Alle Artikel in: Wine & Dine

SWISS Connoisseur Menu: Alba Trüffel über den Wolken

Ein Flug in der Swiss First Class – ein besonderes Erlebnis. Ein Flug in der Swiss First Class ab Zürich während der SWISS Connoisseur Experience – ein unvergessliches Erlebnis. Viermal jährlich bietet die Swiss ihren First Class Gästen während zwei Wochen mit der SWISS Connoisseur Experience ein ganz exklusives kulinarisches Highlight an. Im Herbst hatten wir das Glück, während eines Fluges ab Zürich, eine der edelsten Delikatessen über den Wolken genießen zu dürfen: Es wurde eine Menükomposition mit dem weißen Alba-Trüffel angeboten. Die Swiss First Lounge E Das First Class Feeling beginnt in Zürich in der Swiss First Lounge am Gate E bereits vor dem Abflug. In der Lounge befinden sich zwei Restaurants und eine Champagnerbar. Wer ein Glas Wein bevorzugt, der hat die Qual der Wahl: Der Weinhumidor am Eingang der Lounge ist mit über 1.000 Flaschen Wein aus aller Welt ausgestattet. In Erwartung des Trüffelmenüs halten wir uns in der Lounge jedoch vornehm zurück und genehmigen uns nur einige Gläser Champagner zur Einstimmung. Das SWISS Connoisseur Menu Passend gibt es in Zürich an …

Swissôtel Berlin: Käsefondue über den Dächern der Hauptstadt

Kommt es euch auch so vor, als wäre das Jahr wie im Flug vergangen? Gefühlt knallten doch eben erst die Sektkorken und jetzt stehe ich Mitte November in Berlin neben der Gedächtniskirche und sehe dabei zu, wie der Weihnachtsmarkt aufgebaut wird. Ein Berliner Freund erzählte mir, dass es vor ein paar Tagen dort sogar schon geschneit hätte. In Berlin ist es zwar immer ein paar Grad kälter als in Köln, aber Schnee in der Hauptstadt – das hätte man mitbekommen. Er präzisierte das Ganze und es stellte sich heraus, dass es exklusiv für die Gäste im Swissôtel geschneit hat. Das wiederum klang passend, denn die Schweizer durften sich in einigen Regionen schon über den ersten Schnee freuen. Der Anlass für das Schneetreiben im Swissôtel ist durchaus beachtlich: Am 6. November wurden mit einem Kran drei Matterhorn-Gondeln auf das Dach des Hotels gehoben. Musikalisch begleitet wurde das Spektakel von zwei Alphornbläsern. Hajo Becker vom Empfehlungsportal Dinner & Drinks und ich hatten am 11. November die Gelegenheit zu den ersten Gästen dieser Käsefondue-Saison zu gehören. Ort des Geschehens ist …

48 Stunden Genuss in Ascona

Kennt ihr das? Man ist im Urlaub, der letzte Tag steht an und wenn es ein schöner Urlaub war, dann sagt man ihn, diesen Satz: Hierher komme ich auf jeden Fall zurück. Ist man jedoch wieder im Alltag angekommen, so verblasst dieser Gedanke und nicht selten wird man nie wieder an den Ort, der einen damals in seinen Bann gezogen hat, zurück kehren. Die Konsequenz, die man daraus ziehen sollte: Ist man an einem tollen Ort, so sollte man die Zeit in vollen Zügen genießen und nicht auf eine Rückkehr vertrauen. Kommt man doch zurück, so wird man dies nicht bereuen, denn auch wenn man meint, man hätte alles gesehen, merkt man schnell, das dem nicht so ist. Ich bin viel unterwegs und mag es, neue Orte zu entdecken. An einem Ort bin ich kürzlich zum zweiten Mal gewesen und es war eine tolle Erfahrung. Im Juli war ich das erste Mal im Kanton Tessin, im italienischsprachigen Teil der Schweiz. Wir haben dort schöne Sommertage in Ascona im Hotel Eden Roc erlebt, wie man hier …

Hummer.

Ein Besuch in Zeeland: Muscheln und Meer

Der September in diesem Jahr meint es wirklich gut. Er beschert uns viele Sonnenstunden und laue Temperaturen. Wir nutzen die letzten sonnigen Tage in diesem Jahr, um für ein Wochenende ans Meer nach Holland zu reisen. Es soll nach Zeeland gehen. Zeeland ist eine Provinz in den südwestlichen Niederlanden. Die Provinz besteht aus einer Reihe von Inseln, Halbinseln und einem Stück Festland an der Grenze zu Belgien. Da im September die Muschelsaison beginnt und in Zeeland die Muschelverarbeitung ein wichtiger Wirtschaftszweig ist starten wir unser Wochenende mit dem Thema Muscheln. Als erstes geht es für uns an Bord eines Muschelkutters. Wir fahren zu den Muschelbänken, um zu sehen, wie die Muscheln aus dem Meer kommen. An den Muschelbänken werden große Netze ins Meer gelassen und nach kurzer Zeit vollbeladen wieder herausgezogen. Bei gutem Wetter macht eine Fahrt über’s Meer großen Spaß. Die Sonne scheint einem ins Gesicht und der Wind weht einem um die Nase. Eine gute Gelegenheit, um ein paar schöne Erinnerungsfotos zu machen. Zu Besuch bei Delta Mossel in Yerseke Nach der Ernte …

Dolce vita auf Capri

„Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…“ Diese Zeilen gehen einem unweigerlich durch den Kopf, wenn man über die italienische Felseninsel Capri spricht. Auf nach Capri Mit der passenden Musik im Ohr machen wir uns nun gemeinsam auf die Reise zu dieser atemberaubenden Insel und werden sehen, dass Capri kein Ziel für einen Tagesausflug ist, sondern so viel mehr zu bieten hat, als man an einem Tag schaffen kann. Capri sollte viel mehr als „Homebase“ für einen Urlaub an der Amalfiküste gewählt werden, denn von Capri aus kann man all die kleinen charmanten Orte wie Sorrento, Positano, Ravello und Amalfi per Boot schnell erreichen. Wir machen uns mit der Fähre von Positano auf den Weg nach Capri. Die Überfahrt dauert eine knappe Stunde und es tut richtig gut sich vom Fahrtwind durchpusten zu lassen. Capri Capri ist der pulsierende Teil der Insel. Hier treffen sich Nachtschwärmer, um ein Eis in frisch gebackener Waffel zu genießen oder die angesagten Clubs der Insel aufzusuchen. Es ist einmalig die vielen schönen Menschen auf der Piazzetta zu …

Positano – Living the Italian Dream

„It gets worse before it gets better.“ Endlich haben wir Neapel hinter uns gelassen und befinden uns auf der Küstenstraße nach Positano, rechts das glitzernde Meer, links die steilen Felsklippen, wir spüren, dass der beste Teil unserer Reise entlang der italienischen Amalfiküste genau jetzt beginnt. Positano Positano ist einer der bekanntesten und wohl auch schönsten Orte an der Amalfiküste südlich von Neapel. Die vielen bunten Häuschen, die stufenartig in den Berg gebaut sind, bilden die einzigartige Positano-Kulisse. Einst ein armes Fischerdorf wurde Positano Mitte der 1950er Jahre „entdeckt“ und erlangte eine enorme Bekanntheit. Heute ist Positano nicht nur weit über die italienischen, sondern auch über die europäischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Viele Amerikaner urlauben in Positano und erleben hier ein romantisch angehauchtes Kontrastprogramm zu ihrer Heimat. Die ca. 4.000 Menschen, die in dem kleinen Ort leben, findet man in New York in einem einzigen Skyscraper. In Positano sollte man gut zu Fuß sein und keine Angst vor Treppenstufen haben. Die hübschen Häuschen sind oft nur durch kleine Stufen-Gassen zu erreichen. Hoch, runter, hoch, runter. Da kann …

Lockeres Ambiente auf Karlsruher Straßen. (Foto: Guts & Glory)

Guts & Glory in Karlsruhe: Mysteriöse Überraschung im Süden Deutschlands

Als süddeutsches Mädchen – geboren in Karlsruhe – überrascht mich diese Stadt an keiner Ecke. Nichtsdestotrotz verfolge ich aus meiner (nicht mehr ganz so) neuen Heimat Köln natürlich alles, was sich hier Neues an Cocktails, Hotels und Bars ergibt und lasse mich bei gelegentlichen Besuchen gerne eines Besseren belehren. Die Tatsache, dass eine Neueröffnung einer – wie sich nun herausstellte, überragenden Cocktailbar – bis vor Kurzem an mir vorbei ging, hat mich dazu bewogen, mich innerhalb kürzester Zeit direkt zweimal von ihrem Ruf überzeugen zu „müssen“. Um eines vorweg zu nehmen: das Guts & Glory in Karlsruhe kann sich mit allen erstklassigen, kreativen und stylischen Cocktailbars in ganz Deutschland nicht nur messen, sondern darüber hinaus auch behaupten! Nicht ohne Grund wurde die Bar vor Kurzem auf der Shortlist (Top 5) der Mixology Bar Awards 2017 in der Kategorie „Neue Bar des Jahres“ nominiert, was vor allem der Verdienst des Bartenders und Mitinhabers des Guts & Glorys, Mo Kaba, ist. Mo bringt die Welt der anspruchsvollsten Drinks nach Karlsruhe, denn nach Stationen – unter anderem in …

An der Bar begegnet einem so manch bekanntes Gesicht. (Foto: Harrys New York Bar)

Harry’s New York Bar: Legendäre Drinks im Kölner Ableger der ältesten Cocktailbar Europas

Um Harry’s New York Bar – vielen auch als Harry’s Bar bekannt – ranken sich wohl so viele Geschichten und Mythen, wie um keine andere Bar der Welt. Ursprünglich wurde das Lokal 1911 von dem Amerikaner Tod Sloane unter dem Namen “New York Bar“ gegründet, der im Herzen von Paris eine Anlaufstelle für die expats schaffen wollte: Die im Ausland lebenden Amerikaner und Schriftsteller der lost generation, wie der Stammgast Ernest Hemingway, fanden an dem Tresen, den Sloane per Schiff über den Atlantik bringen ließ, bei original amerikanischen Cocktails und Pianomusik, ein Stück Manhattan. Als erster Barkeeper kreierte der Schotte Harry MacElhone Cocktailklassiker wie “Bloody Mary“, “Side Car“ und “White Lady“, übernahm die Bar 1923 und gab ihr den heutigen Namen “Harry’s New York Bar“. Wer einen Cocktail nach “Original Harry Rezept“ im Ambiente einer Bar der 20er Jahre genießen möchte, braucht jedoch nicht nach Paris zu fahren, sondern kann es sich auch in einem Clubsessel in einem der vier offiziellen Ableger der legendären Kult-Bar in Deutschland gemütlich machen. Eine dieser sagenhaften Cocktail-Bars befindet sich …

Trondheim

Nordisch genießen

Tag 1 Besuch auf der Insel Tautra Bereits der Anflug auf die drittgrößte Stadt Norwegens ist außergewöhnlich: Direkt neben der Landebahn beginnt der Trondheimsfjord. Ich klebe mit der Nase am Fenster und bin schon jetzt fasziniert. Nur ein kleiner, grün leuchtender Tannenwald trennt Flugzeug und Fjord. Die Räder des Flugzeugs berühren mit einem Ruck die Landebahn. In diesem Moment erfüllt sich einer meiner Reiseträume. I made it to Norway. Meine Eltern reisen jedes Jahr nach Norwegen und können von diesem wunderschönen Land nicht genug kriegen. Ich habe unzählige Videos und Fotos gesehen. Kulissen, die kein Theater dieser Welt besser inszenieren könnte. Atemberaubende Felswände, still ruhende Fjorde, Bergspitzen mit weißen Schneemützen, reißende Wasserfälle. Endlich hab ich die Gelegenheit etwas davon selbst kennen zu lernen. „Hei hei!“, flötet es mir fröhlich entgegen. „Willkommen in Norwegen, willkommen in Trondheim.“ Unsere bunt gemischte Reisegruppe kommt nach und nach zusammen. Unterschiedliche Menschen mit einem gemeinsamen Ziel: Trondheim entdecken. Erleben. Genießen. Es ist Anfang September. Das Wetter kann um diese Jahreszeit in Norwegen schon etwas unbeständiger sein. Im Gepäck haben wir Regenjacken, …

Mehr als nur ein gemütlicher “Keller“. (Foto: Little Link)

Little Link: Cocktailkunst im Belgischen Viertel

In Köln gibt es deutschlandweit die größte Dichte an ausgezeichneten Cocktailbars und prämierten Barkeepern. Einer von ihnen ist Stephan Hinz, der sich 2010 gleich zwei begehrte Titel, „Deutscher Cocktail-Meister“ und „Mixologe des Jahres“ holte. Diese Erfolge haben ihn jedoch nicht zum zurücklehnen, sondern zur Eröffnung seiner eigenen Bar „Little Link“ im angesagten belgischen Viertel in Köln bewegt. Laut Stephan Hinz steht der Name der Bar für Verbindungen, die er schaffen möchte. Ob zwischen klassisch und modern, edel und lässig, Mensch und Mensch oder Küche und Bar. Und tatsächlich gelingt jede einzelne in dieser außergewöhnlichen Bar. Klassisch ist hier die Auswahl der Spirituosen, modern die Interpretation dieser. Die Drinks, die im „Little Link“ serviert werden sind wirkliche Inszenierungen, so dass man einen Popcorn infusionierten Bourbon etwa in einer Tüte bekommt, deren Inhalt nicht wie im Kino für eine durstige Kehle sorgt, sondern mit einer erfrischenden Mischung aus Whiskey, Orange, Honig, Ingwer und Ginger Ale überrascht. Die gelangweilten „Moscow Mule“ Trinker werden sich genauso über die Neuinterpretation als „Gin Gin Mule“ freuen wie die klassischen Genießer des …

Alles im Blick, immer zur Stelle. (Bild: Seven Swans)

Seven Swans & The Tiny Cup: Genussexperimente im schmalsten Haus Frankfurts

Jeder kennt wohl den Zauber eines ersten Dates: Nach einem romantischen Abendessen steht die Frage im Raum, was wohl als nächstes passiert. Für alle (noch) einsamen Herzen in Frankfurt empfiehlt es sich in diesem Moment die Tür des kürzlich eröffneten SEVEN SWANS & THE TINY CUP direkt am Mainufer zu öffnen und den Abend seinen Lauf gehen zu lassen. Das schmalste Gebäude Frankfurts schmückt ein goldenes Portal, das durch einen schmalen Spalt bereits von außen einen minimalen Einblick in eine Auswahl feinster Spirituosen gewährt, von der man sich in den nachfolgenden Stunden zu vielfältigen Neuinspirationen seiner Lieblingsdrinks inspirieren lassen kann. Kreativ geht es auch in der Küche des sich im dritten und vierten Stockwerk zugehörigen Restaurants zu, das unlängst vom Gault & Millau ausgezeichnet wurde. Hier wird ein monatlich wechselndes, saisonales Menü angeboten, dass man im Sommer auf der wohl kleinsten Terrasse in Frankfurt mit Blick auf den Dom genießen kann. Wo ein mögliches zweites Date stattfinden könnte, ist somit schon entschieden. Tritt man schließlich durch das Tor zahlreicher Möglichkeiten, wie sich der erste gemeinsame …

Welcome to the 20th century. (Photo: Seiberts)

Seiberts: Classic Bar & Liquid Kitchen

It’s either time travel or holiday. Or simply both. The very first moment you enter Seiberts main room leaves a distinct impression by the use of red and golden colours and soft leather textures. That’s the way the golden 20s must have looked like. Absolutely stylish. The chandelier underlines that impression. A few steps ahead lies the romantic inner yard that reminds us more than a bit of Cuba. A beautiful and naturally aged clinker stone wall surrounds some vintage chairs and tables. There’s even a swing for lovebirds. It’s like a paradise in the middle of Colognes fancier shopping streets. A quiet and peaceful moment. Equally gentle will you be welcomed by a staff that seems to know their regular customers very well. The air is full of calm connexions between the people. A gentle whisper to the left. A discrete order to the right. Flavoured with a personal note. It feels more than right. The Seiberts is definitely a place to be. And not only because of the swing we recommend it highly …

Supreme quality within every drink. (Photo: Shepheard)

SHEPHEARD: Welcome to my favourite cocktail place

The Shepheard opened its doors in 2004, only a few years later a medical student and schoolmate introduced me to that bar and today it is one of my favourite places to be. At that time, being a student myself, I’ve never seen a place like this. Or cocktails like this. Up to that point a Mojito combined with wooden chairs has been my prime example for cocktail bars. Well, the Shepheard is different. Completely different. And that’s absolutely to their advantage. The interior has been strictly inspired by colonial-style. Warm colours. Dark leather tints. And wooden applications. When you pass the doors, you’ll get a few steps beneath the city and enter their main lounge. It feels almost like relaxation for your eyes. Everything is stylish and heartfelt. The setting seems to be perfect. Perfect for close friends and having a good time with business partners as well. It is also perfect for first dates. That’s probably the reason why there are still some fancy students. You simply want to introduce it to people …