Alle Artikel mit dem Schlagwort: Travel

Picknick auf dem Uetliberg

Ein Ausflug in die Natur ist eine feine Sache. Ein Snack und ein Getränk als kleine Stärkung für zwischendurch sollten obligatorisch sein. Auf einer Wanderung kam uns die Idee, einmal ein richtiges Picknick zu machen. Doch was braucht man für ein Picknick? Einen Korb, eine Decke und ein paar eingepackte Butterbrote? Klingt ein bisschen wie bei den Pfadfindern. Doch das Pfadfinder-Alter haben wir überschritten und somit darf es gerne etwas exklusiver sein. Auf der Suche nach dem perfekten Picknick erfahren wir von einem besonderen Angebot des Hotel Ambassador in Zürich. Das zum Hotel gehörende Restaurant Opera hat ein exklusives Picknick-Arrangement im Portfolio. Zum Preis von 177 CHF (ca. 150 Euro) bereiten Küchenchef David Krüger und sein Team einen Picknickkorb der Extraklasse für zwei Personen vor. Diesen kann man zu einem vereinbarten Termin abholen und sich damit ein lauschiges Plätzchen suchen. Besonders praktisch ist es, dass man nicht einfach den schweren Picknickkorb in die Hand gedrückt bekommt, sondern dass dieser zusammen mit einer Decke und einem Rucksack auf einen Wagen gespannt ist. So kann man das Equipment …

Foto: Tschuggen Hotel Group

Tschuggen Grand Hotel: Bergsommer in Arosa

Welcher ist dein Lieblingsort in der Schweiz? Diese Frage stellte ich einem meiner Schweizer Freunde kürzlich. Besagter Freund ist in Zürich geboren, hat in St. Gallen studiert und lebt auch heute noch in Zürich, wenn er nicht gerade berufsbedingt durch die Welt reist. Er ist passionierter Skifahrer und hat in jungen Jahren als Skilehrer gearbeitet und kennt dadurch nahezu alle Skigebiete seines Landes. Seine Antwort ließ nicht lange auf sich warten, voller Überzeugung sagte er: „Es ist Arosa.“ Arosa sei im Winter wie im Sommer wunderschön. Ein kleines Paradies, das sich seinen Charakter und seine Ursprünglichkeit bewahrt hat. Das klang vielversprechend. Zusammen mit meiner Kollegin und Freundin Stephanie planten wir einen Trip durch die Schweiz – Arosa sollte unsere erste Station werden. Anreise nach Arosa Wir reisen von Zürich über Chur mit dem Zug nach Arosa (Dauer: ca. 2,5 Stunden). Da wir eine kleine Rundreise durch die Schweiz geplant haben und das Reisen in der Schweiz mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr komfortabel ist, haben wir uns den Swiss Travel Pass besorgt. Mit dem Swiss Travel Pass können Gäste …

Château de Morges.

Morges – die koketteste Stadt der Schweiz

Die Schweiz hat so viele idyllische Plätze zu bieten und obwohl wir schon viele davon kennen, kommen immer wieder neue Entdeckungen dazu. In der französischen Schweiz haben wir die hübsche Stadt Morges besucht. Morges hat 16.000 Einwohner und liegt im Kanton Waadt am schönen Genfersee. Was man sich kaum vorstellen kann: In der charmanten Stadt leben Menschen aus 100 Nationen. Dies liegt zum einen an der Nähe zu den internationalen Städten Genf (ca. 30 Minuten mit dem Zug) und Lausanne (ca. 10 Minuten mit dem Zug), aber auch daran, dass Morges selbst ein attraktiver Standort ist, die Firma Logitech wurde beispielsweise hier gegründet. Lunch im Club Nautique Unsere erste Bekanntschaft mit Morges machen wir im maritimen Club Nautique. Das Restaurant liegt direkt am Genfersee und ist eine gute Adresse, um Morges gleich von seiner besten Seite kennenzulernen. Wir bekommen einen Tisch auf der hübschen Terrasse direkt am Seeufer. Bei klarem Wetter hat man von hier sogar Sicht auf den Mont Blanc. Es weht ein laues Lüftchen und die Sonne scheint, genau die richtigen Bedingungen für einen …

Au revoir, Lac Léman.

Frühlingstage in Lausanne

Wer noch nicht weiß, wo er seine bevorstehenden Urlaubstage im Sommer verbringen möchte, der möge nun aufmerksam lesen, denn wir haben in der französischen Schweiz ein wunderschönes Städtchen entdeckt: Lausanne. Aber auch alle anderen Leser sind natürlich herzlich eingeladen uns auf einer kleinen Tour durch Lausanne zu begleiten. Städtchen, das ist eigentlich nicht ganz richtig. Lausanne ist die zweitgrößte Stadt am Genfersee und mit ca. 144.000 Einwohnern eine lebendige Geschäfts- und Universitätsstadt. Doch hält man sich dort auf, so fühlt man sich eher wie in einem Urlaubsort, denn die Lage von Lausanne ist malerisch: Die Stadt ist auf drei Hügeln gebaut, umgeben von Weinbergen und der Genfersee liegt ihr zu Füßen. Wir haben ein Wochenende im Juni in Lausanne verbracht und probiert, so viel wie möglich kennen zu lernen, um ganz viel an unsere Leser weiterzugeben. Gar nicht so einfach, denn Lausanne hat eine Menge zu bieten, da ist ein Wochenende fast zu kurz. Aber das Schöne daran ist, man kann immer wieder kommen und bei jedem Besuch Neues entdecken. Das Beau-Rivage Palace Das Glück ist …

Hotel Louis C. Jacob: Hotelschick auf Hanseatisch

Ende Januar machen meine Kollegin und Freundin Julia und ich uns auf den Weg nach Hamburg. Unser Ziel ist das an der Elbchaussee gelegene Hotel Louis C. Jacob. Ankunft im Hotel Louis C. Jacob Schon beim Betreten spüren wir, dass es uns nicht in eine Hotelkette mit genormtem Standard verschlagen hat, sondern dass der Gast hier als Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen wahrgenommen wird. Da wir etwas eher als geplant angereist sind, ist unser Zimmer noch nicht fertig. Die Wartezeit kommt uns gerade recht, denn was ist spannender als ein Hotel zu erkunden, in welchem schon Zarah Leander und Hans Albers logierten? Ein hanseatisches Stilparadies Von der Eingangshalle gelangt man in die gemütliche Wohnstube, in der um die Mittagszeit ein geschäftiges Treiben herrscht. Geschäftsleute treffen sich zum Business-Lunch, daneben stoßen einige Damen mit Champagner an und ein älteres Ehepaar hat sich den Platz vor dem knisternden Kamin gesichert. Bei unserem ersten Rundgang sind wir von den zahlreichen Design-Details beeindruckt, besonders von den vielen bunten Blumensträußen, die überall im Hotel aufgestellt sind. Im Jacob scheint der Frühling …

Zürich au Lac im Winter

Zürich. Seit mich mein Weg vor einigen Jahren zum ersten Mal in die Schweizer Bankenmetropole führte, war ich verzaubert. Internationaler Flair in idyllischem Ambiente. Der See mitten in der Stadt, die berühmte Bahnhofstrasse und die wunderschöne historische Altstadt, um nur ein paar Highlights zu nennen, hatten es mir angetan. Ich bin danach viele Male wiedergekommen. Dieses Mal im Dezember, um das winterlich-vorweihnachtliche Zürich zu genießen. Anreise im Eden au Lac Zusammen mit meiner Kollegin Stephanie reisen wir am frühen Nachmittag im Hotel Eden au Lac an, in dem wir während unseres Zürich-Besuchs logieren werden. Das traditionsreiche Eden au Lac ist ein 5-Sterne Luxushotel und liegt direkt am schönen Zürichsee. Es wurde im Jahre 1909 im Stil des Neubarock erbaut und hat seitdem Geschäftsleute, Stars und Urlaubsgäste aus aller Welt empfangen. Das sehr privat geführte Hotel mit 50 Zimmern und Suiten verbindet auf angenehme Weise alte Traditionen mit frischen Ideen. Eine davon hat uns besonders begeistert, aber darüber verraten wir später mehr.   Was uns sofort auffällt: Im Eden au Lac fühlt man sich gleich wie …

Bremerhaven_by_night.

Zu Besuch im hohen Norden: Moin Bremerhaven

Gegründet 1827 als Hafen der Hansestadt Bremen zählt Bremerhaven heute ca. 114.000 Einwohner und wird als einzige deutsche Großstadt an der Nordsee bezeichnet. Bremerhaven ist eine der größten europäischen Hafenstädte und hat viel zu bieten. Wir waren für ein Wochenende dort und haben die Stadt kennen und lieben gelernt. Unterwegs mit den Seenotrettern In Bremerhaven angekommen blieben wir nicht lange an Land. Die einmalige Gelegenheit eine Kontrollfahrt auf dem Seenotkreuzer zu begleiten wollte genutzt werden. An Bord der Hermann Rudolf Meyer werden wir herzlich von der Crew empfangen. 4 Seemänner übernehmen zwei Wochen lang den Kreuzer – die Dauer einer Schicht. Im Cockpit erzählt uns der Steuermann vom Leben an Bord: Die Crew lebt auf engem Raum, das kann auch mal zu Stress führen, aber zu tun ist immer irgendetwas. Wenn man zwei Wochen ununterbrochen auf engstem Raum zusammenarbeitet und lebt ist das eine Herausforderung. Jeder hat seine Eigenarten und man muss sich arrangieren. Das klappt bei unseren Seenotrettern gut. Ein geregelter Tagesablauf ist wichtig und auch wenn keine Einsätze anstehen gibt es an Bord …

Hotel Caesar Augustus Capri: Salve, Caesar

Vor zwei Jahrhunderten war es ein Privathaus; ein Refugium für Künstler und Intellektuelle. Heute ist das Caesar Augustus ein familiengeführtes Luxushotel, welches Gäste aus der ganzen Welt anzieht. Dass der historische Charme erhalten bleibt hat sich Francesco Signorini, Eigentümer und Hoteldirektor, zur Aufgabe gemacht. Trifft man Francesco, weiß man, dass er diese Aufgabe mit Bravour meistert. Der schöne Italiener sprüht selbst vor Charme und erzählt mit leuchtenden Augen von seinem Hotel, in dem er nach eigener Aussage 365 Tage im Jahr verbringt. Das Caesar Augustus liegt kurz vor Anacapri in einer wunderschönen Naturlandschaft. Das Hotel hat einen eigenen Garten, in dem Kräuter, Gemüse und Obst angebaut werden. Die Ernte geht direkt in die Hotelküche, wird dort frisch zubereitet und liegt kurze Zeit später auf den Tellern. Doch der Garten dient nicht nur der frischen Küche des Hotels, sondern lädt den Hotelgast auch zu Entspannung und Sport ein. Es gibt viele kleine Rückzugsorte, an denen man die Zweisamkeit genießen kann, im Open AirFitnessstudio trainiert man mit Meerblick und auch der Spabereich ist an der frischen Luft. …

Dolce vita auf Capri

„Wenn bei Capri die rote Sonne im Meer versinkt…“ Diese Zeilen gehen einem unweigerlich durch den Kopf, wenn man über die italienische Felseninsel Capri spricht. Auf nach Capri Mit der passenden Musik im Ohr machen wir uns nun gemeinsam auf die Reise zu dieser atemberaubenden Insel und werden sehen, dass Capri kein Ziel für einen Tagesausflug ist, sondern so viel mehr zu bieten hat, als man an einem Tag schaffen kann. Capri sollte viel mehr als „Homebase“ für einen Urlaub an der Amalfiküste gewählt werden, denn von Capri aus kann man all die kleinen charmanten Orte wie Sorrento, Positano, Ravello und Amalfi per Boot schnell erreichen. Wir machen uns mit der Fähre von Positano auf den Weg nach Capri. Die Überfahrt dauert eine knappe Stunde und es tut richtig gut sich vom Fahrtwind durchpusten zu lassen. Capri Capri ist der pulsierende Teil der Insel. Hier treffen sich Nachtschwärmer, um ein Eis in frisch gebackener Waffel zu genießen oder die angesagten Clubs der Insel aufzusuchen. Es ist einmalig die vielen schönen Menschen auf der Piazzetta zu …

Positano – Living the Italian Dream

„It gets worse before it gets better.“ Endlich haben wir Neapel hinter uns gelassen und befinden uns auf der Küstenstraße nach Positano, rechts das glitzernde Meer, links die steilen Felsklippen, wir spüren, dass der beste Teil unserer Reise entlang der italienischen Amalfiküste genau jetzt beginnt. Positano Positano ist einer der bekanntesten und wohl auch schönsten Orte an der Amalfiküste südlich von Neapel. Die vielen bunten Häuschen, die stufenartig in den Berg gebaut sind, bilden die einzigartige Positano-Kulisse. Einst ein armes Fischerdorf wurde Positano Mitte der 1950er Jahre „entdeckt“ und erlangte eine enorme Bekanntheit. Heute ist Positano nicht nur weit über die italienischen, sondern auch über die europäischen Landesgrenzen hinaus bekannt. Viele Amerikaner urlauben in Positano und erleben hier ein romantisch angehauchtes Kontrastprogramm zu ihrer Heimat. Die ca. 4.000 Menschen, die in dem kleinen Ort leben, findet man in New York in einem einzigen Skyscraper. In Positano sollte man gut zu Fuß sein und keine Angst vor Treppenstufen haben. Die hübschen Häuschen sind oft nur durch kleine Stufen-Gassen zu erreichen. Hoch, runter, hoch, runter. Da kann …

Small Luxury Hotels of The World: Prunkvoll Schlafen in Paris

Paris. So schillernd schön und elegant wie die Metropole selbst, ist auch das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten, das man dort vorfindet. Wir waren mit Small Luxury Hotels of The World zu Gast in Paris, um drei wundervoll-individuelle Stars am Pariser Luxushotel-Himmel kennen zu lernen. Banke Hotel – Der Millionentempel Hinter einer prunkvollen Fassade, nur wenige Schritte vom Place Vendôme sowie den berühmten Galeries Lafayette entfernt, liegt das Banke Hotel. Mit einer hübschen Fassade allein kann man in einer Stadt wie Paris jedoch noch nicht überzeugen. Majestätische Fassaden und prächtige Architektur findet man dort an fast jeder Straßenecke. Das Banke Hotel erobert die Herzen seiner Besucher beim Betreten der Lobby: Gerade noch auf der geschäftigen Rue La Fayette, steht man Sekunden später auf einem hellen Mosaikboden inmitten einer prachtvollen Eingangshalle in Rot- und Goldtönen und blickt fasziniert auf die Glaskuppel unter der Decke. Trotz der prunkvollen Innenarchitektur wirkt die Lobby auf eine wunderbare Weise eher clean – keinesfalls überladen. Wir lassen uns erst einmal auf den goldenen Sofas in der Lobby nieder und genießen ein kleines Petit …

Glacier Express: A Train to fall in Love with…

St. Moritz. Die Temperaturen an diesem Aprilmorgen sind recht frisch, aber die Frühlingssonne kämpft sich wacker zwischen den Wolken durch und kündigt einen sonnigen Tag an. Die Reise beginnt Am Bahnhof St. Moritz steht auf Gleis 1 – welches Gleis könnte ihm auch sonst gerecht werden – für uns einer der bekanntesten Züge der Welt bereit: Der Glacier Express. Der langsamste Schnellzug der Welt wird uns durch atemberaubende Schweizer Bergkulissen von St. Moritz nach Zermatt bringen. Unser Gepäck wird uns bereits am Bahnsteig abgenommen und von einem freundlichen Zugbegleiter in unser Abteil gebracht. Wir nehmen auf den roten Sitzen in unserem Wagen Platz und bewundern erst einmal die riesigen Panoramascheiben, aus denen wir in den nächsten Stunden Schweizer Livekinoprogramm erleben werden. Die Historie – eine kleine Zeitreise Aber wie wurde der Glacier Express zu dem, was er heute ist? Dieter Dubkowitsch von der Rhätischen Bahn begleitet uns freundlicherweise ein Stück auf unserer Fahrt und macht mit uns eine kleine Zeitreise: Die erste Fahrt mit dem Glacier Express fand am 22. Juni 1930 statt. Je ein …

Main view and entrance. (Photo: Atlantic Kempinski Hamburg)

Hotel Atlantic Kempinski Hamburg: Bon Voyage inside a Grand Hotel

The Atlantic Kempinski offers its customers a huge setting of history. It opened in 1909 in order to comfort early passengers between the European and American Atlantic Route. Many people had to say Goodbye or Bon Voyage at this place. Just imagine horses on the roads, very few automobiles and steam-engined ships ahead of your window. A little bit later, in the year 1957, the Atlantic got part of the Kempinski Hotels. And till today it is one of the Leading Hotels of the World – that’s quite a title! Some of the perhaps most notable guests have been Charles de Gaulle, Maria Callas and even Neil Armstrong. So, there are all kind of remarkable guests, from statesman to one of the most renowned opera singers in the world. One man came directly from the moon – that’s a fact! Maybe it’s the spirit of the Atlantic Kempinski, the luxurious interior or the perfect service one may find at every corner and every table. Even James Bond had to visit this place once. You may …

BELLEVUE PALACE in Bern: Smile – You are on Stage

Um exakt 09.18 Uhr erreicht die S-Bahn Bern ihren gleichnamigen Heimatbahnhof. Eine strahlende Wintersonne begrüßt mich in der 140.000 Einwohner zählenden „Bundesstadt Bern“, wie die de facto Hauptstadt der Schweiz offiziell genannt wird. Ich warte einige Augenblicke auf die Tram, die auch auf die Minute pünktlich erscheint. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen, wenn man aus Deutschland kommt: Hier gehen die Uhren genau und die öffentlichen Verkehrsmittel richten sich danach, präzise und ganz ohne Stress.   Am Wahrzeichen der Stadt, der „Zytglogge“, steige ich aus und erblicke mein Ziel: Das BELLEVUE PALACE. Das Fünf-Sterne-Grandhotel thront auf einer Felsterrasse oberhalb des Aare-Ufers mit einem phantastischen Blick auf das in der Ferne schimmernde Berner Alpenpanorama. Direkt neben dem BELLEVUE PALACE erhebt sich das Schweizer Bundeshaus. Das Hotel, erbaut im neoklassizistischen Stil, wirkt mit seiner gediegenen Fassade und den freundlichen Markisen über den Fenstern charmant und einladend.   Im Eingangsbereich wehen „Schweizerfahnen“ ein freundliches rotweißes Willkommen. „Schweizerfahne“, so wird die Nationalflagge in der Deutschschweiz genannt. Beinahe im Minutentakt gleiten Limousinen mit und ohne Stern diskret heran und …

Bern Zytglogge

Zarte Wintermelancholie in Bern

Schneeflockengestöber und weiße Winterlandschaften? Davon können wir in Köln nur träumen. Doch wenn der Winter nicht zu uns kommt, dann kommen wir eben zum Winter. Dass man vom Flughafen Köln/Bonn in einer guten Stunde mitten in den Schweizer Alpen landen kann, ist ein echter Geheimtipp: Die Schweizer Fluggesellschaft SkyWork Airlines fliegt 6 x wöchentlich von Köln/Bonn nach Bern. Als wir davon erfahren steht fest: Das müssen wir ausprobieren. Die Anreise nach Bern mit SkyWork Airlines Einige Tage später ist es so weit: Die Koffer sind vollgepackt mit Wintersachen und wir sind bereit für den Abflug nach Bern.   Das Boarding ist entspannt, obwohl der Flug fast ausgebucht ist. Wie das geht? Ganz einfach: Wir fliegen mit einer Turboprop Dornier 328. Eine Propellermaschine mit nur 31 Plätzen. In der Maschine ist es bequem und gemütlich. Durch die überschaubare Anzahl an Passagieren ist die Atmosphäre an Bord recht privat. Auf der rechten Seite ist jeweils ein Einzelplatz, auf der linken Seite sind je zwei Plätze nebeneinander (von vorne aus betrachtet). Nach einer Stunde und zehn Minuten Flugzeit …

Trondheim

Nordisch genießen

Tag 1 Besuch auf der Insel Tautra Bereits der Anflug auf die drittgrößte Stadt Norwegens ist außergewöhnlich: Direkt neben der Landebahn beginnt der Trondheimsfjord. Ich klebe mit der Nase am Fenster und bin schon jetzt fasziniert. Nur ein kleiner, grün leuchtender Tannenwald trennt Flugzeug und Fjord. Die Räder des Flugzeugs berühren mit einem Ruck die Landebahn. In diesem Moment erfüllt sich einer meiner Reiseträume. I made it to Norway. Meine Eltern reisen jedes Jahr nach Norwegen und können von diesem wunderschönen Land nicht genug kriegen. Ich habe unzählige Videos und Fotos gesehen. Kulissen, die kein Theater dieser Welt besser inszenieren könnte. Atemberaubende Felswände, still ruhende Fjorde, Bergspitzen mit weißen Schneemützen, reißende Wasserfälle. Endlich hab ich die Gelegenheit etwas davon selbst kennen zu lernen. „Hei hei!“, flötet es mir fröhlich entgegen. „Willkommen in Norwegen, willkommen in Trondheim.“ Unsere bunt gemischte Reisegruppe kommt nach und nach zusammen. Unterschiedliche Menschen mit einem gemeinsamen Ziel: Trondheim entdecken. Erleben. Genießen. Es ist Anfang September. Das Wetter kann um diese Jahreszeit in Norwegen schon etwas unbeständiger sein. Im Gepäck haben wir Regenjacken, …

Gorki Apartments.

Gorki Apartments Berlin: One Night Stand and Second Home

Berlin. Mitte. Wir sind da, wo das Leben pulsiert. Mehr Berlin geht nicht. Einen Steinwurf von der U-Bahn Haltestelle Rosenthaler Platz entfernt, erreichen wir die Tür, hinter der wir in den nächsten Tagen eine ganz eigene Welt entdecken dürfen. Wir klingeln. Der Summer geht. Und schon stehen wir in einem hübsch bepflanzten Innenhof. Hinter uns fällt die Tür ins Schloss. Der Mitte-Trouble verstummt. Es ist leiser, aber nicht still. Von den Balkonen hört man Stimmen, Gelächter, Gläser klingen aneinander. Cheers, Berlin. Wir gehen hinein und werden in einem stylischen Empfangsraum begrüßt: Herzlich Willkommen in den GORKI Apartments. Doch was sind die GORKI Apartments? Ferienwohnungen? Sowas wie Airbnb? Oder sind wir doch in einem Hotel? Weder noch. Schublade auf und rein geht nicht. Am Anfang stand die Idee. Man nahm ein altes Mietshaus der Jahrhundertwende und sprang auf den Gentrifizierungs-Zug, der ohnehin durch jede Metropole krachte. Für das Konzept war dann etwas Zeit, denn bis das Haus besenrein übernommen werden konnte, vergingen einige Jahre. Im Gespräch mit der Architektin und Innendesignerin Sandra Pauquet erfahren wir, wieviel …