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Versteckte Bleibe in der Normandie: Lifestyle-Tipp für Frankreich-Fans

Wilde Strandlandschaften und das Kloster Mont-Saint-Michel sind sicher die geläufigsten Assoziationen mit der Normandie und gerade in der Ferienzeit gut besucht. Doch „auch wer es etwas ruhiger haben möchte, ist in der Normandie gut aufgehoben,“ findet unsere Gastautorin, Moderatorin Julia Bauer. Ihr Lifestyle-Tipp für die Sommerferien ist der Gasthof Domaine de la Lochetière im Landesinneren der etwa 1,5 Stunden von Paris gelegenen Region.

Schon bei der Ankunft auf dem großzügigen Gelände nahe des Örtchens Charencey wird das Motto der Unterkunft klar: Uriger Bauernhof trifft auf modernsten Komfort. Nicht ein Zentimeter des Geländes ist nicht liebe- und geschmackvoll gepflegt – eine Herzensangelegenheit der Inhaber und Betreiber Sylvia & Yann. Die beiden haben den stillgelegten Bauernhof vor einigen Jahren erworben und in Eigenregie zu dem Luxusdomizil gemacht, das er heute darstellt. In Kürze soll auch ein Schwimmbad folgen.

Während Yann nach wie vor in Paris tätig ist und nur am Wochenende in die Normandie kommt, kümmert sich die zweifache Mutter Sylvia liebevoll um ihre Gäste, das Haus, den Hof und das Blumenmeer. Neben einigen Hühnern und einer Katze hält die Pferdenärrin auch drei Pecheron Stuten. Die seltenen Pferde hat sie vor dem Leben in einem, sagen wir fragwürdigen Zuchtbetrieb gerettet und erzieht sie nun mithilfe eines Trainers und viel Liebe zu Kutschentieren.

Geschlafen wird hier entweder in den Gästezimmern des Haupthauses oder in einem kleinen ehemaligen Backhaus, das nun auf zwei Stockwerken ein ganz besonders charmantes Nachtquartier darstellt. Auch ein Zimmer mit behindertengerechter Dusche ist verfügbar. Jeder Raum wurde individuell, geschmackvoll und mit warmen Farben gestaltet.

Auch die Aufenthaltsräume sind ein gelungener Mix aus State-of-the-Art-Design und Farmhaus-Nostalgie. Alle Gäste dürfen sich hier frei in und um das Haus bewegen, die Tiere streicheln, ein Gläschen Wein trinken oder einfach nur ein gemütliches Plätzchen zum lesen suchen.

Auf Wunsch macht Sylvia auch einen Kochabend mit ihren Gästen. Auf dem Speiseplan stehen  lokale Köstlichkeiten wie Blutwurst-Apfel Tarte oder Rote Bete Carpaccio. Gegessen wird natürlich gemeinsam und das Menu typisch französisch mit einem Käsegang vor dem Nachtisch abgerundet. Auch Julia durfte ihrem Nachnamen hier alle Ehre machen und bäuerlichen Pflichten wie Stallhygiene, Pferdewaschen und Eier aus dem Nest holen  übernehmen. Mit dem richtigen Datum beschriftet können letztere nun zum Frühstück serviert werden.

Wer von hier aus den ein oder anderen Ausflug machen möchte, sollte auf jeden Fall die Stadt Rouen mit ihren Fachwerkhäusern, die ein oder andere Cidre-Produktion und die Basilika von La Chapelle-Montligeon besichtigen.

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