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Der heißeste Ort der Schweiz: Ein Ausflug auf die Brissago-Inseln

Denkt man an die Schweiz und ihre Superlative, so sind die ersten Assoziationen vermutlich der höchste Berg, die kälteste Temperatur oder die größte Schneemenge.

Während unseres Aufenthalts in Ascona in der italienischen Schweiz sollten wir einen Superlativ der anderen Art erleben: Der Besuch des heißesten Ortes der Schweiz stand auf dem Programm: Die Brissago-Inseln sind ein kleines subtropisches Paradies im Lago Maggiore bestehend aus den beiden Inseln San Pancrazio und Sant’Appolinare. Die größere Insel San Pancrazio kann besichtigt werden, die kleinere Insel ist nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Dank des milden Klimas wachsen hier auf etwa 25.000 m² über 1.700 verschiedene Pflanzensorten.

Die Anreise

Die Brissago-Inseln erreicht man via öffentlichem Schiff (Fahrtdauer von Ascona: ca. 15 Minuten) oder via Privatboot. Da ausgerechnet am Tag unseres Besuchs aufgrund eines Streiks keine öffentlichen Schiffe fahren, sind die Mitarbeiter unseres Hotels, dem Hotel Eden Roc, so freundlich, uns einen Privatshuttle zu organisieren. Da das Hotel einen eigenen Bootssteg hat, laufen wir nur kurz durch den Hotelgarten zum Steg und sitzen kurz darauf im Boot.

Nach einer ca. zehnminütiger Fahrt sind wir angekommen. Wir schlendern gemütlich über die Insel und schauen uns Pflanzen aus dem Mittelmeerraum, den Subtropen Asiens, Südafrikas, Amerikas und Ozeaniens an. Es ist sehr heiß, aber dank der vielen prächtigen Bäume auf der Insel finden sich immer wieder schattige Plätze.

Die Historie

In den Jahren 1885 bis 1927 waren die Inseln im Besitz der deutsch-russischen Baronin Antoinette de Saint Léger. Sie ließ dort ein Haus erbauen, einen Pavillion errichten und legte einen botanischen Garten an. Damit legte sie den Grundstein für das heutige kleine Paradies. Aus finanzieller Not heraus verkaufte sie die Inseln im Jahre 1927 an den deutsch-jüdischen Warenhausmillionär Max Emden. Dieser ließ den Pavillon abreissen und eine neue Villa errichten, sowie eine Orangerie samt Hafen. Nach seinem Tod verkaufte sein Sohn im Jahre 1949 die Brissago-Inseln an den Katon Tessin, welcher den botanischen Garten für die Öffentlichkeit zugänglich machte.

In der historischen Villa befindet sich ein Hotel mit wunderschönem Gartenrestaurant und direktem Zugang zum Strand.

 

Die Atmosphäre

Schon beim Betreten der Insel „San Pancrazio“ spürt man die entspannte Atmosphäre, die dort herrscht. Die Insel ist wie ein Ruhepol. Man kann sie auf eigene Faust erkunden, da neben den Pflanzen jeweils Schilder mit Erklärungen angebracht sind. Wer mag kann sich aber auch einer Führung anschließen.

 

Weitere Informationen rund um die Brissago-Inseln (Veranstaltungen, Führungen, Hotel und Gastronomie) finden sich hier.

Die Rückfahrt

Als wir nach dem Besuch auf der Insel zurück zur Anlegestelle kommen, wartet unser Shuttleboot bereits auf uns. Wir brausen zurück zum Hotel Eden Roc und genießen die Fahrt über den Lago Maggiore.

 

Das wunderschöne Hotel Eden Roc liegt direkt am Lago Maggiore und ist der perfekte Ausgangspunkt für einen Ausflug auf die Brissago-Inseln. Das Hotel verfügt eigens über ein Motorboot für Hotelgäste, welches diese kostenlos nutzen dürfen. Zum Beispiel für einen Ausflug zum heißesten Ort der Schweiz.

Ankündigung: Dies war nur ein kleiner Teil unseres Aufenthalts in Ascona im Hotel Eden Roc. Der Hauptartikel ist hier zu finden. Das Hotel Eden Roc gehört zur Tschuggen Hotel Group, welche Luxushotels in den schönsten Orten der Schweiz betreibt.

Text & Bilder: Amrei Ines Czeschick

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Tschuggen Hotel Group entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit.

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