Tschuggen Grand Hotel. Das „Tschuggen“ ist eines der schönsten Hotels in den Schweizer Bergen und hat einige Highlights zu bieten, die wir so noch in keinem anderen Haus erlebt haben. Welche das sind? Machen wir uns gemeinsam auf die Suche!

Das Tschuggen Grand Hotel gehört zu den „The Leading Hotels of The World“ und zu den „Swiss Deluxe Hotels“. Der Empfang ist freundlich und herzlich. Wir werden in unsere Suite geleitet und haben nun Zeit uns umzuschauen und einzurichten.

Einblick in unsere Suite

Unsere Suite ist in der 8. Etage und hat einen separaten Wohn- und Schlafbereich, zwei Bäder und zwei Balkone. Die Aussicht auf die umliegende Berglandschaft ist traumhaft. Da das Hotel oberhalb des Dorfes liegt, hat man den besten Blick auf Arosa. Auf dem Schreibtisch steht sogar ein Fernglas bereit, mit dem man das kleine Bergdorf beobachten kann. Auf einem der beiden Balkone laden zwei Sonnenliegen zu einem kleinen Mittagsschläfchen im Freien ein. Eine Auszeit in den Bergen könnte nicht schöner beginnen.

Das Hotel-Interieur

Damit wir auch den restlichen Teil des Hotels kennen lernen sind wir mit Vizedirektorin Leonie Schefenacker zu einer Hausführung verabredet. Leonie macht mit uns einen Streifzug durch das Hotel und erzählt uns einiges zur Historie und zu den Visionen des Hauses. Das Interieur ist geprägt von der Handschrift des Innenarchitekten Carlo Rampazzi. Rampazzi mag es schrill und bunt und gilt in der Architekturszene als der Salvador Dalí der Innenausstatter. Mit einer angenehmen Extravaganz schafft er es einem Ort eine Seele zu geben und ihn zu individualisieren. Und gerade dies ist dem Hotel ein wichtiges Anliegen: Man möchte den Gästen einen einzigartigen, unverkennbaren Ort bieten, an den sie immer gerne zurückkehren.

Abendliche Livemusik

Das allabendliche Highlight im „Tschuggen“ ist die Livemusik. Bei einem Glas Brut Rosé aus dem Hause OBRECHT kann man „Graubünden à la Champagne“ genießen. Die Trauben werden nach der „Méthode traditionnelle“ gekeltert und der Rosé perlt auf der Zunge wie Champanger. Wer in der Tschuggen Bar einkehrt, der sollte diesen phantastischen Drink probieren!

Am Klavier sitzt der italienische Musiker Andrea De Palma und spielt einen Klassiker nach dem anderen: Nothing Else Matters, All You Need Is Love, Somethin‘ Stupid… Alles Songs, die man mit Erinnerungen verbindet. Und während man so dasitzt und in Erinnerungen schwelgt, weiß man, dass auch dieser Abend in der Tschuggen Bar einmal eine schöne Erinnerung sein wird.

Das Frühstück

Am Morgen erwartet uns ein reichhaltiges Frühstück. Am Buffet gibt es besondere Honig- und Marmeladensorten, Käsespezialitäten aus der Schweiz, Früchte, Obst, Müsli, frische Säfte, Prosecco und viele weitere Köstlichkeiten. Daneben gibt es eine große Auswahl an Smoothies, Eierspeisen und Pfannkuchen, die à la carte bestellt werden können. Besonders das pochierte Ei schmeckt köstlich.

Unterwegs mit dem Tschuggenexpress

Zunächst betreten wir den stilvollen Skiraum des Hotels. Der Raum ist topmodern eingerichtet, an alte Zeiten erinnern nur einige Retro-Bilder an der Wand und eine Sammlung alter Skier. Den Kontrast bildet ein hochwertiges Mountainbike, welches zum Bike-Verleih des Hotels gehört.

 

Der Tschuggenexpress ist die hoteleigene Bergbahn. Das futuristische Gefährt wurde von einem Achterbahn-Ingenieur entwickelt und ist exklusiv für Hotelgäste. Die Bahn bringt pro Fahrt 12 Personen direkt ins Ski- / Wandergebiet von Arosa. Durch die Panoramafenster kann man im Winter entspannt die tiefverschneiten Berggipfel und im Sommer die sattgrünen Wiesen betrachten. Die Fahrt dauert nur wenige Minuten und ist ein echtes Erlebnis.

Oben angekommen stehen wir inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft: Leuchtende Wiesen mit bunten Sommerblumen liegen vor uns. Einige Wanderwege sind ausgeschildert. Man spürt eine Ruhe hier oben, die sich schnell auf das eigene Gemüt überträgt. Irgendwo in der Ferne erklingt das Läuten von Kuhglocken. Mit dieser „Bergmelodie“ im Ohr machen wir einen lockeren Spaziergang und genießen die Natur.

Die Tschuggen Bergoase

Stararchitekt Mario Botta hat auf 5.000 Quadratmetern eine Stätte des Wohlbefindens und der inneren Ruhe geschaffen, die in dieser Form einzigartig ist. Das Motto „Bauen ohne zu überbauen“ hat er beim Wort genommen und einen Spabereich im Berg erschaffen. Die filigranen Segel aus Glas und Stahl sind mittlerweile zum Wahrzeichen des Hotels und des Ortes Arosa geworden. Sie bringen bei Tag Licht in die unterirdischen Räumlichkeiten und leuchten bei Nacht in warmen Farben.

Von der faszinierenden Architektur beeindruckt, sind wir gespannt, das Innere der Bergoase kennen zu lernen. Durch einen gläsernen Gang schreitet man vom Hotel direkt in den Berg.

In der Bergoase kann man leicht einen ganzen Tag verbringen. Gestartet wird mit Aqua-Gymnastik bei Trainer Marek, danach wird ein wenig im warmen Becken relaxt und im Außenpool ein wenig die Sonne genossen. Wenn man wieder ein paar Kräfte gesammelt hat, kann man im Fitnessstudio trainieren. Und keine Angst vor unbekannten Geräten: Ein Personal Trainer ist vor Ort und hilft bei der Bedienung!

Den Tag ausklingen lassen kann man mit einer Beauty-Anwendung oder Massage. Und: Je kälter es draußen wird, desto mehr lockt die 90° warme Bergsauna mit Kamin. Auf unserer persönlichen Gemütlichkeitsskala ist die Bergsauna ganz oben angesiedelt.

Abendessen im Alpenblick und Romantik im Tipi-Zelt

Wie eingangs erwähnt, haben die Mitarbeiter des Tschuggen Grand Hotels so einige Ideen für ihre Gäste im Portfolio. Ein ganz besonderes Erlebnis ist die „Tipi-Experience“, die das Hotel anbietet. Eine Übernachtung im Zelt ohne auf den gewohnten Komfort zu verzichten. Im Gegenteil. Der größte Luxus ist doch heutzutage Zeit zu haben und zu sich zu finden. Und genau das ermöglicht einem die Tipi-Experience.

Das kleine Abenteuer beginnt mit einer Wanderung. Vom „Tschuggen“ geht es für uns zusammen mit Evelyn Gorgos, Director of Communications der Tschuggen Group, durch die abendliche Berglandschaft ins Restaurant Alpenblick. Das Alpenblick befindet sich inmitten der Natur. Vor dem Eingang begrüßen uns ein paar Hühner und vom Garten aus schauen uns ein paar tierische Bergbewohner mit großen Augen an. Rund um das Restaurant befinden sich die weißen Tipi-Zelte.

 

Die Tipis machen auch von Innen einiges her. Wer mit einem lapidaren Schlafsack und einer dünnen Isomatte rechnet, der kennt die Tschuggen Group schlecht. Man möchte dem Gast ein besonderes Erlebnis bieten und keine schlaflose Nacht. Beim Blick ins Zelt sind wir sofort hin und weg: Ein hübsches Holzbett mit einer kuscheligen Decke, ein Nachtschrank mit einer Petroleumlampe und ein kleines Schränkchen mit einer Kerze machen das Tipi zu einem gemütlichen Ort.

Leider checken wir an diesem Abend – anders als geplant – nicht im Tipi ein. Das Wetter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Der Regen hat uns glücklicherweise während unserer Wanderung zum Restaurant verschont, aber kaum haben wir in der urigen Stube Platz genommen, regnet es wie aus Eimern. Zudem sind die Temperaturen gesunken. Die Bedingungen sind nicht Tipi-freundlich. Dafür sind sie optimal, um einen schönen Abend im Alpenblick zu verbringen.

Lukas, der während der Saison den Alpenblick leitet, ist ein toller Gastgeber. Er macht sofort Feuer am Kamin, bittet uns zu Tisch und bereitet uns einen frischen Salat und ein Plättli mit Käse, Schinken, Wurst und Gurken zu. Dazu gibt es frisches Brot und eine Flasche COCO HEIDA. Schon das hübsche Etikett auf der Flasche lässt keine Zweifel, dass dieser Wein so phantastisch schmeckt, wie er aussieht.

Als wir den Alpenblick verlassen, um vor Einbruch der Dunkelheit wieder ins Hotel zurückzukehren, hat der Regen aufgehört und eine mystische Stimmung hinterlassen. Arosa liegt uns im Nebel zu Füßen. Lukas ist so freundlich und bietet sich als „Quad-Taxi“ zurück ins Tal an. Bei so einem netten Angebot sagen wir nicht nein und schwingen uns abenteuerlustig mit auf das Gefährt.

Statt im Tipi-Zelt verbringen wir nun noch eine weiter Nacht in unserer Suite. Wir hoffen, die Übernachtung im Tipi-Zelt im nächsten Jahr nachholen zu können. Die Idee der Tipi-Experience ist in dieser Form einzigartig und wir mögen es, uns inspirieren zu lassen. Die Gedanken an eine sternenklare Sommernacht, eine Flasche Champagner und trautes Beisammensein im Tipi sind toll. Und Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Auf was man im Tipi verzichten sollte: Das Smartphone. Es würde nur die besondere Atmosphäre stören. Wenn man nachts doch noch eine wärmere Decke braucht, dann ist Lukas aus dem Alpenblick für einen da.

Gastronomie im Tschuggen Grand Hotel

Mit fünf Restaurants, der Tschuggen Bar und einer Cigar Lounge bietet das Hotel ein abwechslungsreiches Gastronomieangebot. Eine Auswahl möchten wir an dieser Stelle präsentieren:

Das La Vetta ist mit einem Michelin Stern ausgezeichnet und bietet in ungezwungen-eleganter Atmosphäre erstklassige Gourmetküche.

Das urig-gemütliche The Basement hat nur während der Wintersaison geöffnet und bietet dem Gast „Fine Fast Food“. Hier werden regionale Produkte – inspiriert von internationaler „Fast Food-Kunst“ – serviert. Die beste Location für den perfekten Ausklang nach einem Tag auf der Piste.

Im La Collina speist man auf der Sonnenterrasse oder im hübsch gestalteten Restaurant. Das Highlight neben den südlich angehauchten Gerichten: Der Ausblick auf die Bündner Bergwelt.

Auf Wiedersehen Arosa

Das Tschuggen Grand Hotel in Arosa ist ein wunderschöner Ort. Wir haben unsere drei Tage Bergsommer dort sehr genossen und fahren entspannt weiter durch die Schweiz. Wohin? Das liest man in unserem nächsten Report, der in Kürze erscheint.

Die Tschuggen Hotel Group hat insgesamt fünf Hotels in den schönsten Orten der Schweiz: Arosa, St. Moritz und Ascona. Die Traumhotels der privat geführten Hotelgruppe finden sich hier. Jedes der Hotels ist einzigartig, aber einem begegnet man in jedem der Häuser: Carlo Rampazzi und seinem faszinierenden Design.

 

Die Reise mit dem Swiss Travel Pass

Wir sind nach Zürich geflogen und von dort mit dem Swiss Travel Pass mit der Bahn über Chur nach Arosa gefahren. Mit der Schweizer Bahn unterwegs, gehört der Weg (weil er so schön ist) bereits mit zum Ziel. Auch unsere weitere Reise erfolgt mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch traumhafte Schweizer Landschaften.

Alle Informationen zum Swiss Travel Pass sind hier zu finden.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Tschuggen Hotel Group und Schweiz Tourismus entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

 

Château de Morges.

Morges – die koketteste Stadt der Schweiz

Die Schweiz hat so viele idyllische Plätze zu bieten und obwohl wir schon viele davon kennen, kommen immer wieder neue Entdeckungen dazu. In der französischen Schweiz haben wir die hübsche Stadt Morges besucht.

Morges hat 16.000 Einwohner und liegt im Kanton Waadt am schönen Genfersee. Was man sich kaum vorstellen kann: In der charmanten Stadt leben Menschen aus 100 Nationen. Dies liegt zum einen an der Nähe zu den internationalen Städten Genf (ca. 30 Minuten mit dem Zug) und Lausanne (ca. 10 Minuten mit dem Zug), aber auch daran, dass Morges selbst ein attraktiver Standort ist, die Firma Logitech wurde beispielsweise hier gegründet.

Lunch im Club Nautique

Unsere erste Bekanntschaft mit Morges machen wir im maritimen Club Nautique. Das Restaurant liegt direkt am Genfersee und ist eine gute Adresse, um Morges gleich von seiner besten Seite kennenzulernen. Wir bekommen einen Tisch auf der hübschen Terrasse direkt am Seeufer. Bei klarem Wetter hat man von hier sogar Sicht auf den Mont Blanc. Es weht ein laues Lüftchen und die Sonne scheint, genau die richtigen Bedingungen für einen Lunch im Freien. Ein Blick ins Menü ist vielversprechend, vor allem die Fischspezialitäten klingen gut. Zum Dessert hat man die Wahl zwischen einem selbst zusammen gestellten Käseteller oder süßen Sachen.

Die Karte hält was sie verspricht und wir machen uns nach einem genussvollen Mittagessen auf den Weg, die kleine Stadt Morges zu erkunden.

 

Château de Morges

Nach dem Lunch führt uns unser Weg entlang am Genfersee zum wunderschönen historischen Schloss Morges.

Château de Morges.

Château de Morges.

Im Garten des 1286 erbauten Schlosses findet derzeit der UNIcréa Kunstsalon statt. Künstler und Kunsthandwerker verschiedener Nationalitäten stellen hier ihre Aktivitäten vor und verkaufen originelle Produkte. Man kann zuschauen, wie sie aus Textilien, Metall, Erde, Glas und Holz-Papier ihre Werke herstellen.

 

„Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy – Eine elegante Freundschaft“

Im Schloss Morges beginnt die an drei außergewöhnlichen Orten stattfindende Ausstellung „Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy – Eine elegante Freundschaft“.

Givenchy und Audrey lernten sich in jungen Jahren kennen, als beide noch am Beginn ihrer Karriere standen. Aus der ersten Begegnung entwickelte sich eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen der weltbekannten Schauspielerin und dem berühmten Modeschöpfer. Givenchy hat für Audrey zahlreiche einzigartige Kleider entworfen. In der Ausstellung sind mehr als 50 Originalkleider zu bewundern.

Der Grund warum diese kostbare Ausstellung in der Schweiz ist: Audrey Hepburn hat die glücklichste Zeit ihre Lebens nicht weit von Morges, in Tolochenaz, verbracht hat.

Der Direktor der Ausstellung Expo Fondation Bolle, Salvatore Gervasi, nimmt sich persönlich Zeit und führt uns durch die Ausstellung. Er erzählt von der wunderbaren Zusammenarbeit mit Givenchy. Als er Givenchy darum bat einige Skizzen anzufertigen, präsentierte dieser ihm kurze Zeit später über 50 wunderschöne Originalskizzen, die er der Fondation für die Ausstellung schenkte. Gervasis Augen leuchten während er uns all dies erzählt. Man spürt seine Leidenschaft.

Beginn der Ausstellung "Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy".

Beginn der Ausstellung „Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy“.

Audrey Hepburn Ausstellung im Schloss Morges.

Audrey Hepburn Ausstellung im Schloss Morges.

Die Ausstellung geht in der Expo-Bolle Stiftung weiter, in der die originalen Skizzen der entworfenen Kleidungsstücke zu finden sind. Zum Schluss führt der Weg uns in das Museum Alexis-Forel, in welchem berühmte Titelseiten von Magazinen, die Audrey zierte, präsentiert werden.

 

Die drei Ausstellungsorten liegen nah beieinander und sind dank einer Foto-Karte ganz einfach zu finden. Wir werden von Salvatore Gervasi und einer Mitarbeiterin durch Morges geführt. Die beiden haben Freude daran, mit uns die Spuren von Audrey zu erkunden. Ein Highlight: Für uns stellen sie das Hochzeitsbild von Audrey und Dr. Andrea Dotti vor dem Rathaus in Morges nach. Da in Morges gerade die Vorbereitungen für ein abendliches Konzert in der Stadt auf Hochtouren laufen, kommt uns nur der Bühnenaufbau zwischen Kamera und „Hochzeitspaar“. In Morges ist eben immer etwas los.

Mit dem Direktor der Ausstellung Salvatore Gervasi und seiner Mitarbeiterin unterwegs auf den Spuren von Audrey Hepburn.

Mit dem Direktor der Ausstellung Salvatore Gervasi und seiner Mitarbeiterin unterwegs auf den Spuren von Audrey Hepburn.

Die Ausstellung „Audrey Hepburn und Hubert de Givenchy“ geht noch bis zum 17. September 2017 und ist einen Besuch wert. Die Räumlichkeiten sind einzigartig und die Intimität und Ruhe, die hier in Morges herrscht, würde man in einer großen Stadt nicht finden. Man kann sich Zeit nehmen und alles entspannt anschauen.

Geschenk-Tipp: Wer sich oder einem anderen (modeinteressierten Menschen) eine Freude machen möchte, der kann im Museumsshop eine Mappe mit acht Nachdrucken der Skizzen von Givenchy für 20 CHF erwerben. Man kann die Skizzen schön rahmen lassen und im Flur oder der Wohnung aufhängen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Hotel & Brasserie Le Petit Manoir

Nach der Ausstellung machen wir uns auf den Weg in unser Hotel. Wir nächtigen im charmanten Boutiquehotel Le Petit Manoir.

Hotel Le Petit Manoir

Das wunderschöne Herrenhaus aus dem 18. Jahrhundert liegt nur 200 Meter vom Genfersee und vom Stadtzentrum Morges entfernt.

Willkommen im Le Petit Manoir.

Willkommen im Le Petit Manoir.

Die 25 Zimmer sind eine gelungene Komposition aus historischem Charme und feinem Luxus: Im Zimmer treffen wunderschöne freiliegende Holzbalken auf ein modernes stilvolles Bad. Besonders gut gefällt uns die Liebe zum Detail: Im Bad stehen Pflegeprodukte der französischen Marke L’Occitane, die sehr schön aussehen und noch dazu herrlich duften. Da freut man sich auf die erfrischende Dusche unter dem großen Regen-Duschkopf.

Geschickt ist auch die Idee, die Minibar hinter zwei weißen runden Türen verschwinden zu lassen. Der Raum wirkt so größer und aufgeräumter.

 

Wer Lust auf Fitness und Spa hat, der ist im Petit Manoir gut aufgehoben: Neben einem Wellnessbereich mit Swimmingpool hat das Hotel auch einen Fitnessbereich. Für ein Stadthotel ein breites Angebot.

Die Brasserie de Petit Manoir

Die Brasserie de Petit Manoir lässt das Herz eines jeden Design-Liebhabers höher schlagen. Inspiriert vom Charme der Pariser Brasserien bietet das neue Restaurant eine köstliche, saisonale Küche mit regionalen Produkten in elegant-lockerem Ambiente.

Abendromantik & Dinner in Morges

Vom Le Petit Manoir ist die Seepromenade in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen. Wir genießen einen abendlichen Spaziergang durch den Park und laufen dann noch einige Meter am Wasser entlang. Es wird langsam dämmrig, aber es ist warm und die Menschen genießen den lauen Frühlingsabend an der frischen Luft.

 

Nach dem kleinen Abendspaziergang kehren wir zum Dinner im Restaurant Le Casino ein. Das Restaurant mit seiner hübschen Fassade liegt direkt an der Seepromenade.

Ein Highlight auf der Speisekarte ist das „Filets de perches“. Dahinter verbirgt sich ein Flussbarsch, der in der Deutschschweiz Egli, am Bodensee als Kretzer bekannt ist. Das Eglifilet wird gebacken, meunière (nach Müllerinart) oder an einer feinen Weissweinsauce serviert. Der besondere Reiz dieses Menüs im Genferseegebiet: Morgens gefangen, liegt der Fisch am selben Tag frisch auf dem Teller. Das Filet ist köstlich und zergeht auf der Zunge. Um den Genuss abzurunden empfiehlt sich die Crème double mit frischen Erdbeeren als Dessert.

Le Petit Déjeuner im Le Petit Manoir

Das Frühstück im Le Petit Manoir kann man entweder in der Brasserie oder im Hotelgarten genießen. Bei dem schönen Frühlingswetter entscheiden wir uns für den netten Hotelgarten.

Die Auswahl am liebevoll hergerichteten Buffet ist für französische Verhältnisse üppig: Es gibt verschiedene Brotsorten, Wurst, Käse, Marmeladen, Früchte und auf Wunsch können Eierspeisen bestellt werden.

Spaziergang durch Morges

Nach dem Frühstück beginnen schon unsere letzten Stunden in der charmanten Stadt am Genfersee. Morges ist ein Naturparadies: Im Park befinden sich zahlreiche Bäume und viele bunte Blumen. Doch das Blumenhighlight schlechthin haben wir verpasst. Jedes Frühjahr gibt es 120.000 Tulpen, Hyazinthen, Narzissen und Schachblumen zum Tulpenfest zu bewundern. Wer Morges also in voller Pracht erleben möchte, der sollte im April oder Mai hierherkommen.

Morges war einst ein wichtiger Handelsplatz. Aus diesem Grund wurde Ende des 17. Jahrhunderts ein Hafen gebaut, der heute als Yachthafen dient. Spaziert man die Seepromenade entlang, so kann man dort hübsche Boote bewundern oder sich einfach mit einem Buch an die Kaimauer setzen und die maritime Atmosphäre genießen.

Vom Hafen aus machen wir uns auf den Weg in die Einkaufsstraße von Morges. Hier finden sich kleine individuelle Geschäfte neben denen bekannter Marken. Es macht Spaß durch die Straßen zu schlendern und die netten Fassaden zu bewundern. Natürlich kehren wir auch in dem ein oder anderen Geschäft ein.

Wer Durst hat, der kann sich in der Schweiz übrigens einfach an den zahlreichen öffentlichen Brunnen bedienen. Grundsätzlich handelt es sich um Trinkwasser, sollte dies einmal nicht der Fall sein, so ist es am Brunnen angeschrieben. Also: Wasser marsch!

Abschiedsessen in Morges

Die Zeit in Morges neigt sich dem Ende und Abschied nehmen wir beim Mittagessen im Restaurant Le Pavois im Hotel Mont Blanc.

Die saisonale Speisekarte mit vielen Fischgerichten und einigen lokalen Spezialitäten sowie einer schönen Auswahl von regionalen Weinen gefällt uns. Aber vor allem das Ambiente überzeugt: Während der Sommerzeit kann man im Garten am See speisen. Mittags im schattigen Plätzchen unter einem der Bäume, abends genießt man das Dinner unter dem Sternenhimmel.

 

Das Hotel du Mont-Blanc, in welchem sich das Le Pavois befindet, ist auch eine gute Wahl für einen Aufenthalt in Morges. Das Hotel überzeugt mit seiner spektakulären Seelage mit Blick auf den majestätischen Mont Blanc und die malerische Umgebung. Die meisten der 45 romantisch-eleganten Zimmer können mit Seeblick punkten.

Wer weitere Informationen benötigt, der findet unter www.morges-tourisme.ch/de/ und www.genferseegebiet.ch viele Tipps und Veranstaltungshinweise rund um Morges und das Genferseegebiet.

Für uns geht es nun weiter ins ca. 13 km entfernte Lausanne. Was wir in Lausanne erlebt haben liest man hier.

Die Mitarbeiter von Morges Tourismus, die uns auf dieser Reise begleitet haben und uns ihre sympathische Stadt gezeigt haben, sind so freundlich und bringen uns das Gepäck mit ihrem bunt bebilderten Auto zum Bahnhof. Die Motive auf dem Wagen erkennen wir unschwer wieder. Was für ein freundlicher Abschied!

Text & Bilder: Amrei Ines Czeschick

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Kanton Waadt (Genferseegebiet) und der Agentur PR Solutions by Melanie Schacker entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

Au revoir, Lac Léman.

Frühlingstage in Lausanne

Wer noch nicht weiß, wo er seine bevorstehenden Urlaubstage im Sommer verbringen möchte, der möge nun aufmerksam lesen, denn wir haben in der französischen Schweiz ein wunderschönes Städtchen entdeckt: Lausanne. Aber auch alle anderen Leser sind natürlich herzlich eingeladen uns auf einer kleinen Tour durch Lausanne zu begleiten.

Städtchen, das ist eigentlich nicht ganz richtig. Lausanne ist die zweitgrößte Stadt am Genfersee und mit ca. 144.000 Einwohnern eine lebendige Geschäfts- und Universitätsstadt. Doch hält man sich dort auf, so fühlt man sich eher wie in einem Urlaubsort, denn die Lage von Lausanne ist malerisch: Die Stadt ist auf drei Hügeln gebaut, umgeben von Weinbergen und der Genfersee liegt ihr zu Füßen.

Wir haben ein Wochenende im Juni in Lausanne verbracht und probiert, so viel wie möglich kennen zu lernen, um ganz viel an unsere Leser weiterzugeben. Gar nicht so einfach, denn Lausanne hat eine Menge zu bieten, da ist ein Wochenende fast zu kurz. Aber das Schöne daran ist, man kann immer wieder kommen und bei jedem Besuch Neues entdecken.

Das Beau-Rivage Palace

Das Glück ist in Lausanne auf unserer Seite: Wir haben drei Tage lang phantastisches Wetter und wohnen im legendären Beau-Rivage Palace. Das Hotel liegt im Stadtteil Ouchy vor der prächtigen Kulisse der Alpen, eingebettet in einen wunderschönen Park am Ufer des Genfersees.

Das Beau-Rivage thront am Ufer des Genfersees.

Das Beau-Rivage thront am Ufer des Genfersees.

Das Beau-Rivage verfügt über 168 Zimmer und Suiten. Wir bewohnen ein Superior Zimmer mit Seeblick. Das Zimmer ist stilvoll eingerichtet und die leichten Pastellfarben lassen den Raum hell und freundlich wirken. Im geräumigen Bad befinden sich eine Dusche, eine Badewanne und ein wunderschönes Mosaik auf dem Boden. Besonders gelungen sind die vielen Spiegeltüren im Zimmer, die das schöne Ambiente optisch verdoppeln.

 

Das Highlight ist aber ganz klar der Blick vom Balkon auf den Genfersee und die Alpen. Kann man sich daran jemals satt sehen?

Blick aus dem Hotelzimmer.

Blick aus dem Hotelzimmer.

Nachdem wir unsere Zimmer bezogen haben geht es auf die Terrasse der Lobby Lounge, um eine beeindruckende Frau zu treffen: Nathalie Seiler ist die Hoteldirektorin des Beau-Rivage und nimmt sich bei einem Glas Champagner gerne Zeit für uns.

Nathalie ist eine Powerfrau und hat es geschafft in der Grand Hotellerie bis an die Spitze zu gelangen. Der Grundstein ihrer Karriere wurde an der Ecole Hôtelière de Lausanne gelegt, nach vielen Jahren in der internationalen Hotellerie kehrte sie 2015 zurück nach Lausanne, um ihre Tätigkeit als Direktorin im Beau-Rivage zu beginnen.

In einem Haus wie dem Beau-Rivage verkehren interessante Leute und man erlebt jeden Tag neue Geschichten, das macht ihren Job so faszinierend. Sie erzählt von einer Konferenz, die der US-amerikanische Chefdiplomat John Kerry im Beau-Rivage abhielt. Parallel zu dieser internationalen Konferenz, deren Gäste nahezu das ganze Hotel bewohnten, fand eine Hochzeit im Hotel statt. Mit strahlenden Augen erzählt Nathalie von dem schönsten Moment an diesem Tag: Kerry lies es sich auch nach 48 Stunden Verhandlungen nicht nehmen, die Hochzeitsgesellschaft aufzusuchen, um zu gratulieren. Er betrat den Raum und umarmte die Braut.

Medienrepräsentantin für das Genferseegebiet Melanie Schacker (links) mit der Hoteldirektorin des Beau-Rivage Nathalie Seiler.

Medienrepräsentantin für das Genferseegebiet Melanie Schacker (links) mit der Hoteldirektorin des Beau-Rivage Nathalie Seiler.

Nach dem Aperitif ist für uns ein Tisch zum Dinner im Café Beau-Rivage reserviert. Bei einem lauen Abendlüftchen wird ein exzellentes Menü serviert. Und wie das im Beau-Rivage nun einmal ist, befinden wir uns in prominenter Gesellschaft: Am Nachbartisch sitzt Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, welches in Lausanne seinen Sitz hat.

Den Abend lassen wir bei einem Drink in der stilvoll designten Hotelbar ausklingen. Hier einige Impressionen:

 

Im Zimmer angekommen, lohnt es sich einen Moment auf dem Balkon zu verweilen, um die nächtliche Atmosphäre zu genießen. Von unten nimmt man ein leises Gemurmel wahr, in der Ferne blitzen ein paar Lichter auf und der See lässt sich in der Dunkelheit der Nacht erahnen.

Abendstimmung auf dem Balkon des Beau-Rivage.

Abendstimmung auf dem Balkon des Beau-Rivage.

Am nächsten Morgen erwartet uns ein phantastisches Petit-Déjeuner, welches wir bei schönem Wetter auf der Sonnenterrasse genießen können.

 

Wer Lust auf einen „Lazy Day“ hat, der kann sich nach dem Frühstück direkt ein Plätzchen am Pool des Beau-Rivage suchen oder sich in eines der kleinen Tipis im Hotelgarten zurückziehen. Für etwas kältere Tage gibt es auch einen Indoor-Pool im 1.500 qm großen Spa-Bereich des Hotels.

Auf dem Weg ins Zimmer haben wir das Glück einen Blick in einen der Festsäle werfen zu können. Er ist für eine Hochzeitsfeier vorbereitet. Betritt man den prächtigen Saal, so überkommt einen unwillkürlich ein erhabenes Gefühl.

Stadtführung durch Lausanne

Mit diesen Bildern aus dem Beau-Rivage im Kopf geht es für uns nun zu einer Stadtführung durch Lausanne. Zusammen mit der deutschen Stadtführerin Karin Klappert, die mittlerweile seit über 30 Jahren in Lausanne lebt, fahren wir mit der Metro ins Stadtzentrum. Lausanne ist die kleinste Stadt der Welt mit einer eigenen Metro. Die führerlosen Züge verkehren von 5:00 Uhr morgens bis Mitternacht im 5 Minuten-Takt. Wow. Da kann sich so manche Stadt ein Beispiel nehmen. Wer in der Metro ist sollte genau hinhören: Jeder Station wurde ein charakteristisches Geräusch zugeordnet, welches vor der Ansage kurz abgespielt wird. Einige Geräusch-Impressionen finden sich hier.

Das Beste: Als Tourist fährt man in Lausanne gratis mit öffentlichen Verkehrsmitteln, wenn man dort in einem Hotel übernachtet. Beim Einchecken bekommt man die Lausanne Transport Card, die dies möglich macht. Zudem erhält man mit der Karte Rabatte bei Überfahrten mit dem Schiff und in Museen.

Jeden Mittwoch und Samstag ist in Lausanne Markt. Im Stadtzentrum finden sich zahlreiche Stände mit Obst, Gemüse, Käse, Blumen und kulinarischen Spezialitäten. Wir haben Glück, dass es Samstag ist und wir das mediterrane Ambiente miterleben können:

Einige Impressionen unseres Spaziergangs durch Lausanne:

 

Quartier du Flon

Das ehemals als Lager- und Warenumschlagplatz genutzte Quartier du Flon ist in den letzten Jahren zum Trendviertel Lausannes geworden. Moderne Architektur, coole Geschäfte, hippe Restaurants und Bars prägen das Bild. Hier pulsiert das Leben am Tag und in der Nacht.

 

Lunch im Café des Artisans

Ein super Café für einen Lunch-Break, ein Stück Kuchen oder einfach nur einen Kaffee ist das Café des Artisans. So eine Location würde genauso nach Berlin-Mitte passen. Fazit: Lausanne ist ein cooles Pflaster.

MUDAC – Musée de Design et d‘Art Contemporain

Nach dem Lunch geht es für uns ins MUDAC (Museum für angewandte Kunst). Es befindet sich gleich gegenüber der Kathedrale von Lausanne. Museumsdirektorin Chantal Prod Hom nimmt sich Zeit für uns und erzählt uns von ihrer aktuellen Ausstellung Miroir Miroir. Es geht um Selbstdarstellung und die Generation Selfie. In den Ausstellungsräumen hängen viele Spiegel, man kann sich beispielsweise selbst auf das VOGUE Cover fotografieren. Neben dem Spaß, den die Ausstellung macht, ist es Chantal Prod Hom wichtig eine Message zu transportieren und den Besucher zum Nachdenken anzuregen. Sie zeigt uns ein Buch mit Selfies von Kim Kardashian, die nur durch Selbstdarstellung ein millionenschwerer Star geworden ist. Es hängen Bilder aus der Foto-App Instagram an der Wand. Man fängt an über sich und seine Generation nachzudenken.

Die Ausstellung Miroir Miroir läuft noch bis zum 01.10.2017.

 

Dinner in der Brasserie de Montbenon

Abends besuchen wir die Brasserie de Montbenon – eine großartige Location mit tollem Interieur, einer schönen Außenterrasse und einer abwechslungsreichen Karte. Die Karte gibt es allerdings nur auf französisch, das heißt, man sollte jemanden am Tisch haben, der übersetzen kann oder man schnappt sich das Smartphone und googelt ein bisschen. Wer mag kann sich auch schon zu Hause vorbereiten und sich Menü und Wein aussuchen, die Karte gibt es hier nämlich auch online.

Tolle Location: Brasserie de Montbenon.

Tolle Location: Brasserie de Montbenon.

Wenn einem der Sinn mal nicht nach Fisch oder Fleisch steht, dann ist das Gericht „Vol-au-Vent de la « B.M. »“ sehr zu empfehlen: Blätterteig auf Champignons und Spinat – es schmeckt phantastisch und sieht noch dazu toll aus:

 

Sehr zu empfehlen: Vol-au-Vent de la « B.M. »

Sehr zu empfehlen: Vol-au-Vent de la « B.M. »

Hotels in Lausanne

Neben dem Beau-Rivage gibt es in Lausanne noch einige andere beeindruckende Hotels, die wir gerne vorstellen möchten.

Hotel Angleterre & Résidence

Das Hotel Angleterre & Résidence ist ein Partnerhotel des Beau-Rivage und liegt nur einige Meter davon entfernt am Genfersees. Das Hotel hat 75 Zimmer und Suiten, welche sich auf fünf wunderschöne Gebäude verteilen. Die gläserne Rezeption befindet sich inmitten des wunderschönen Hotelgartens. Das Haus hat historischen Wert für die Hotelbranche: Die berühmte École Hôtelière de Lausanne hatte hier im Jahre 1893 ihren Ursprung.

Hotel Angleterre & Résidence.

Hotel Angleterre & Résidence.

 

Hotel Château d’Ouchy

Das Hotel Château d’Ouchy wurde im 12. Jahrhundert erbaut und liegt ebenfalls in Ouchy, unweit des Beau-Rivage und des Angleterre & Résidence. Es liegt direkt am Seeufer und man muss sich nicht zwischen historisch und modern entscheiden, das Hotel bietet beides in perfekter Harmonie.

 

Hotel Swiss Wine by Fassbind

Das Hotel Swiss Wine by Fassbind  hat 2016 eröffnet und befindet sich mitten im Zentrum von Lausanne, die Altstadt liegt direkt vor der Tür. Der Name des trendigen Hotels ist Programm, im Erdgeschoss ist eine Weinbar, in der man Schweizer Weine kaufen kann. Die 62 Zimmer sind cool eingerichtet und zu einem Top-Preis zu haben.

Hotel Swiss Wine by Fassbind.

Hotel Swiss Wine by Fassbind.

What to do in Lausanne?

Ein Besuch im Olympischen Museum

Das Olympische Museum liegt im Stadtteil Ouchy am Genfersee. Das Museum ist für jedermann, man muss kein Sportfanatiker sein, um sich hier begeistern zu lassen. Eine Fotoausstellung zeigt emotionale Momente in der Geschichte von Olympia. Berührende Bilder, die Sportler bei Siegen und Niederlagen zeigen, vor dem Kampf, nach dem Kampf. Die Geschichte von Olympia wird erzählt und man kann sogar aktiv und interaktiv seine Olympia-Qualitäten testen.

AQUATIS – Das größte Süßwasseraquarium Europas

Wer Lust auf eine außergewöhnliche Reise durch die faszinierenden Süßwasser-Lebensräume unserer Erde hat, der sollte sich den 30. September 2017 vormerken. Denn dann eröffnet das AQUATIS, das größte Süßwasseraquarium Europas seine Türen. Die Reise beginnt in Europa, danach geht es durch Afrika, Ozeanien und Asien sowie Amerika. 10.000 Fische und einige hundert Reptilien wird es zu bewundern geben.

Anhand eines Modells zeigt uns die Direktorin Angélique Vallée-Sygut die Zukunft des AQUATIS. Wir sind gespannt und kommen gerne wieder, um alles live zu sehen.

Aquatis Direktorin Angélique Vallée-Sygut.

Aquatis Direktorin Angélique Vallée-Sygut.

Blick in die AQUATIS-Zukunft, Foto: Creatime

Blick in die AQUATIS-Zukunft, Foto: Creatime

Pralinen naschen im „La Chocolatière“

Wer Süßes mag wird den köstlichen selbstgemachten Pralinen in der „La Chocolatière“ von Inhaberin Mercedes Assal nicht widerstehen können. Die Pralinen eignen sich auch als hübsches Mitbringsel für Freunde und Familie. Ein Besuch lohnt sich.

 

Confiserie Tony – ein Geheimtipp

Läuft man durch die bekannte Rue de Bourg, so sollte man unbedingt der Confiserie Tony einen Besuch abstatten. Von außen unscheinbar, aber innen gibt es phantastische Köstlichkeiten.

Confiserie Tony
Rue de Bourg 39
CH-1003 Lausanne

 

Wie man sieht gibt es in Lausanne viele spannende Orte zu besuchen und es lässt sich eine Menge erleben. Wer weitere Informationen benötigt, der findet unter www.lausanne.ch/de/ und www.genferseegebiet.ch viele Tipps und Veranstaltungshinweise rund um Lausanne und das Genferseegebiet.

 

Französischkenntnisse in Lausanne:
Was einem klar sein sollte: Lausanne liegt im französischen Teil der Schweiz. Auch wenn man sich in der Schweiz befindet, darf man nicht erwarten, dass hier überall Englisch oder gar Deutsch gesprochen wird. Die Sprache ist französisch und darauf muss man sich hier einlassen. Wir persönlich haben die Erfahrung gemacht, dass man mit Grundkenntnissen in Französisch oder einem Smartphone als Übersetzungshilfe super zurecht kommt. In den Hotels wird selbstverständlich auch Englisch gesprochen, aber in den Restaurants begegnen einem natürlich französische Speisekarten, hin und wieder mit englischer Übersetzung. Aber diese kleinen Herausforderungen sind es wert gemeistert zu werden, denn Lausanne ist eine unglaublich schöne Stadt, die man einfach kennen lernen muss.

Text & Bilder: Amrei Ines Czeschick

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Kanton Waadt (Genferseegebiet) und der Agentur PR Solutions by Melanie Schacker entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

Hotel Louis C. Jacob: Hotelschick auf Hanseatisch

Ende Januar machen meine Kollegin und Freundin Julia und ich uns auf den Weg nach Hamburg. Unser Ziel ist das an der Elbchaussee gelegene Hotel Louis C. Jacob.

Ankunft im Hotel Louis C. Jacob

Schon beim Betreten spüren wir, dass es uns nicht in eine Hotelkette mit genormtem Standard verschlagen hat, sondern dass der Gast hier als Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen wahrgenommen wird. Da wir etwas eher als geplant angereist sind, ist unser Zimmer noch nicht fertig. Die Wartezeit kommt uns gerade recht, denn was ist spannender als ein Hotel zu erkunden, in welchem schon Zarah Leander und Hans Albers logierten?

Das Louis C. Jacob thront über der Elbe zwischen prachtvollen Villen und Jahrhunderte alten Bäumen.

Das Louis C. Jacob thront über der Elbe zwischen prachtvollen Villen und Jahrhunderte alten Bäumen.

Ein hanseatisches Stilparadies

Von der Eingangshalle gelangt man in die gemütliche Wohnstube, in der um die Mittagszeit ein geschäftiges Treiben herrscht. Geschäftsleute treffen sich zum Business-Lunch, daneben stoßen einige Damen mit Champagner an und ein älteres Ehepaar hat sich den Platz vor dem knisternden Kamin gesichert. Bei unserem ersten Rundgang sind wir von den zahlreichen Design-Details beeindruckt, besonders von den vielen bunten Blumensträußen, die überall im Hotel aufgestellt sind. Im Jacob scheint der Frühling schon angekommen zu sein. Die Sonne, die durch alle Fenster strahlt tut ihr übriges dazu. Über 500 Bilder norddeutscher Landschaften schmücken die Wände des Hotels.

Unser Zimmer mit Elbblick

Nach unserer kleinen Entdeckungstour durch das Hotel ist unser Zimmer bezugsfertig und wir machen uns auf den Weg ins 2. Obergeschoss.

Im Zimmer wird der Flair des Hotels auf einer privateren Ebene weiter geführt. Beeindruckend ist vor allem die große Fensterfront mit dem freien Blick auf die Elbe und den Schiffverkehr. Ein Fernglas steht bereit mit dem man die vorbeifahrenden Schiffe noch genauer inspizieren kann. Das schöne ist, dass die Kulisse nie gleich bleibt, jede Minute zieht ein anderes Schiff am Hotel vorbei. Es hat etwas entspannendes am Fenster zu sitzen und zu beobachten was draußen passiert. Am Elbstrand sind viele Spaziergänger unterwegs, die die ersten Sonnenstrahlen des Jahres genießen.

Statt uns unten ins Restaurant zu setzen genießen wir die Stimmung und bestellen uns ein kleines Lunchmenü auf das Zimmer. Mit Sonnenbrille sitzen wir am Fenster und fühlen uns schon nach so kurzer Zeit im Jacob wie zu Hause. Für den Digestif steht eine Karaffe mit Portwein auf dem Zimmer bereit. Eine schöne Idee: Cheers!

Cheers! Der Portwein steht im Zimmer bereit.

Cheers! Der Portwein steht im Zimmer bereit.

Das Herzstück des Hauses: Jacobs Restaurant

Einfachheit und Reduktion mit höchstem Anspruch, so lautet das Credo des Küchenmeisters in Jacobs Restaurant. Das mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnete französische Restaurant ist mit hohen Fenstern, Kristalleuchtern und Stuckdecke ein wahres Prachtensemble. Das Frühstück wird ebenfalls in diesem wunderschönen Raum serviert.

Blick in Jacobs Restaurant. (Foto: Louis C. Jacob)

Blick in Jacobs Restaurant. (Foto: Louis C. Jacob)

Ein geheimnisvoller Ort: Der Eiskeller

Bei der Renovierung des Hotels in den 1990er Jahren wurde ein geheimnisvoller Keller entdeckt: Einst diente das Backstein-Gewölbe als Kühlschrank, heute finden in ihm besondere Events statt. An heißen Sommertagen der ideale Rückzugsort mit einer oder mehrerer Flaschen Wein. Als Gastgeber kann man mit dieser Location selbst weitgereiste Eventgänger beeindrucken und ihnen etwas Neues präsentieren.

Eine einzigartige Eventlocation: Der Eiskeller des Hotels. (Foto: Louis C. Jacob)

Eine einzigartige Eventlocation: Der Eiskeller des Hotels. (Foto: Louis C. Jacob)

All Green Everything

Im Frühstücksraum duftet es nach frischem Café und in der Mitte ist mit liebevoller Hand ein Buffet mit köstlichen Speisen hergerichtet. Unser Highlight: Die kleinen Brioches – ein Traum.

Das Frühstücksbuffet. (Foto: Louis C. Jacob)

Das Frühstücksbuffet. (Foto: Louis C. Jacob)

Das Highlight unseres Besuchs: Der Afternoon Tea am Kamin

Wie unsere treuen Leser wissen, sind wir vom COHOBA Team große Afternoon Tea Liebhaber und stets auf der Suche nach der schönsten TeatimeLocation. Im Louis C. Jacob hat man uns den Tee mit kleinen Sandwiches, Scones und Macarons im gemütlichen Kaminzimmer direkt vor dem knisternden Feuer serviert.

 

Feine Köstlichkeiten vom Afternoon Tea.

Feine Köstlichkeiten vom Afternoon Tea.

Abschied

Das Louis C. Jacob ist das perfekte Hotel für einen gemütlichen Aufenthalt in Hamburg, wenn man nicht mitten im Citytrubel stecken möchte, sondern sich eine Auszeit mit gutem Essen, Spaziergängen am Elbufer und Kunst und Kultur um sich herum gönnen möchte. Und für einen Besuch in der Stadt steht der hoteleigene City-Shuttle bereit.

Für Informationen und Buchungen besuchen Sie die Website des Hotels: www.hotel-jacob.de.

Abschied vom Louis C. Jacob.

Abschied vom Louis C. Jacob.

Zürich au Lac im Winter

Zürich. Seit mich mein Weg vor einigen Jahren zum ersten Mal in die Schweizer Bankenmetropole führte, war ich verzaubert. Internationaler Flair in idyllischem Ambiente. Der See mitten in der Stadt, die berühmte Bahnhofstrasse und die wunderschöne historische Altstadt, um nur ein paar Highlights zu nennen, hatten es mir angetan. Ich bin danach viele Male wiedergekommen. Dieses Mal im Dezember, um das winterlich-vorweihnachtliche Zürich zu genießen.

Anreise im Eden au Lac

Zusammen mit meiner Kollegin Stephanie reisen wir am frühen Nachmittag im Hotel Eden au Lac an, in dem wir während unseres Zürich-Besuchs logieren werden. Das traditionsreiche Eden au Lac ist ein 5-Sterne Luxushotel und liegt direkt am schönen Zürichsee. Es wurde im Jahre 1909 im Stil des Neubarock erbaut und hat seitdem Geschäftsleute, Stars und Urlaubsgäste aus aller Welt empfangen.

Ein herzliches Willkommen im Eden au Lac. (Foto: VJC)

Ein herzliches Willkommen im Eden au Lac. (Foto: VJC)

Das sehr privat geführte Hotel mit 50 Zimmern und Suiten verbindet auf angenehme Weise alte Traditionen mit frischen Ideen. Eine davon hat uns besonders begeistert, aber darüber verraten wir später mehr.

 

Was uns sofort auffällt: Im Eden au Lac fühlt man sich gleich wie zu Hause – wenn man ehrlich ist, man fühlt sich sogar besser. Nach einer sehr persönlichen Begrüßung an der Rezeption werden wir auf unsere Suite begleitet. Auf einem kleinen Tisch im Wohnzimmer ist eine Etagere mit Pralinen und Keksen aufgebaut und auch ein Teller mit frischem Obst steht bereit. Wie schön wäre es, so etwas in meiner Wohnung vorzufinden, wenn ich abends nach Hause komme. Auf dem Sofa ist eine kuschelige Decke ausgebreitet, unter die man am liebsten sofort schlüpfen möchte.

 

Von unserem Balkon aus hat man einen traumhaften Blick auf den See. Es ist ein bisschen nebelig, aber die Sonne versucht sich durch die Wolkendecke zu kämpfen, was dem See eine mystische Stimmung einhaucht.

Balkon mit Blick auf den Zürichsee.

Balkon mit Blick auf den Zürichsee.

Auch vom See aus gesehen präsentiert sich das Eden au Lac von seiner besten Seite, wie diese Aufnahme aus dem Frühjahr zeigt: Das Hotel ist ein architektonisches Highlight.

Ein architektonisches Highlight in Zürich: Das Eden au Lac. (Foto: VJC)

Ein architektonisches Highlight in Zürich: Das Eden au Lac. (Foto: VJC)

Thursday Night Jazz in der Eden Lobby Bar

Da wir an einem Donnerstag angereist sind, kommen wir direkt am ersten Abend in den Genuss eines Jazzkonzerts in der Eden Lobby Bar. Jeden Donnerstag lädt das Hotel zu einem musikalischen Abend bei Champagner, Cocktails, Drinks oder einem genussvollen Café.

Zürich in der Weihnachtszeit

Die Vorweihnachtszeit ist ja eine ganz besondere Zeit, denn es liegt der Dezember-Zauber in der Luft. Man sollte versuchen, trotz Weihnachtsfeiern und Adventsstress ein Wochenende zu planen, an dem man sich eine Auszeit nimmt und in diese winterlich-weihnachtlich geschmückte Stadt reist. Auch wenn man Zürich schon kennt, im Dezember ist alles anders und es gibt die Gelegenheit neue Facetten von etwas scheinbar Bekanntem kennen zu lernen. In Zürich befindet sich unweit vom Eden au Lac vor dem Opernhaus das „Zürcher Wienachtsdorf“. Dieser Weihnachtsmarkt ist der schönsten, den ich kenne. Im „Wienachtsdorf“ trifft man unter anderem auf Arosa, Davos und andere Skiorte der Schweiz, die sich hier mit einer Schlittschuhbahn, eleganten Chalets und hübschen Ständen präsentieren. Es macht Spaß mit einem Glühwein in der Hand über den Markt zu schlendern und sich den prunkvollen Weihnachtsbaum und das bunt beleuchtete Opernhaus anzuschauen. Der Markt ist gut besucht, aber es herrscht kein Gedrängel und auch keine Hektik. Ein wahrer Genuss!

 

Bei diesen wundervollen Bildern freut man sich schon im Januar wieder auf den Dezember. Allein der Weihnachtsmarkt am Opernhaus ist eine Reise nach Zürich wert.

Good morning im Eden au Lac

Der Tag im Eden au Lac beginnt mit einem Frühstück im prunkvollen Restaurant Eden mit Seeblick. Angeboten wird alles, was das Frühstücks-Herz begehrt und die Mitarbeiter sind stets zur Stelle und erahnen die Wünsche der Gäste. Einen frisch gepressten Orangensaft und ein Glas Champagner dazu? Wer kann da widerstehen? Für das Frühstück sollte man sich Zeit nehmen und es genießen – an den Wochenenden kann man das sogar bis 11 Uhr.

Zürich Impressionen

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg, das winterliche Zürich bei Tag zu erkunden. In den kleinen Gassen der Altstadt sind stilvolle Geschäfte, Galerien und hübsche Cafés zu entdecken. Ob man sich für Mode, Design, Kunst oder Kultur interessiert – hier ist alles zu finden. Die Bahnhofstrasse ist die größte Einkaufsmeile in Zürich und weltbekannt. Hier sitzen die internationalen Top-Designer Chanel, Hermès, Louis Vuitton und viele andere Tür an Tür. Nicht entgehen lassen sollte man sich einen Besuch im Sprüngli-Café. Man kann dort einkehren oder sich mit ein paar Luxemburgerli (die SprüngliVariante der Macarons) eindecken. Aber Vorsicht! Die Luxemburgerli schmecken köstlich und sind für ihre ausgezeichnete Qualität bekannt. Andere Macarons werden es künftig schwer bei Ihnen haben.

Afternoon Tea im BAUR AU LAC

Für die Wintermonate in Zürich haben wir noch einen ganz besonderen Tipp: Genießen Sie einen Afternoon Tea und lassen Sie dabei den Nachmittag ausklingen. Um noch ein anderes Hotel in Zürich kennen zu lernen, haben wir uns für den High Tea im traditionsreichen Baur au Lac entschieden. Das 1844 gegründete Hotel befindet sich noch heute im Besitz der Gründerfamilie Baur und liegt in der Nähe historischer Sehenswürdigkeiten, dem Geschäftsviertel und der weltbekannten Bahnhofstrasse. In der Grand Dame nächtigten schon zahlreiche Künstler, Musiker und Filmstars. Der Afternoon Tea wird im prunkvollen Saal „Le Hall“ serviert. Bei köstlichen Sandwiches, Scones und feiner Patisserie nehmen wir unter dem Konterfei des Gründers Johannes Baur Platz und schauen auf das interessante Publikum, das genau wie wir an diesem vorweihnachtlichen Nachmittag seinen Weg ins Baur au Lac gefunden hat.

Willkommen im Baur au Lac. (Foto: Baur au Lac)

Willkommen im Baur au Lac. (Foto: Baur au Lac)

 

Zu den schönen Köstlichkeiten auf der Etagere werden unterschiedliche Teesorten allerfeinster Qualität angeboten und ein Glas Champagner aus der frisch geöffneten Magnum-Flasche darf natürlich auch nicht fehlen. Nach einem Einkaufsbummel durch das winterliche Zürich ist die Tea Time im Baur au Lac perfekt. Noch bis zum 02. April 2017 haben Sie die Gelegenheit einen Tisch für dieses schöne Erlebnis zu buchen.

Weitere Informationen / Buchungen zum Afternoon Tea im Baur au Lac***** sind unter folgendem Link zu finden: www.bauraulac.ch/de/afternoontea.html.

Sea Food Market im Eden au Lac

Am Abend erleben wir nun das Highlight unseres Besuchs im Eden au Lac: Der Sea Food Market. Doch wie darf man sich das genau vorstellen? In der Hotellobby und in der Eden Lobby Bar sind viele kleine Stände mit köstlichem Seafood und asiatischen Spezialitäten aufgebaut. Frische Austern, Sushi, Frühlingsrollen, Fischspezialitäten und Fleisch werden angeboten. Verzehren darf man so viel, wie das Herz begehrt. An einem der Stände kann man sich individuell ein Stück Ente zubereiten lassen, an einem anderen werden auf Wunsch Frühlingsrollen und Sushi für den persönlichen Geschmack gezaubert. Zum Schluss geht es zu Buddha, der über den Dessertvariationen wacht. Dank der nicht zu großen Portionen kann man alles probieren und herausfinden, was den eigenen Geschmack besonders trifft. Die Atmosphäre ist bezaubernd, es wird viel gelacht und man merkt, dass sich die Gäste wohl fühlen und den Abend genießen. Das Licht ist gedimmt, es läuft 11 passende Lounge-Musik und der Service ist wieder exzellent. Besonders gut gefallen hat uns, dass alle Gäste, die den Sea Food Market besuchen, zunächst eine kleine Führung rund um die Stände bekommen und ihnen die Speisen vorgestellt werden. Der Sea Food Market findet jeden Mittwochabend im Eden au Lac statt – am besten Sie reservieren im Vorfeld!

Good night im Eden au Lac

Kehrt man zu später Stunde ins Zimmer zurück, hat der abendliche Turndownservice schon alles für die Nacht vorbereitet. Die Betten sind aufgedeckt, die Schlafanzüge liegen bereit, auf dem Nachttisch stehen kleine Wasserflaschen und auf dem Kopfkissen ist eine Karte mit den Wetteraussichten für den nächsten Tag und ein Betthupferl zu finden. In Europa ist der Turndownservice auch in 5-Sterne-Häusern nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Umso schöner ist es, dass im Eden au Lac auf den Service so großen Wert gelegt wird. Ein Hotel, welchem wir für den persönlichen Service danken und welches wir mit vollem Herzen an Sie, liebe Leser, weiterempfehlen können.

 

Das familiengeführte EDEN AU LAC***** gehört zu den außergewöhnlichen Schweizer Luxushotels der „VICTORIA JUNGFRAU COLLECTION“ und zu den „Small Luxury Hotels of the World“. Für Informationen und Buchungen besuchen Sie www.edenaulac.ch oder www.victoria-jungfrau-collection.ch/en/hotels/eden-au-lac-en.

See you soon, Züri.

See you soon, Züri.

Bremerhaven_by_night.

Zu Besuch im hohen Norden: Moin Bremerhaven

Gegründet 1827 als Hafen der Hansestadt Bremen zählt Bremerhaven heute ca. 114.000 Einwohner und wird als einzige deutsche Großstadt an der Nordsee bezeichnet. Bremerhaven ist eine der größten europäischen Hafenstädte und hat viel zu bieten. Wir waren für ein Wochenende dort und haben die Stadt kennen und lieben gelernt.

Unterwegs mit den Seenotrettern In Bremerhaven angekommen blieben wir nicht lange an Land. Die einmalige Gelegenheit eine Kontrollfahrt auf dem Seenotkreuzer zu begleiten wollte genutzt werden. An Bord der Hermann Rudolf Meyer werden wir herzlich von der Crew empfangen. 4 Seemänner übernehmen zwei Wochen lang den Kreuzer – die Dauer einer Schicht. Im Cockpit erzählt uns der Steuermann vom Leben an Bord: Die Crew lebt auf engem Raum, das kann auch mal zu Stress führen, aber zu tun ist immer irgendetwas.

Wenn man zwei Wochen ununterbrochen auf engstem Raum zusammenarbeitet und lebt ist das eine Herausforderung. Jeder hat seine Eigenarten und man muss sich arrangieren. Das klappt bei unseren Seenotrettern gut. Ein geregelter Tagesablauf ist wichtig und auch wenn keine Einsätze anstehen gibt es an Bord genug Aufgaben: Es ist immer etwas zu reparieren, kontrollieren oder aufzuräumen.

 

Die Seenotretter sichern 3.660 Kilometer Küstenlinie von Borkum bis Usedom. Im Jahr 2015 haben sie in Deutschland 55 Menschen aus Seenot gerettet, 941 Hilfeleistungen für Wasserfahrzeuge aller Art erbracht und 400 Mal erkrankte oder verletzte Menschen von Seeschiffen, Inseln oder Halligen zum Festland gebracht. Finanziert werden die guten Taten ausschließlich aus Spendengeldern. Jetzt wo wir darüber nachdenken fallen uns natürlich die rot-weißen Sammelschiffchen ein, die in Eckkneipen, Arztpraxen, an Kassen und auf Fährschiffen auf dem Tresen stehen. Aber auch private Gönner oder Gerettete spenden gerne an die Seenotretter. Informationen und Kontakt zu den Seenotrettern gibt es unter www.seenotretter.de/wer-wir-sind/teams-stationen/ansicht/station/bremerhaven/.

Das Seefischkochstudio

Früher als Fischlehrküche dazu gedacht jungen unverheirateten Hauswirtschaftsschülerinnen das Zubereiten von Fisch beizubringen ist das Seefischkochstudio heute eine moderne Location für Koch-Events. Ob Geburtstag, Weihnachtsfeier oder Event mit einer Reisegruppe – das Seefischkochstudio bietet für jeden Geschmack den richtigen Fisch.

Das Seefischkochstudio. (Foto: Seefischkochstudio)

Das Seefischkochstudio. (Foto: Seefischkochstudio)

Doch man lernt nicht nur viel über Fisch, besonders gut hat uns gefallen, dass Sous-Chef Sebastian Uecker an der Basis anfängt und erst einmal grundlegende Dinge zum Kochen und Lebensmitteln erklärt. Dass Zwiebeln schneiden nicht gleich Zwiebeln schneiden ist, wie wichtig gute Messer sind und wie lange er gebraucht hat um eine Scholle perfekt zu filetieren, erklärt uns Sebastian während wir unter seiner Anleitung ein 4-Gänge-Menü zubereiten. Als Vorspeisen gibt es Krabbensalat und Ingwer-Möhrensuppe mit Garnelen, als Hauptspeise Schollen-Lachsröllchen auf Linsen und zum Dessert Joghurtcreme mit Fruchtpüree. Und auch für den, der kein Fisch-Fan ist und sich nicht bekehren lassen möchte ist gesorgt: Sebastian hat auch Schweinefilets vorbereitet.

 

Ein toller gemeinsamer Abend: Das Kochstudio ist ein geselliger Ort.

Ein toller gemeinsamer Abend: Das Kochstudio ist ein geselliger Ort.

Wer mehr über das Seefischkochstudio erfahren mag oder sich für einen Besuch anmelden möchte, der besucht einfach die Webseite: www.seefischkochstudio.de/.

Das Deutsche Auswandererhaus

Im Deutschen Auswandererhaus kann man selbst auf Zeitreise gehen und sowohl Aus- als auch Einwandern. Ein eindrucksvolles interaktives Museum, das den Besucher auf eine Reise ins Ungewisse schickt und dadurch große Emotionen auslöst. Noch nie hat uns ein Museum so berührt. Für uns das schönste Erlebnis in Bremerhaven.

Ein emotionaler Ort: Das Deutsche Auswandererhaus. (Foto: Kay Riechers)

Ein emotionaler Ort: Das Deutsche Auswandererhaus. (Foto: Kay Riechers)

Auswanderung

Bremerhaven war der größte Auswandererhafen Europas. Zwischen 1870 und 1970 verließen rund sieben Millionen Menschen Europa, um ihr Glück in Übersee, hauptsächlich in Nordamerika, zu versuchen. Doch warum machten sich die Menschen auf eine solch beschwerliche Reise ins Unbekannte auf und ließen ihr altes Leben hinter sich? Die Gründe, Ängste und Sorgen der Auswanderer werden eindrucksvoll dargestellt und wer mag kann in die Rolle eines Auswanderers schlüpfen und sich mit dem persönlichen Schicksal dieser Person auseinandersetzen.

 

Wie erlebten die Auswanderer ihre Atlantiküberquerung? Wie waren die Verhältnisse an Bord? Die detailliert rekonstruierten Schiffsräume veranschaulichen die Reisebedingungen zu unterschiedlichen Epochen: Die Besucher erfahren von den schwierigen Verhältnissen im düsteren Zwischendeck eines Seglers um 1850, stehen inmitten der Schlafsäle und Sanitärräume eines Schnelldampfers um 1880 und sehen den schlichten Komfort, den der imposante Ocean Liner „Columbus“ von 1929 auch in der Dritten Klasse bot.

An Bord in einem Schlafsaal.

An Bord in einem Schlafsaal.

Nach der langen Reise entschied sich in den Einwanderungsstationen, ob man bleiben durfte oder zurück in die alte Heimat kehren musste. Die größte Einwanderungsstation war Ellis Island vor New York.

Einwanderung

Doch nicht nur die Auswanderung, auch die Einwanderung nach Deutschland lässt sich im Auswandererhaus erleben.

Ein Kiosk im Deutschland der 1970er Jahre.

Ein Kiosk im Deutschland der 1970er Jahre.

Was sind die Beweggründe für eine Einwanderung nach Deutschland und woher kamen die Einwanderer? Im Erweiterungsbau des Auswandererhauses finden wir uns im Deutschland der 1970er Jahre wieder. Ein Kiosk, der Kaufhof, ein Reisebüro, ein Friseur, ein Fotogeschäft und auch die Einbürgerungsbehörde sind nachgebaut.

Im Raum für Familienrecherche haben Besucher die Gelegenheit zu einer persönlichen Spurensuche nach ausgewanderten Vorfahren. Die zwei kostenfrei zur Verfügung stehenden Online-Datenbanken ermöglichen den Zugriff auf ein vielfältiges Quellenmaterial.

Im Raum für Familienrecherche kann sich jeder Besucher auf die Suche nach ausgewanderten Vorfahren machen.

Im Raum für Familienrecherche kann sich jeder Besucher auf die Suche nach ausgewanderten Vorfahren machen.

Informationen und einen spannenden „Rundgang“ als Vorgeschmack gibt es auf der Seite des Deutschen Auswandererhauses zu erleben: www.dahbremerhaven.de.

Das Klimahaus

Das Klimahaus liegt wie das Auswandererhaus in den Havenwelten. Die Havenwelten sind das maritime Zentrum Bremerhavens. Mit viel moderner Architektur, einzigartigen Museen und Erlebniswelten hat die Hafenstadt sich ein cooles Image verpasst und ihre Marina tüchtig aufgehübscht. Mit dem Rheinauhafen in Köln, dem Medienhafen in Düsseldorf und der Hafencity in Hamburg können die Havenwelten mithalten. Im Klimahaus kann man sich auf eine spannende Reise rund um die Welt begeben und eine Menge über Klima, Klimawandel und Wetter erfahren.

Das Klimahaus Bremerhaven lädt zu einer spannenden Reise rund um die Welt ein. (Foto: Marcus Meyer)

Das Klimahaus Bremerhaven lädt zu einer spannenden Reise rund um die Welt ein. (Foto: Marcus Meyer)

Offen für andere (Ess-)Kulturen: Als Begrüßungs-Snack werden uns im Klimahaus gegrillte Heuschrecken serviert. Wir probieren und müssen zugeben: Knusprig und lecker.

Begrüßungssnack: Gegrillte Heuschrecken.

Begrüßungssnack: Gegrillte Heuschrecken.

 

 

Die kleine Stärkung vor der ca. zweistündigen Reise, die uns durch die Schweiz, Sardinien, Niger, Kamerun, die Antarktis bis nach Samoa führt, war auch nötig. Denn das Klimahaus hat nicht nur visuell etwas zu bieten, auch die Temperaturen werden dem jeweiligen Land angeglichen. Während man in der Wüste noch schwitzt friert man wenig später in der Antarktis. Auch die Tierwelt wird von kleinen, jeweils landestypischen Tieren repräsentiert. Das macht die Darstellungen im Klimahaus authentisch.

Toll ist auch, dass wir im Klimahaus die Möglichkeit bekommen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Nur so sieht man, wie viel Arbeit und Organisation dahintersteckt. Die Anlagen müssen regelmäßig gewartet und gepflegt werden, die Tiere wollen gefüttert werden und Taucher kontrollieren die riesigen Aquarien.

 

Unser persönliches Highlight im Klimahaus ist der Sternenhimmel. Hunderte kleine LED-Lampen symbolisieren eindrucksvoll die Sterne und lassen eine mystische Stimmung aufkommen während man mit erhabenem Gefühl durch den Himmel schreitet.

Besonders für Familien mit Kindern ist das Klimahaus eine tolle Idee. Das Klimahaus bietet spezielle Kinder-Führungen an, in denen die Kleinen die Welt entdecken und erforschen können. Informationen zum Klimahaus sind unter folgendem Link zu finden: www.klimahaus-bremerhaven.de/.

Das „Im Jaich Hotel“

Schön an Bremerhaven ist auch die überschaubare Größe und dass man die von uns vorgestellten Orte fußläufig erreichen kann. Mitten in den Havenwelten liegt auch das „Im Jaich Hotel“, in welchem wir übernachtet haben. Umgeben von der Marina hat man hier stets das Meer vor Augen und den Duft der See in der Nase.

Das "Im Jaich Hotel" liegt zentral in den Havenwelten. (Foto: Im Jaich Hotel)

Das „Im Jaich Hotel“ liegt zentral in den Havenwelten. (Foto: Im Jaich Hotel)

Aus allen Zimmern blickt man durch bodentiefe Panoramafenster entweder auf den Yachthafen, die Weser oder den Deich. Die stilvolle Einrichtung der Zimmer wurde von Tischlerhand aus massiver Eiche hergestellt. Natürliche Materialien wie Holz, Baumwolle und Stein sind mit sorgsam ausgewählten Details kombiniert und sorgen so für eine leichte, unbeschwerte Atmosphäre in jedem Raum.

 

Weitere Informationen / Buchungen zum „Im Jaich Hotel“ gibt es unter: www.im-jaich.de/hotel-boardinghouse-bremerhaven/im-jaich-hotel/.

Auf bald, Bremerhaven. (Foto: Ingo Busch, www.reise-wahnsinn.de)

Auf bald, Bremerhaven. (Foto: Ingo Busch, www.reise-wahnsinn.de)

Beautiful Bremerhaven by night.

Beautiful Bremerhaven by night.

Alle Informationen rund um Bremerhaven sind unter www.bremerhaventourism.de zu finden.

 

Hummer.

Ein Besuch in Zeeland: Muscheln und Meer

Der September in diesem Jahr meint es wirklich gut. Er beschert uns viele Sonnenstunden und laue Temperaturen. Wir nutzen die letzten sonnigen Tage in diesem Jahr, um für ein Wochenende ans Meer nach Holland zu reisen. Es soll nach Zeeland gehen. Zeeland ist eine Provinz in den südwestlichen Niederlanden. Die Provinz besteht aus einer Reihe von Inseln, Halbinseln und einem Stück Festland an der Grenze zu Belgien.

Hello Holland: Die Reise beginnt mit einer Tour im Muschelkutter.

Hello Holland: Die Reise beginnt mit einer Tour im Muschelkutter.

Da im September die Muschelsaison beginnt und in Zeeland die Muschelverarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig ist starten wir unser Wochenende mit dem Thema Muscheln. Als erstes geht es für uns an Bord eines Muschelkutters. Wir fahren zu den Muschelbänken, um zu sehen, wie die Muscheln aus dem Meer kommen. An den Muschelbänken werden große Netze ins Meer gelassen und nach kurzer Zeit vollbeladen wieder herausgezogen.

Bei gutem Wetter macht eine Fahrt über’s Meer großen Spaß. Die Sonne scheint einem ins Gesicht und der Wind weht einem um die Nase. Eine gute Gelegenheit, um ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen.

Zu Besuch bei Delta Mossel in Yerseke

Nach der Ernte werden die Muscheln weiterverarbeitet, um dann den Weg in die Geschäfte und schlussendlich auf die Teller zu finden. Delta Mossel wurde im Jahre 1978 gegründet und ist in mehr als 30 Jahren zu einem der größten Muschel- und Austernlieferanten Europas geworden. Das moderne Produktionszentrum ist ansässig in Yerseke.

Delta Mossel ist ein familiengeführtes Unternehmen. Der Geschäftsführer Wim van de Plasse führt uns persönlich herum und erzählt, dass all seine Kinder im Unternehmen mitarbeiten.

Delta Mossel Geschäftsführer Wim van de Plasse mit seinem Sohn.

Delta Mossel Geschäftsführer Wim van de Plasse mit seinem Sohn.

Die Oesterij in Yerseke

Nach so vielen Informationen wird es Zeit sich auch persönlich von der Qualität der holländischen Muscheln zu überzeugen. Wir kehren in der Oesterij in Yerseke ein. In der Oesterij kann man einen Einblick darüber gewinnen, wie in der Muschel- und Schalentierproduktion gearbeitet wird. Das schönste aber: In der Proeverij hat man die Möglichkeit, die Produkte selbst zu kosten. Hier schließt sich der Muschel-Kreis und wir lassen uns eine Portion Muscheln mit dem passenden Weißwein schmecken.

In der Oesterij kommen frische Meeresfrüchte auf die Tische und können auch "to go" erworben werden.

In der Oesterij kommen frische Meeresfrüchte auf die Tische und können auch „to go“ erworben werden.

Informationen über die Oesterij gibt es unter www.oesterij.nl/de/.

Zu Gast in der Bakkerij Sonnemans

Backen ist Handwerkskunst. Die Bakkerij Sonnemans in Burgh-Haamstede nimmt dies wörtlich und legt bei ihren Backwaren noch selbst Hand an. Der kleine Verkaufsraum mit Antiquitäten und Bildern ist genauso individuell wie die freundlichen Mitarbeiter. Man bittet uns in die Backstube zum Backen der berühmten „Zeeuwse Bolussen“, der zeeländischen Zimtkringel.

Hinter den Kulissen der Bakkerij Sonnemans...

Hinter den Kulissen der Bakkerij Sonnemans…

Natur-Impressionen in Zeeland

Wir machen uns von Burgh-Haamstede auf nach Bruinisse. Auf dem Weg können wir die wunderschöne zeeländische Naturlandschaft bewundern.

Unterwegs mit dem Fischer Henk Jumelet

In Bruinisse treffen wir Henk Jumelet, der uns auf sein Boot einlädt, um uns das Fischen näher zu bringen. Henk ist leidenschaftlicher Fischer. Wir fahren ein Stück raus auf das Meer, damit Henk sein riesiges Fischernetz ausbreiten kann. Da er in der Nacht zuvor bereits bis in die frühen Morgenstunden mit dem Boot unterwegs war, kündigt er schon an, dass die Ausbeute heute Nachmittag wohl eher rar ausfallen wird. In der Tat, als das Netz schon fast komplett eingezogen ist, hängt der erste Fisch darin.

Henk erzählt, dass die Fischerei ein hartes Geschäft ist. Es gibt viel Konkurrenz und man ist oft viele Stunden bei Wind und Wetter auf dem Meer unterwegs. Die Garantie für einen guten Fang gibt einem niemand. An diesem Septembernachmittag sind die Temperaturen lau, aber das wird nicht mehr lange so bleiben: Der Winter steht vor der Tür. Doch Henk macht sein Beruf trotzdem große Freude. Er ist sein eigener Herr und er mag die Facetten der See. Das Glänzen in seinen Augen, als wir den ersten Fisch gefangen haben, ist der beste Beweis dafür.

Der Fischer und das Meer: Henk Jumelet lädt uns auf sein Boot ein.

Der Fischer und das Meer: Henk Jumelet lädt uns auf sein Boot ein.

Einkehr in der Brasserie Vluchthaven

Vluchthaven bedeutet übersetzt Fluchthafen, Zufluchtsort. Das trifft es gut, denn genau so ein Ort ist das Restaurant von Dick Pieter Arkenbout, den alle nur DP nennen. Ein liebevoll-pittoresker Platz mit hübschem Garten direkt am Wattenmeer gelegen. Wie es sich für ein Restaurant mit eigener Hummerzucht gehört machen wir vorher noch persönlich Bekanntschaft mit unserem späteren Essen.

Frischer geht es nicht: DP präsentiert uns die Hummer aus seiner eigenen Zucht

Frischer geht es nicht: DP präsentiert uns die Hummer aus seiner eigenen Zucht

Auf den Tisch kommen frische Krabben, Miesmuscheln spanischer Art, Herzmuscheln und Schwertmuscheln mit Gemüse. Das Beste kommt zum Schluss: Der Hummer.

Es schmeckt phantastisch und es ist faszinierend sehen zu können, wo all diese köstlichen Speisen ihren Ursprung finden. Natürlichkeit und Frische stehen im Vluchthaven an erster Stelle.

Die Atmosphäre ist angenehm ungezwungen. DP kommt gern persönlich an die Tische, um sich zu überzeugen, dass sich seine Gäste wohlfühlen und ihren Aufenthalt bei ihm genießen.

Wie unglaublich fürsorglich und freundlich DP und sein Team sind durfte ich auch im Nachhinein noch einmal erleben: Ich habe meine Sonnenbrille im Restaurant liegen lassen und habe den Verlust erst auf der Rückreise nach Deutschland bemerkt. Ein kurzer Anruf im Restaurant und man schickte mir die Brille nach. Für das nette Team war es selbstverständlich die Kosten für den Versand zu übernehmen. Ich bin begeistert von diesem überdurchschnittlichen Service und weiß so etwas zu schätzen.

Ein Besuch im Vluchthaven lohnt sich also aus so vielen Gründen. Im Frühjahr öffnet das Restaurant wieder. Alle Informationen sind zu finden unter www.devluchthaven.nl/.

Sporty in Zeeland – Vertigo Sports

Was Zeeland alles zu bieten hat sehen wir noch einmal an unserem letzten Tag. Es wird sportlich. Bei Vertigo Sports probieren wir zusammen mit Waldemar Vroegop Powerkiten und Stand up Paddling aus.

Powerkiten

Ein Drachen so groß wie mein Wohnzimmer. Ganze 20 qm groß ist der größte Drachen, den Waldemar im Portfolio hat. Ganz so einfach ist es nicht, die bunten Flugtiere nach oben zu kriegen und vor allem sie dort zu halten. Vor allem nicht, wenn es – so wie heute – am Wind mangelt. Wenn etwas Wind aufkommt schnappen wir uns die Drachen und ziehen und ziehen. Wir rennen über den Sand und versuchen sie in der Luft zu halten. Es macht riesigen Spaß, nach kurzer Zeit hat man sich warm gelaufen und kann vom Alltag abschalten und sich nur noch auf den Drachen in der Luft konzentrieren.

Beim Powerkiten muss man jedoch einige Spielregeln beachten und sollte nicht unbedarft damit beginnen. Eine Einführung so wie wir sie bei Vertigo Sports erhalten haben ist sinnvoll. Immerhin können Fluggeschwindigkeiten von 60 bis 70 km/h erreicht werden, die man sicher unter Kontrolle haben sollte.

Stand up Paddling

Wenn man Stand up Paddler auf dem Wasser beobachtet, dann sieht das gemütlich und locker aus. Versucht man sich selbst das erste Mal beim Stand up Paddling, dann kann es passieren, dass man nach den ersten Sekunden auf dem Board das Gleichgewicht verliert und sehr unelegant ins Wasser fällt. Zwar ist es an diesem Vormittag recht windstill, aber die Dynamik des Meeres wird uns Neulingen doch so einige Male zum Verhängnis, weswegen wir uns erst einmal auf den Knien abstützen und uns langsam an die neue Trendsportart gewöhnen. Es ist ein schönes Gefühl so selbstbestimmt über das Wasser zu gleiten und sein eigener Herr über das Board zu sein.

 

Wer Lust auf Sport am Strand von Zeeland hat, dem sei Vertigo Sports am Strand Vrouwenpolder empfohlen: www.katoengoes.nl/hotel-de.

100% Katoen – Zu Gast in einem Design Hotel in Goes

Für die Nächte in Zeeland können wir das Hotel Katoen im beschaulichen Goes empfehlen. Ein schickes Design-Hotel mit dem Blick aufs Detail. Die Einrichtung der 23 Zimmer ist eine raffinierte Kombination aus Luxus, Charakter und Schlichtheit.

 

 

Dank der optimalen Lage in Goes sind die umliegenden Städte für Tagesausflüge gut zu erreichen und das Hotel Katoen eignet sich als perfekte Homebase.

Weitere Informationen / Buchungen zum Hotel Katoen gibt es unter: www.katoengoes.nl/hotel-de.

Auf bald, schönes Zeeland.

Auf bald, schönes Zeeland.

Alle Informationen rund um die schöne Provinz Zeeland sind unter www.vvvzeeland.nl/de/ zu finden.

 

Hotel Caesar Augustus Capri: Salve, Caesar

Vor zwei Jahrhunderten war es ein Privathaus; ein Refugium für Künstler und Intellektuelle. Heute ist das Caesar Augustus ein familiengeführtes Luxushotel, welches Gäste aus der ganzen Welt anzieht. Dass der historische Charme erhalten bleibt hat sich Francesco Signorini, Eigentümer und Hoteldirektor, zur Aufgabe gemacht. Trifft man Francesco, weiß man, dass er diese Aufgabe mit Bravour meistert. Der schöne Italiener sprüht selbst vor Charme und erzählt mit leuchtenden Augen von seinem Hotel, in dem er nach eigener Aussage 365 Tage im Jahr verbringt.

Das Hotel Caesar Augustus ist in eine wunderschöne Naturlandschaft eingebettet.

Das Hotel Caesar Augustus ist in eine wunderschöne Naturlandschaft eingebettet.

Das Caesar Augustus liegt kurz vor Anacapri in einer wunderschönen Naturlandschaft. Das Hotel hat einen eigenen Garten, in dem Kräuter, Gemüse und Obst angebaut werden. Die Ernte geht direkt in die Hotelküche, wird dort frisch zubereitet und liegt kurze Zeit später auf den Tellern. Doch der Garten dient nicht nur der frischen Küche des Hotels, sondern lädt den Hotelgast auch zu Entspannung und Sport ein. Es gibt viele kleine Rückzugsorte, an denen man die Zweisamkeit genießen kann, im Open AirFitnessstudio trainiert man mit Meerblick und auch der Spabereich ist an der frischen Luft. Wer für sich sein möchte, der kann sich das Dinner an den „Denkertisch“ servieren lassen. Ein versteckter Tisch, der in einer kleinen Ecke mit phantastischem Blick auf Natur und Meer seinen Platz gefunden hat. Hier haben früher die Dichter und Denker gesessen und ihre Geistesblitze empfangen.

In den sechs Suiten und 49 Zimmern verbringen vornehmlich Pärchen eine verträumte Auszeit. Wenn man nicht gerade durch Capri oder Anacapri schlendern mag, ist man auf der eigenen Terrasse mit privatem Whirlpool perfekt aufgehoben. Einzigartig ist auch die Sonnenterrasse des Hotels, auf der man, so Francesco, den schönsten Blick un die spektakulären Sonnenuntergänge Capris hat. Während die Terrasse am Nachmittag nur einige Besucher hat, wird es kurz vor dem Sonnenuntergang voller. Kurz bevor die Sonne im Meer versinkt, müssen die Kellner ihre fotografischen Künste walten lassen, denn jeder Gast möchte sich mit einem Drink in der Hand und seinem Liebsten im Arm vor dem Sonnenuntergang fotografieren lassen.

Beeindruckend: Der Infinity-Pool geht über zwei Ebenen...

Beeindruckend: Der Infinity-Pool geht über zwei Ebenen…

... und lädt zur Abkühlung ein.

… und lädt zur Abkühlung ein.

Hach Capri, deine Sonnenuntergänge.

Hach Capri, deine Sonnenuntergänge.

Nach dem Sonnenuntergang geht es zum hoteleigenen Open Air-Konzert.

Nach dem Sonnenuntergang geht es zum hoteleigenen Open Air-Konzert.

Das Hotel Caesar Augustus ist ein *****Hotel und gehört zu Relais & Chateaux. Es liegt inmitten einer prächtigen Naturlandschaft. Die Sonnenterrasse des Hotels bietet einen traumhaften Blick auf das Meer und lädt am Abend zum Sundowner ein. Ein Hideaway mit vielen lauschigen Ecken, für einen romantischen Pärchenurlaub bestens geeignet. Buchungen und weitere Informationen unter: www.caesar-augustus.com.

Mit dem Heli wird der Sonnenuntergang endlos...

Mit dem Heli wird der Sonnenuntergang endlos…

Meliá Villa Capri Hotel & Spa

Auf Capri angekommen, ist unser erstes Ziel das Meliá Villa Capri Hotel & Spa. Das Boutiquehotel liegt im Herzen Anacapris und hat mit 19 Zimmern und Suiten eine charmante Größe. Wir betreten die Lobby und werden herzlich begrüßt. Während wir auf Hoteldirektor Johnny Spanò warten, lassen wir die ersten Eindrücke auf uns wirken. Die Lobby ist in hellen Farben gehalten und mit stilvollen Designmöbeln ausgestattet. Auf der Treppe sind Kerzen und Windlichter aufgestellt – wir fühlen uns wohl und die kleinen Details gefallen uns.

Die Lobby: Modernes Design im Kerzenschein. (Foto: Meliá Capri)

Die Lobby: Modernes Design im Kerzenschein. (Foto: Meliá Capri)

Johnny Spanò freut sich über unseren Besuch und nimmt sich viel Zeit, uns sein Meliá Hotel vorzustellen. Der Swimming Pool liegt hinter dem Hotel und bietet viel Privatsphäre für die Gäste. Johnny erklärt uns die „Only Adults Policy“ des Hotels: Das Meliá Capri ist ein Hotel, das für Paare gedacht ist, die sich nach Ruhe und Entspannung sehnen und ihre Zweisamkeit genießen möchten. Er möchte seinen Gästen das bieten, was er verspricht. Dieses Versprechen könnte er nicht halten, wenn der Pool zum Spaßbad mit der entsprechenden Geräuschkulisse werden würde. Es gibt viele Familien- und Kinderhotels, so Johnny, dann darf es doch auch einen Platz geben, an dem sich Erwachsene eine Auszeit nehmen können.

Der blau leuchtende Pool wird abends zur Dinner-Kulisse. (Foto: Meliá Capri)

Der blau leuchtende Pool wird abends zur Dinner-Kulisse. (Foto: Meliá Capri)

Unseren ersten Capri-Sonnenuntergang erleben wir gemeinsam mit dem Hoteldirektor auf dem traumhaften Rooftop des Hotels. Der perfekte Ort für einen Aperitif: In trauter Zweisamkeit kann man bei einem Glas Champanger und einer Tapas-Variation die Sonne dabei beobachten, wie sie in voller Pracht ins Meer gleitet und dort versinkt. Mit dem Rooftop hat das Hotel einen traumhaften Rückzugsort erschaffen – schöner kann man einen Sonnenuntergang fast nicht genießen.

Nach dem Sonnenunterungang geht es in das hoteleigene Restaurant. Die Gäste haben freie Platzwahl: Vorne sitzt man an der hübschen Flaniermeile, welche durch Anacapri führt, und kann das abendliche Treiben beobachten – am Pool sitzt man für sich und kann die abendliche Ruhe genießen. Der Service in dem Restaurant mit italienischer Küche ist ausgezeichnet: Aufmerksam, aber nicht überkandidelt.

Träumen auf rosenbetupftem Weiß. (Foto: Meliá Capri)

Träumen auf rosenbetupftem Weiß. (Foto: Meliá Capri)

Auf der Insel Capri gibt es zwei Ortschaften: Capri und Anacapri. Das Mélia Hotel liegt mitten in Anacapri direkt an der Flaniermeile. Anacapri ist der ruhigere Ort: Es reihen sich nette Lokale aneinander, die Lust auf einen Besuch machen. Die Menschen sind entspannt und locker, statt Luxusboutiquen finden sich in Anacapri viele kleine Geschäfte mit echter Handwerkskunst. Die handgemachten Capri-Sandalen sind eine tolle Urlaubserinnerung.

Abendstimmung im gediegenen Anacapri.

Abendstimmung im gediegenen Anacapri.

Das Meliá Villa Capri Hotel & Spa ist ein *****Hotel. Es liegt mitten in der Altstadt von Anacapri, im Herzen der Insel Capri und ganz in der Nähe der luxuriösen Marina Grande und der beliebten „Piazzetta“. Das Hotel ist ausschließlich Erwachsenen vorbehalten und wartet mit luxuriösen Zimmern und Suiten, einem Restaurant, das auf die mediterrane Küche und regionale Gerichte spezialisiert ist, einem spektakulären Pool und vielen weiteren Annehmlichkeiten auf. Buchungen und weitere Informationen unter: www1.melia.com/de/hotels/italien/capri/melia-villa-capri/index.html.

Dolce vita auf Capri

„Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…“ Diese Zeilen gehen einem unweigerlich durch den Kopf, wenn man über die italienische Felseninsel Capri spricht. Auf nach Capri Mit der passenden Musik im Ohr machen wir uns nun gemeinsam auf die Reise zu dieser atemberaubenden Insel und werden sehen, dass Capri kein Ziel für einen Tagesausflug ist, sondern so viel mehr zu bieten hat, als man an einem Tag schaffen kann. Capri sollte viel mehr als „Homebase“ für einen Urlaub an der Amalfiküste gewählt werden, denn von Capri aus kann man all die kleinen charmanten Orte wie Sorrento, Positano, Ravello und Amalfi per Boot schnell erreichen. Wir machen uns mit der Fähre von Positano auf den Weg nach Capri. Die Überfahrt dauert eine knappe Stunde und es tut richtig gut sich vom Fahrtwind durchpusten zu lassen.

Mit der Fähre geht es von Positano weiter nach Capri.

Mit der Fähre geht es von Positano weiter nach Capri.

Ciao, du schönes Positano.

Ciao, du schönes Positano.

Capri

Capri ist der pulsierende Teil der Insel. Hier treffen sich Nachtschwärmer, um ein Eis in frisch gebackener Waffel zu genießen oder die angesagten Clubs der Insel aufzusuchen. Es ist einmalig die vielen schönen Menschen auf der Piazzetta zu beobachten. Uns kommt kein Ort in den Sinn, an dem wir so viele hübsche und gut gekleidete Menschen gesehen haben. Es ist der Wahnsinn wie viele elegante Kleider, Schuhe und Frisuren an einem vorbeilaufen.

Einmal um die Insel mit Capri Boats

An diesem Morgen steht ein Highlight auf dem Programm: Wir sind mit Julia Braun verabredet. Julia ist Deutsche, lebt schon seit vielen Jahren auf Capri und bietet mit ihrem Unternehmen Capri Boats exklusive Touren, spannende Exkursionen und private Transfers von und nach Capri an. Ob man es luxuriös, sportlich, elegant oder traditionell mag – Capri Boats hat für jeden Geschmack das richtige Boot im Hafen. Den vereinbarten Treffpunkt im Hafen Marina Grande finden wir schnell: Das hübsche Capri Boats Fahrrad weist uns den Weg. Während Julia uns zum Boot begleitet, erzählt sie von ihrem Leben auf Capri – man merkt wie glücklich sie hier ist und wie viel Freude sie an ihrem Job hat. Ihr Handy klingelt einige Male, aber mit Organisationsgeschick und einem Lächeln koordiniert sie die Bootstouren und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen.

Capri Boats Treffpunkt im Hafen Marina Grande.

Capri Boats Treffpunkt im Hafen Marina Grande.

Für uns steht die Allegro im Hafen bereit. Elegant power – so wird sie auf der Website von Capri Boats beschrieben. Mit zwei 250 PS Motoren ausgestattet kann das elegante Boot richtig Gas geben, während die Gäste auf dem Teak/Mahagoni Deck die Sonne anbeten und die frische Meeresbrise genießen. Bis zu sechs Personen können auf der Allegro gemeinsam in See stechen.

Die erste Station unserer Fahrt ist die Grotta Azzurra (Deutsch: Blaue Grotte). Man erreicht sie nur im kleinen Ruderboot durch ein ca. 1,5 Meter hohes Felsloch im Meer. Wir steigen also kurz um. Da das Tageslicht überwiegend Anmutig und elegant: Die Allegro. Mit Kapitän Mario stechen wir in See. 11 unter dem Meeresspiegel reflektiert im Meerwasser in die Grotte gelangt, schimmert das 15 Meter tiefe Wasser im Innern der Höhle in einem leuchtend blauen Farbton. Ein faszinierender Anblick.

Für die Fahrt in die berühmte Grotta Azzurra müssen wir in ein kleines Ruderboot umsteigen.

Für die Fahrt in die berühmte Grotta Azzurra müssen wir in ein kleines Ruderboot umsteigen.

Zu einer Tour um die Insel gehören natürlich auch die vier berühmten Faraglioni Felsen, die unmittelbar vor der Südostspitze der Insel im Meer liegen.

Wahrzeichen Capris: Die Faraglioni Felsen hinter uns.

Wahrzeichen Capris: Die Faraglioni Felsen hinter uns.

Durch die vielen Felsformationen gibt es viele geheimnisvolle Grotten und Buchten, an denen man einen Swim-Stop vom Schiff aus einlegen kann. Die Treppe wird positioniert und man kann bequem ins Meer spazieren. Kommt man die Treppe wieder hoch, steht Mario schon mit einer Brause parat und duscht einem das Meerwasser ab. Was für ein Service!

Swim-Stop: Mario kennt die besten Buchten für eine kurze Abkühlung.

Swim-Stop: Mario kennt die besten Buchten für eine kurze Abkühlung.

Als wir den Hafen Marina Grande wieder ansteuern, würden wir die atemberaubende Küste Capris am liebsten noch einmal umfahren. Sieht man die vollen Ausflugsschiffe vorbeiziehen, dann weiß man, warum man sich für eine Tour mit Capri Boats entschieden hat.

Danke an Capri Boats für die wunderschöne Tour um die Insel.

Danke an Capri Boats für die wunderschöne Tour um die Insel.

Für Informationen und Buchungen besuchen Sie die Website von Capri Boats Tours & Transfers: www.capriboats.com/de/. Für uns war die private Tour um die Insel ein unvergessliches Erlebnis.

Hoch hinaus: Mit dem Sessellift auf den Monte Solaro

Der Monte Solaro ist der höchste Berg auf Capri und erhebt sich bis auf 589 Meter über Anacapri. Von oben hat man bei klarem Wetter eine spektakuläre Aussicht auf die Insel, den Golf von Neapel und Salerno bis nach Ischia. Der Sessellift auf den Berg startet in Anacapri von der Piazza Vittoria. Wer Lust auf eine kleine Bergwanderung hat, der kann den Monte Solaro von der Via Capodimonte-via Monte Solaro auch zu Fuß erreichen.

Bei der Seilbahnfahrt kann man wunderbar entspannen und den Ausblick genießen.

Bei der Seilbahnfahrt kann man wunderbar entspannen und den Ausblick genießen.

Oben angekommen, kann man die Aussicht...

Oben angekommen, kann man die Aussicht…

...die Ruhe...

…die Ruhe…

...und viele bunte Blumen genießen.

…und viele bunte Blumen genießen.

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur: Auf Capri gar nicht so schwer.

Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die schönen Stunden nur: Auf Capri gar nicht so schwer.

Der beste Weg nach Capri…

Am besten fliegt man nach Neapel und reist von dort aus weiter mit der Fähre nach Capri. Die Überfahrt auf die romantische Felsinsel dauert ca. eine Stunde.

Positano – Living the Italian Dream

„It gets worse before it gets better.“ Endlich haben wir Neapel hinter uns gelassen und befinden uns auf der Küstenstraße nach Positano, rechts das glitzernde Meer, links die steilen Felsklippen, wir spüren, dass der beste Teil unserer Reise entlang der italienischen Amalfiküste genau jetzt beginnt.

Positano

Positano ist einer der bekanntesten und wohl auch schönsten Orte an der Amalfiküste südlich von Neapel. Die vielen bunten Häuschen, die stufenartig in den Berg gebaut sind, bilden die einzigartige Positano-Kulisse.

Posen in Positano: Top + Rock: Selma Cilek, Tasche: Zara.

Posen in Positano: Top + Rock: Selma Cilek, Tasche: Zara.

Einst ein armes Fischerdorf wurde Positano Mitte der 1950er Jahre „entdeckt“ und erlangte eine enorme Bekanntheit. Heute ist Positano nicht nur weit über die italienischen, sondern auch über die europäischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Viele Amerikaner urlauben in Positano und erleben hier ein romantisch angehauchtes Kontrastprogramm zu ihrer Heimat. Die ca. 4.000 Menschen, die in dem kleinen Ort leben, findet man in New York in einem einzigen Skyscraper.

In Positano sollte man gut zu Fuß sein und keine Angst vor Treppenstufen haben. Die hübschen Häuschen sind oft nur durch kleine Stufen-Gassen zu erreichen. Hoch, runter, hoch, runter. Da kann einem zwischendurch schon einmal die Puste ausgehen. Doch die Gunst dieser Momente sollte man nutzen, um an den kleinen Geschäften und Cafés, die die Gassenränder säumen, Halt zu machen. Oder man bewundert die stimmungsvollen Bilder, die lokale Künstler auf der Straße ausstellen und zum Verkauf anbieten.

Lunch with a View im Hotel „Le Sirenuse“

In Positano heißen viele noble Hotels ihre Gäste willkommen. Doch nur eines dieser Häuser steht als Synonym für den kleinen Fischerort: Das legendäre Le Sirenuse. Der rot leuchtende Palazzo, in dem sich heute das Hotel befindet, liegt mitten im Herzen von Positano. Ein familiengeführtes Haus mit langer Tradition. Doch im Le Sirenuse braucht man keine Angst vor altem Pomp und verstaubten Möbelstücken haben. Die vielen Antiquitäten im Hotel sind prachtvoll herausgeputzt und glänzen mit den polierten Majolika-Kacheln auf dem Boden um die Wette.

 

Wir haben eine Reservierung im hoteleigenen Restaurant La Sponda zum Lunch. Den Weg zum Le Sirenuse laufen wir ganz ambitioniert zu Fuß. Gefühlt legen wir tausende Treppenstufen zurück. Wir schieben uns an vielen hübschen Geschäften und Cafés vorbei im Schwarm der Besucher aus aller Welt. Die italienische Mittagshitze kennt kein Pardon: Uns wird ziemlich schnell ziemlich heiß. Man kann es sich aber auch ganz einfach machen: Vom Strand gibt es einen Aufzug, der die Hotel- und Restaurantgäste komfortabel hoch ins Hotel fährt.

 

Im Restaurant angekommen ist es als tauche man in eine andere Welt ein. Die Tische sind so arrangiert, dass man den perfekten Blick auf Positano und das Meer hat. Angenehme Ruhe und Entspannung liegen in der Luft. Wir sitzen unter einem Sonnenschirm und es weht ein leichter Wind. Niemand ist hier gehetzt und alle scheinen viel Zeit zu haben. Dieses Gefühl schwappt auf uns über und wir genießen unser Mittagessen mit frischem Fisch, zartem Fleisch und viel Weißwein. Wir sitzen drei Stunden auf der Terrasse und können einfach nicht genug bekommen von dem einzigartigen Ausblick und der Atmosphäre von ungezwungener Lässigkeit. Wenn wir nicht im Urlaub wären würde uns das La Sponda zu einem Nevercomback Lunch verführen: Einem Mittagessen, das man so sehr genießt, dass man alle weiteren Termine des Tages absagt und sich ausschließlich dem Dolce Vita hingibt. Nevercomeback to work-Lunch, zumindest für einen Nachmittag.

 

Das Le Sirenuse ist ein familiengeführtes *****Hotel. Es ist ein Traum aus Luxus und Historie mit einem göttlichen Ausblick auf das hübsche Positano und das Meer. Das Hotel empfängt jedes Jahr von April bis Oktober Gäste aus aller Welt.

Natürlich kann man auch als Nicht-Hotelgast zum mediterranen Lunch im Restaurant La Sponda und zum Sundowner in Franco’s Bar reservieren. Buchungen und weitere Informationen unter: www.sirenuse.it/en.

Abendliche Positano-Romantik.

Abendliche Positano-Romantik.

Der beste Weg nach Positano…

Wir sind von Köln nach Neapel geflogen und von dort aus weiter nach Positano gereist. Vom Flughafen Neapel führen viele Wege nach Positano: Wer keine Angst vor engen Straßen und italienischem Verkehr hat, dem sei für die ca. 60 km ein Mietwagen empfohlen. Alternativ kann man das Fahren aber auch anderen überlassen und sich mit dem Taxi oder Bus chauffieren lassen.

Hach, Positano. Mehr Dolce Vita geht nicht. Top + Rock: Selma Cilek.

Hach, Positano. Mehr Dolce Vita geht nicht. Top + Rock: Selma Cilek.

Lockeres Ambiente auf Karlsruher Straßen. (Foto: Guts & Glory)

Guts & Glory in Karlsruhe: Mysteriöse Überraschung im Süden Deutschlands

Als süddeutsches Mädchen – geboren in Karlsruhe – überrascht mich diese Stadt an keiner Ecke. Nichtsdestotrotz verfolge ich aus meiner (nicht mehr ganz so) neuen Heimat Köln natürlich alles, was sich hier Neues an Cocktails, Hotels und Bars ergibt und lasse mich bei gelegentlichen Besuchen gerne eines Besseren belehren. Die Tatsache, dass eine Neueröffnung einer – wie sich nun herausstellte, überragenden Cocktailbar – bis vor Kurzem an mir vorbei ging, hat mich dazu bewogen, mich innerhalb kürzester Zeit direkt zweimal von ihrem Ruf überzeugen zu „müssen“.

Ein sehr warmes und herzliches Willkommen in der “Arena“. (Foto: Guts & Glory)

Ein sehr warmes und herzliches Willkommen in der “Arena“. (Foto: Guts & Glory)

Um eines vorweg zu nehmen: das Guts & Glory in Karlsruhe kann sich mit allen erstklassigen, kreativen und stylischen Cocktailbars in ganz Deutschland nicht nur messen, sondern darüber hinaus auch behaupten! Nicht ohne Grund wurde die Bar vor Kurzem auf der Shortlist (Top 5) der Mixology Bar Awards 2017 in der Kategorie „Neue Bar des Jahres“ nominiert, was vor allem der Verdienst des Bartenders und Mitinhabers des Guts & Glorys, Mo Kaba, ist.

Lockeres Ambiente auf Karlsruher Straßen. (Foto: Guts & Glory)

Lockeres Ambiente auf Karlsruher Straßen. (Foto: Guts & Glory)

Mo bringt die Welt der anspruchsvollsten Drinks nach Karlsruhe, denn nach Stationen – unter anderem in namhaften Bars in Frankfurt, Wien und Tokio – kann er seinen Erfahrungen nun in seiner eigenen Bar noch mal einen ganz anderen und tiefergehenden Charakter verleihen. Nicht nur der viermonatige Umbau der Bar, entstanden aus einer echten „Spelunke“, zeugt von seiner Weltkenntnis, sondern auch seinem guten Geschmack. Gemeinsam mit Philipp Haag, der gegenüber des Guts & Glory seit 2014 erfolgreich den DOM–GRILL, KITCHEN, BAR betreibt, hat Mo seinen Traum einer eigenen Bar im Mai diesen Jahres verwirklicht. Nachdem man sich also im DOM (übrigens alleine wegen der Räumlichkeiten einer alten anthroposophischen Kirche einen Besuch wert) bei einer „ALT ENWUTZ“ – einem 300 Gramm Dry aged Careee vom schwäbisch-hallischen Landschwein den Bauch vollgeschlagen hat, muss man nur zwei Schritte zum Guts & Glory gehen und kann sich dort den Raffinessen von Mo und seinem Team hingeben.

Ein typischer Drink im Guts & Glory wirkt warm und weltoffen. (Foto: Guts & Glory)

Ein typischer Drink im Guts & Glory wirkt warm und weltoffen. (Foto: Guts & Glory)

Dort muss man dann maximal drei Minuten auf seinen Cocktail warten, denn im Guts & Glory kommt man in den Genuss von Drinks, die größtenteils nach dem „bottle-„ bzw. „barrel-aged“ Verfahren zubereitet werden. Dazu werden vorgemixte Cocktails in kleine Holzfässer gefüllt und reifen in diesen für einige Wochen. Während der Lagerzeit harmonisieren sich die Aromen des Cocktails und er nimmt weitere Geschmacksstoffe aus dem Holz des Fasses auf. Bereits im 19. Jahrhundert wurden Cocktails so angeboten, überraschen und überzeugen konnte mich von der Qualität dieses Verfahrens tatsächlich ein Mai Tai. Meine Assoziation zu diesem Getränk ist eigentlich ein „Ballermann-Frucht-Alptraum“ – revidiert wurde dies in Karlsruhe von einem Drink, der nicht nur durch das Anrichten mit geflammten Chilifäden und einer Zimtstange überzeugt hat, sondern vielmehr durch seinen kernigen und doch fruchtigen Geschmack in einem eisgekühlten Zinkbecher. Die ersten Verkoster dieses klassischen Cocktails von 1944 sollen ausgerufen haben: „Nicht von dieser Welt – Das Beste“. Überzeugend!

Neben dem Mai Tai, der auf der anspruchsvollen Getränkekarte zu finden ist, gibt es darüber hinaus eine Themenkarte, auf der alle drei Monate die neuesten Kreationen des Bar-Teams zu finden sind. Ab dem 30. September können alle Genießer gespannt sein auf die MYSTIQUE Karte. Wer jetzt an Nebel und dunkle Geheimnisse denkt, liegt genau richtig. Und um die Spannung auf das, was wir erwarten können, noch zu erhöhen, gibt es hier ein Video, das uns mehr als neugierig macht auf das, was sich Mo und sein Team haben einfallen lassen:

https://www.facebook.com/gutsandglorybar/

Was hier zu sehen ist, sind die mysteriösen „Küchen“ der Bartender, in denen Ideen entstehen, die uns zu Cocktail-Genüssen führen, die eine Vermählung geheimnisvoller Spirituosen, Modifier und Flavourings eingegangen sind, die nicht nur in Karlsruhe große Bewunderung finden werden.

Weitere Informationen aus dem Hause Guts & Glory sind hier zu finden.

Small Luxury Hotels of The World: Prunkvoll Schlafen in Paris

Paris. So schillernd schön und elegant wie die Metropole selbst, ist auch das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, das man dort vorfindet. Wir waren mit Small Luxury Hotels of The World zu Gast in Paris, um drei wundervoll-individuelle Stars am Pariser Luxushotel-Himmel kennen zu lernen.

Banke Hotel – Der Millionentempel

Hinter einer prunkvollen Fassade, nur wenige Schritte vom Place Vendôme sowie den berühmten Galeries Lafayette entfernt, liegt das Banke Hotel. Mit einer hübschen Fassade allein kann man in einer Stadt wie Paris jedoch noch nicht überzeugen. Majestätische Fassaden und prächtige Architektur findet man dort an fast jeder Straßenecke.

Die prunkvolle Fassade des Banke Hotels ist aus dem 20. Jahrhundert.

Die prunkvolle Fassade des Banke Hotels ist aus dem 20. Jahrhundert. (Foto: SLH)

Das Banke Hotel erobert die Herzen seiner Besucher beim Betreten der Lobby: Gerade noch auf der geschäftigen Rue La Fayette, steht man Sekunden später auf einem hellen Mosaikboden inmitten einer prachtvollen Eingangshalle in Rot- und Goldtönen und blickt fasziniert auf die Glaskuppel unter der Decke. Trotz der prunkvollen Innenarchitektur wirkt die Lobby auf eine wunderbare Weise eher clean – keinesfalls überladen.

Die Lobby ist ein Traum im Neo-Barock-Stil.

Die Lobby ist ein Traum im Neo-Barock-Stil.

Wir lassen uns erst einmal auf den goldenen Sofas in der Lobby nieder und genießen ein kleines Petit Déjeuner mit Café und frischen Schokocroissants.

Stilechtes Willkommen: Zum Café werden frische Croissants serviert.

Stilechtes Willkommen: Zum Café werden frische Croissants serviert.

In den 91 Zimmern und Suiten dominiert modernes Design: Wände in creme- und schokoladenfarbenen Tönen, purpurne Vorhänge, Teppiche aus geflochtenem Leder, Kopfteile aus damastartigem Leder und eine Auswahl an Designmöbeln bietet einen interessanten Kontrast zur grandiosen Eingangshalle.

Auf ein formidables Dinner mit den passenden Drinks kann man sich im Banke Hotel natürlich auch freuen. Bevor man das mediterrane Restaurant Josefin besucht sollte man unbedingt einen Drink an der Lolabar nehmen. An dieser hübschen Hotelbar hat man die Wahl aus über 100 Ginsorten.

Das Banke Hotel war – wer hätte das bei diesem Namen gedacht – in früheren Zeiten tatsächlich eine Bank. Im Keller befindet sich ein großer Tresorraum, der mit schicken Loungemöbeln derzeit in eine Eventlocation verwandelt wird. Die historischen Schließfächer an den Wänden erinnern an alte Zeiten und geben dem Raum ein cooles Flair.

Der ehemalige Tresorraum wird derzeit in eine ganz spezielle Eventlocation verwandelt. (Foto: SLH)

Der ehemalige Tresorraum wird derzeit in eine ganz spezielle Eventlocation verwandelt. (Foto: SLH)

Das BANKE HOTEL ist ein *****Hotel und gehört zu den Small Luxury Hotels of the World. Ein Superior DZ ist buchbar ab ca. 195 Euro pro Nacht für zwei Personen inkl. Steuern. Buchungen und weitere Informationen unter: www.slh.com/hotels/banke-hotel.

Pavillon de la Reine – Hideaway in the City

Der Pavillon de la Reine liegt mitten im bekannten Künstlerviertel Marais am Place des Vosges. Von der belebten Hauptstraße geht man durch eine kleine Gasse und steht schon nach wenigen Metern in einem hübschen Garten vor einem mit Efeu umschlungenem Haus.

Hideaway im Großstadtdschungel: Pavillon de la Reine. (Foto: SLH)

Hideaway im Großstadtdschungel: Pavillon de la Reine. (Foto: SLH)

Die Terrasse ist so einladend, dass wir uns direkt ein lauschiges Plätzchen zwischen bunten Blumen und saftgrünen Bäumen suchen. Der Großstadt-Trouble ist schnell vergessen und wir genießen Champagner und Macarons in der Sonne.

Wir relaxen in guter Gesellschaft: Einige Tische weiter sitzt US-Schauspieler Ben Affleck. Hollywood-Feeling in Paris.

Nach unserer kleinen Auszeit schauen wir uns im Hotel um: Das aus dem 17. Jahrhundert stammende Gebäude beheimatet 54 individuell gestaltete Zimmer und Suiten. Stofftapeten mit elegantem Blumenmuster, Himmelbetten und weiche Teppiche sorgen für eine intime Atmosphäre. Beim Blick aus dem Fenster kommen Naturliebhaber auf ihre Kosten: Man sieht grün.

Wer Lust auf Fitness und Entspannung hat, der kommt im 250 qm großen Spa-Bereich bei Gym und Jacuzzi auf seine Kosten.

Doch nicht nur im Frühling und Sommer verzaubert der Pavillon de la Reine seine Gäste – in der Weihnachtszeit ist das Hotel liebevoll mit bunten Lichtern geschmückt und festlich dekoriert.

Ein Weihnachtstraum: Der Pavillon de la Reine im Advent. (Foto: SLH)

Ein Weihnachtstraum: Der Pavillon de la Reine im Advent. (Foto: SLH)

Der Pavillon de la Reine ist ein *****Hotel und gehört zu den Small Luxury Hotels of the World. Ein Superior DZ ist buchbar ab ca. 295 Euro pro Nacht für zwei Personen inkl. Steuern. Buchungen und weitere Informationen unter: www.slh.com/hotels/le-pavillon-de-la-reine-and-spa.

Grand Hôtel du Palais Royal – Wohnen wie Gott in Frankreich

Die letzte Nacht in Paris verbringen wir an exklusiver Adresse: Wir sind zu Gast im Grand Hôtel du Palais Royal. Wie der Name schon verrät liegt die noble Herberge direkt am Stadtpalast.

Ein herzliches Willkommen im Grand Hôtel du Palais Royal. (Foto: SLH)

Ein herzliches Willkommen im Grand Hôtel du Palais Royal. (Foto: SLH)

Es ist ein schöner Frühlingstag und wir flanieren zunächst durch den weitläufigen Garten des Palais Royal, der nur wenige Schritte vom Hotel entfernt ist. Die Stimmung ist frühlingshaft-ungezwungen: Kinder spielen zwischen den Säulen, fröhliches Lachen dringt aus den benachbarten Cafés, und Spaziergänger genießen die ersten warmen Sonnenstrahlen in diesem Jahr.

Der Rundgang offenbart: Die Lage ist erstklassig. Aber wir befinden uns immerhin auch im 1. Arrondissement der Stadt.

Das Hotelgebäude ist ein denkmalgeschützes Anwesen aus dem 18. Jahrhundert. Hinter den royalen Mauern befinden sich 68 Zimmer und Suiten, die in mintgrün und schokobraun die erdigen Farben des umliegenden Gartens widerspiegeln. Überall im Hotel liegt ein frischer Duft in der Luft, der einen mit seiner leicht-fruchtigen Note verzaubert. Das Schöne ist: Man kann sich sogar mit einer besonderen  Duftkerze ein Stück Grand Hôtel mit nach Hause nehmen.

Doch was wäre eine Reise nach Paris, wenn am Ende nicht noch ein kleines Highlight auf uns warten würde. Die Krönung im Hotel Palais Royal ist die Panoramic Suite, die man – dem Anlass angemessen – mit einem privaten Aufzug erreicht. Die mit weißen Design-Möbeln ausgestattete Suite ist 70 qm groß und traumhaft schön. Spätestens wenn man auf der großen Dachterrasse steht und dem 180° Blick über Paris ergeben ist. Wir haben schon viele außergewöhnliche, große, exklusive und einzigartige Suiten in erstklassigen Hotels gesehen, aber die Panoramic Suite löst dieses spezielle Kribbeln aus und den Wunsch hier noch einmal stehen zu dürfen. Und wieder und wieder.

Blick von der Dachterrasse der Panoramic Suite.

Blick von der Dachterrasse der Panoramic Suite.

Nach diesem Wow-Erlebnis darf der Abend gerne bei einem Drink in der hauseigenen Cocktailbar Lulli Lounge ausklingen. Der Barkeeper, der hier professionell Mixologe genannt wird, serviert edle Cocktails oder berät auf der Suche nach dem passenden Champagner aus den 30 angebotenen Sorten.

Cocktailkunst in der Lulli Lounge.

Cocktailkunst in der Lulli Lounge.

Das Grand Hôtel du Palais Royal ist ein *****Hotel und gehört zu den Small Luxury Hotels of the World. Ein Superior DZ ist buchbar ab ca. 360 Euro pro Nacht für zwei Personen inkl. Steuern. Buchungen und weitere Informationen unter: www.slh.com/hotels/grand-hotel-du-palais-royal.

Nun haben Sie die Qual der Wahl zwischen drei wundervollen Hotels in einer wundervollen Stadt. Die gute Nachricht: Sie können sich nicht falsch entscheiden. Ach Paris, du bist ein (Hotel-)Paradies.

Sleeping:

Small Luxury Hotels of the World

Das Portfolio von SLH beinhaltet ca. 520 der weltbesten kleinen Privathotels in über 80 verschiedenen Ländern – von coolen Boutique-Hotels bis zu prunkvollen Anwesen. In Paris hat SLH zurzeit 13 Häuser.

Informationen und Buchungen: www.slh.com

Der beste Weg nach Paris…

Wir sind um 06.40 Uhr mit Air France von Düsseldorf nach Paris gestartet. Das frühe Aufstehen lohnt sich. Man ist bereits um 07.55 Uhr am Flughafen Charles de Gaulle und kommt bequem via Flughafentransfer in die City. Pünktlich zum Petit Déjeuner sitzt man also in einem der vielen hübschen Straßencafés und hat den ganzen Paris-Tag noch vor sich.

Anreise:

Air France

Air France bietet zahlreiche Direktflüge von Deutschland nach Paris an. Unter anderem von den Flughäfen Düsseldorf, Berlin, Bremen, Hamburg, Hannover, Frankfurt, Nürnberg, Stuttgart und München. Von all diesen Flughäfen geht es oneway schon ab 39 Euro in die französische Hauptstadt.

Nach einem Paris-Trip mit Air France die Welt erobern: Ab Paris CDG fliegt Air France zu rund 190 Zielen weltweit.

Informationen und Buchungen: www.airfrance.de

Au revoir, Paris.

Au revoir, Paris.

Glacier Express: A Train to fall in Love with…

St. Moritz. Die Temperaturen an diesem Aprilmorgen sind recht frisch, aber die Frühlingssonne kämpft sich wacker zwischen den Wolken durch und kündigt einen sonnigen Tag an.

Die Reise beginnt

Am Bahnhof St. Moritz steht auf Gleis 1 – welches Gleis könnte ihm auch sonst gerecht werden – für uns einer der bekanntesten Züge der Welt bereit: Der Glacier Express. Der langsamste Schnellzug der Welt wird uns durch atemberaubende Schweizer Bergkulissen von St. Moritz nach Zermatt bringen.

Unser Gepäck wird uns bereits am Bahnsteig abgenommen und von einem freundlichen Zugbegleiter in unser Abteil gebracht. Wir nehmen auf den roten Sitzen in unserem Wagen Platz und bewundern erst einmal die riesigen Panoramascheiben, aus denen wir in den nächsten Stunden Schweizer Livekinoprogramm erleben werden.

Im Glacier Express ist es richtig gemütlich.

Im Glacier Express ist es richtig gemütlich.

Die Historie – eine kleine Zeitreise

Aber wie wurde der Glacier Express zu dem, was er heute ist? Dieter Dubkowitsch von der Rhätischen Bahn begleitet uns freundlicherweise ein Stück auf unserer Fahrt und macht mit uns eine kleine Zeitreise: Die erste Fahrt mit dem Glacier Express fand am 22. Juni 1930 statt. Je ein Zugpaar verkehrte zwischen St. Moritz und Zermatt und umgekehrt. Die Reise dauerte ca. 10 Stunden und fand nur in der Sommerzeit statt. Im Jahre 1947 wurde die Strecke durchgehend elektrifiziert, was die Reisezeit deutlich verkürzte. 1982 erfolgte der Durchbruch: Die Umstellung auf Ganzjahresbetrieb. Der Glacier Express verkehrte nun auch in den Wintermonaten. So konnte man die eingezuckerte Bergkulisse nicht nur auf Skiern, sondern auch vom Zug aus bewundern. In den darauffolgenden Jahren kamen die ersten Panoramawagen mit riesiger Fensterfront zum Einsatz.

Glacier Express meets Glacier Express: Im Winter verkehren zwei Zugpaare.

Glacier Express meets Glacier Express: Im Winter verkehren zwei Zugpaare.

Mittagessen im Glacier Express

Vor und hinter den Kulissen sorgt ein engagiertes Team für die Fahrgäste. Viele Mitarbeiter arbeiten schon seit vielen Jahren im Glacier Express. In der kleinen Küche gibt es kurz nach Abfahrt viel zu tun: Das Mittagessen wird frisch zubereitet. Wir schauen den beiden Köchen über die Schulter und sehen schnell: Jeder Handgriff sitzt und man kommt sich trotz des engen Raumes nicht in die Quere.

Impressionen aus dem Glacier Express

Der Glacier Express verbindet den Engadiner Ort St. Moritz über Chur, Disentis/Mustér, Andermatt, Brig und Visp mit Zermatt. Die Schmalspurbahn legt 291 Schienenkilometern zurück, fährt über 291 Brücken, durch 91 Tunnel und überwindet 1.500 Meter Höhenunterschied. Der Panoramazug bietet auf seiner knapp achtständigen Fahrt die besten Aussichten auf die beeindruckende Bergwelt der drei Kantone Wallis, Uri und Graubünden: Unberührte Landschaften wechseln sich ab mit mondänen Kurorten, auf tiefe Schluchten folgen liebliche Täler und malerische Dörfer. Wer es erlebt hat versteht, warum die Fahrt im Glacier Express Traumziel für jährlich über 200.000 Touristen aus aller Welt ist. Am Ende der Reise gibt es in Zermatt noch einmal ein richtiges Highlight zu sehen: Die Majestät der Alpen – das Matterhorn.

Time to say Goodbye

Wem die Fahrt so gut gefallen hat, dass er stets an die schönen Stunden im Glacier Express erinnert werden möchte, dem sei die exklusiv von TAG Heuer angefertigte Glacier-Express Uhr als Andenken empfohlen. Das gute Stück kann im Zug erworben werden. Wir schauen noch einmal im Bordshop vorbei und verabschieden uns von den Mitarbeitern und freuen uns, dass wir dabei sein durften.

Sie machen ihren Job mit großer Leidenschaft: Die Mitarbeiter aus dem Service.

Sie machen ihren Job mit großer Leidenschaft: Die Mitarbeiter aus dem Service.

Im rollenden Steinbock-Wagen werden Souvenirs angeboten.

Im rollenden Steinbock-Wagen werden Souvenirs angeboten.

Unser Schweiz-Trip inkl. Fahrt mit dem Glacier Express zum Nachreisen

Am besten integriert man die Fahrt mit dem Glacier Express in einen kleinen Schweiz-Urlaub. Unsere Tour zum Nachreisen: Amrei, die Autorin dieses Artikels und Florian, unser Fotograf wohnen in Köln und sind von dort nach Zürich geflogen. Der Flughafen Zürich ist von Deutschland aus bestens zu erreichen – es gibt Verbindungen von diversen Fluggesellschaften. Der Flug dauert eine Stunde, wir sind vormittags losgeflogen und ca. um 13 Uhr gelandet.

Nach einem Lunch in Zürich sind wir mit der Schweizer Bahn (SBB) weiter nach St. Moritz gefahren. Die Fahrt dauert – je nach Verbindung – ca. 3 bis 3,5 Stunden. Wir sind am späten Nachmittag in St. Moritz eingetroffen, haben im Hotel eingecheckt und sind nach einer kleinen Ruhepause am Abend wieder losgezogen, um uns im Ort umzusehen und eine Kleinigkeit zu essen. Was in St. Moritz in den Wintermonaten los ist, konnten wir nur erahnen. Im April waren wir genau zwischen Winter- und Sommersaison dort. Viele der prunkvollen Hotels, Restaurants und schicken Boutiquen hatten geschlossen. Wer also St. Moritz in vollen Zügen erleben möchte, der reist am besten in der Wintersaison dorthin. Nichts desto trotz haben wir einen netten Italiener gefunden, der uns ein erstklassiges Menü serviert hat.

Am nächsten Morgen sind wir – nach einem kleinen Spaziergang am St. Moritzersee, der direkt neben dem Bahnhof liegt – um 8:57 Uhr mit dem Glacier Express gestartet.

Nach ca. achtstündiger Fahrt sind wir um 17:10 Uhr in Zermatt eingetroffen. Da die Wintersaison in Zermatt erst Mitte April zu Ende geht, haben wir uns entschlossen, dort zwei Nächte zu verbringen. Unser Aufenthalt in dem kleinen autofreien Bergdorf war erlebnisreich und hat uns fast bis auf 4.000 Meter Höhe gebracht.

Von Zermatt sind wir wiederum mit der Schweizer Bahn in ca. 3,5 Stunden zurück nach Zürich gefahren. Von dort kann man entweder direkt zurück in die Heimat fliegen oder noch einige Tage in Zürich verbringen. Wir haben eine Nacht in Zürich verbracht und sind dann am nächsten Mittag zurück nach Köln geflogen.

Alternativ kann man natürlich auch mit dem Auto oder Zug von Deutschland aus in die Schweiz reisen. Da wir aber in der Schweiz schon jede Menge Kilometer auf den Gleisen zurücklegen wollten und eine Autofahrt schnell im Stau enden kann, haben wir uns für das Flugzeug entschieden. Bucht man ca. sechs bis acht Wochen im Vorfeld, findet man viele günstige Flugangebote.

Wem acht Stunden im Zug zu viel sind – kein Problem. Man kann auch nur ein Teilstück der Route im Glacier Express buchen.

Der Glacier Express zwischen Preda und Berguen. (Foto: Rhätische Bahn)

Der Glacier Express zwischen Preda und Berguen. (Foto: Rhätische Bahn)

Unsere Route in Kürze:

Tag 1: Anreise von Köln via Zürich nach St. Moritz

Tag 2: Fahrt mit dem Glacier Express von St. Moritz nach Zermatt 9

Tag 2 – 4: Aufenthalt in Zermatt

Tag 4: Rückfahrt von Zermatt nach Zürich

Tag 5: Rückreise von Zürich nach Köln

Bei Fragen zur Planung/Route sind wir gerne behilflich.

Beeindruckend: Der Glacier Express auf dem Landwasserviadukt. (Foto: Rhätische Bahn)

Beeindruckend: Der Glacier Express auf dem Landwasserviadukt. (Foto: Rhätische Bahn)

Contact & Tickets

Der Glacier Express wird von der Rhätischen Bahn und der Matterhorn Gotthard Bahn gemeinsam betrieben. Die Fahrt im Glacier Express ist buchbar unter www.rhb.ch/glacierexpress, an jedem bedienten Bahnhof und beim Railservice der RhB (railservice@rhb.ch oder via Telefon +41 (0)81 288 65 65).

Die Fahrt mit dem Glacier Express kann auch mit dem SwissTravelPass von Swiss Travel System gemacht werden. Der SwissTravelPass ist in Graubünden an allen RhB-Bahnhöfen erhältlich oder online unter www.rhb.ch/swisspass.

Der Glacier Express auf dem Landwasserviadukt bei Filisur. (Foto: Rhätische Bahn)

Der Glacier Express auf dem Landwasserviadukt bei Filisur. (Foto: Rhätische Bahn)

Main view and entrance. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Bon Voyage inside a Grand Hotel

The Atlantic Kempinski offers its customers a huge setting of history. It opened in 1909 in order to comfort early passengers between the European and American Atlantic Route. Many people had to say Goodbye or Bon Voyage at this place. Just imagine horses on the roads, very few automobiles and steam-engined ships ahead of your window. A little bit later, in the year 1957, the Atlantic got part of the Kempinski Hotels. And till today it is one of the Leading Hotels of the World – that’s quite a title! Some of the perhaps most notable guests have been Charles de Gaulle, Maria Callas and even Neil Armstrong. So, there are all kind of remarkable guests, from statesman to one of the most renowned opera singers in the world. One man came directly from the moon – that’s a fact!

The romantic courtyard. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

The romantic courtyard. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

Maybe it’s the spirit of the Atlantic Kempinski, the luxurious interior or the perfect service one may find at every corner and every table. Even James Bond had to visit this place once. You may realise by now, the Atlanic Kempinski can be a special place for very special people. And that’s where this Lifestyle & Leisure Report begins and another story ends. Just because this is the perfect place to say ”Bon Voyage”, just like 1909…

So don’t invite just someone to the Atlantic Kempinski. Invite people that are important to you. People that matter and stand in line with the ones above – at least from your point of view. That’s what I did. Okay, I have to admit that I waited for almost two years since I got a second chance to tell this someone how important she is to me – or was, because I knew I had to say “Goodbye”. But maybe that’s what is really important in life. To have the perfect place for the ones you care for the most. Because places and moments sometimes last forever…

Main view and entrance. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

Main view and entrance. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

So I waited in front of the main entrance and gave her a decent “Hello” before we took a few steps and entered the Atlantic Kempinski. Everything was set. The wheather was outstanding. Warm wind above our heads in the middle of the courtyard, cold champagne next to our table. The fountain created a nice and smoothing noise. And as every single moment before, I got nervous next to her. This was definitely the place in order to catch up some old stories.

Exquisit cuisine in a great setting. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

Exquisit cuisine in a great setting. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

Even the coffee table makes you feel like visiting the chairman of an English colony. Finest china and selected cookies were between us. And the service was as decent as it can be in such a moment. When the sun began to set down, I knew it was almost time. Only a little walk remained ahead of us. Most likely the last walk together, remembering that this was still a “Bon Voyage” meeting. But seeing her sitting in that chair, surrounded by that beautiful ambience, hearing her smile, yes, that very moment meant a lot to me. And every time I come back to this place, I can remember and enjoy the complete setting of the Atlantic Kempinski…