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Hotel Chetzeron: Designparadies auf 2.112 Meter

In der Schweiz gibt es viele wunderschöne Hotels. Vom imposanten Grandhotel bis zum modernen Designtraum findet man hier alles. Ein besonderes Highlight, welches ich im August zusammen mit meiner Kollegin Julia Bauer besucht habe, ist das Hotel Chetzeron. Hier hat man aus einer ehemaligen Seilbahnstation ein echtes Designparadies erschaffen. Kommt mit auf eine Reise in eines der beeindruckendsten Hotels der Schweiz.

Die Anreise

Ein erstes kleines Abenteuer ist die Anreise. Statt mit dem eigenen PKW reist man hier per Seilbahn an. Von Crans-Montana fahren wir mit der Gondel nach Cry d’Er. Dort wartet schon der Geländewagen des Hotels, um uns abzuholen. Die Fahrt ins Hotel dauert nur ein paar Minuten, aber aufgrund des Gefährts hat man schon das Gefühl auf einer Abenteuerexpedition zu sein. Unser Gepäck ist bereits oben – wir haben es im „luggage drop“ in der Talstation deponiert. Von dort wurde es hochtransportiert und vom Chauffeur bis zum Hotel gebracht – ein toller Service.

Das Hotel – Liebe auf den ersten Blick

Wir steigen aus und sind vom ersten Moment an begeistert. Das Hotel ist das einzige Gebäude weit und breit, drumherum nur Natur. Ein Postkarten-Motiv jagt das nächste.

Wir begeben uns jedoch zunächst einmal in das Hotel, um einzuchecken. Das Chetzeron ist vermutlich das schönste (ehemalige) Seilbahngebäude, das es gibt. Beim Umbau hat man mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Trotz der teils kühlen Materialien ist die Atmosphäre im Hotel warm und herzlich.

Das Zimmer

Die 16 Junior Suiten und Zimmer sind jeweils von einem Berg inspiriert und heißen auch entsprechend. Der Gast hat die Wahl: Möchte er lieber auf dem Mont Blanc oder dem Matterhorn übernachten? Eines haben aber alle Zimmer gemeinsam: Große Glasfenster und bequeme Fenstersitze. In unserem Eckzimmer haben wir sogar gleich zwei Panoramafenster, von denen wir die Aussicht auf die umliegende Bergwelt genießen können.

Dekoration und Farben in den Zimmern wurden bewusst schlicht gehalten.  Man soll sich auf die umliegende Natur fokussieren. Wer braucht Bilder und Kitsch, wenn er diesen Ausblick genießen kann?

Die alpine Umgebung

Die Umgebung des Chetzeron ist traumhaft. Man hat das Gefühl mit der Gondel in eine Postkarte gefahren zu sein, welche man für den gesamten Aufenthalt nicht mehr verlässt. Ein Regenbogen wie im Bilderbuch begrüsst uns in einer atemberaubenden alpinen Idylle.

Es gibt um das Hotel herum zahlreiche Wanderwege. Wir laufen einfach drauf los. Die Stille wird nur hin und wieder vom Läuten der Kuhglocken unterbrochen. Der Aufenthalt hier oben hat etwas Meditatives. Man vergisst den Alltag. Alles was einen belastet, ist unten im Tal. Das Smartphone ist im Zimmer geblieben. Mit der Kamera halten wir die schönsten Momente unserer kleinen Wanderung fest:

Bonsoir im Chetzeron

Zum Abendessen kehren wir im hoteleigenen Panorama-Restaurant ein. Die Speisekarte bietet eine schöne Mischung aus traditionelle Spezialitäten aus dem Wallis bis hin zu zeitgenössischen Inspirationen.

Nach dem Essen genießen wir noch einen Drink an der Bar und lassen den Abend in unserem Zimmer ausklingen. Es ist Nacht geworden im Chetzeron. Am Himmel leuchten der Vollmond und ein paar Sterne, im Tal sieht man die Lichter von Crans-Montana. Draußen ist es kalt. Umso schöner sich auf die Fensterbank zu setzen und in die Nacht zu blicken.

Bonjour im Chetzeron

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal an einem Ort so glücklich und beseelt aufgewacht bin, wie hier. In der Hoffnung, morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden, habe ich bewusst die Vorhänge offen gelassen. Der Plan hat funktioniert. Ich öffne das Fenster und genieße die morgendliche Stille.

Danach mache ich mich auf zum Frühstück. In vielen kleinen Portionen wird hier alles angeboten, was man für einen guten Start in den Tag in alpiner Umgebung braucht. Die Speisen sind frisch und schmecken köstlich.

Auch Nicht-Hotelgäste (bpsw. Wanderer oder Skifahrer) sind zum Frühstück herzlich willkommen. Gleiches gilt für das Restaurant.

Relaxen im Spa

Nach dem Frühstück legen wir uns an den wohl atemberaubendsten Pool, den man sich vorstellen kann. Bei traumhafter Bergkulisse kann man hier relaxen, schwimmen und es sich gut gehen lassen. Der Pool ist beheizt und macht somit auch an kühleren Tagen Spaß.

Das Chetzeron verfügt ebenfalls über ein Dampfbad und eine Sauna. Wer Lust auf das volle Verwöhnprogramm hat, sollte sich eine der wohltuenden Massagen gönnen.

Relaxen kann man aber nicht nur am Pool, sondern auch auf der Außenterrasse bei einem schönen Drink. Mein liebster Platz ist aber definitiv in der Hängematte!

Bye bye Hotel Chetzeron

Nachdem wir uns am Pool und in der Hängematte noch einmal so richtig erholt haben, steht auch schon unser Jeep-Taxi zur Seilbahn bereit. Der Aufenthalt im Chetzeron war außergewöhnlich. Außergewöhnlich entspannend, inspirierend und schön. Eine Nacht hier oben tut viel für einen. Man sollte sie sich gönnen. Oder vielleicht doch besser zwei? Wir haben einen jungen Franzosen getroffen, der sich sogar eine Woche hier oben einquartiert hat. Ein Broker auf der Suche nach Erholung vom Job. Er sei hier, um sich zu entspannen, Sport zu machen, zu sich selbst zu finden. Und um Uhren zu kaufen. Gut, dass das Chetzeron eine Kooperation mit Rolex hat.

24 wunderschöne Stunden auf 2.112 Meter gehen zuende. Ein Once-in-a-lifetime-Erlebnis, das hoffentlich keines bleibt. Denn das Chetzeron im Winter kennenzulernen steht definitiv auf unserer Liste.

Wer mehr über Crans-Montana erfahren möchte, der kommt hier zu unserem Artikel über die sympathische Feriendestination.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Crans-Montana Tourisme & Congrès und dem Hotel Chetzeron entstanden. Vielen Dank an Gastgeber Sami und seine Frau Marie-Victoire für ihre großartige Gastfreundschaft!

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2 Kommentare

  1. Hammer! Design inmitten wunderbarer Natur, genau mein Geschmack. Das Hotel kommt auf meine „bucket Lust“. Und wie immer sind Deine Fotos super.

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