Neueste Artikel

Amàre Beach Hotel: ¡Hola Ibiza!

Während es bei uns immer ungemütlicher wird, genieße ich ein Spätsommer-Wochenende auf der schönen Baleareninsel Ibiza. Das Wetter ist perfekt: Angenehm mild, aber nicht zu heiß. Auf der Terrasse in der Sonne frühstücken, kein Stress, kein Zeitdruck, einfach den Alltag vergessen, dabei stets das Meer im Blick. Klingt nach einer idealen Auszeit, oder?

Dieses Urlaubsglück – wir vergessen es viel zu oft – liegt nur zwei Flugstunden von uns entfernt. Auch ein Kurztrip lohnt sich also. Ich haben die perfekten Tipps für ein Wochenende auf der beliebten Sonneninsel.

Amàre Beach Hotel – ungezwungener Lifestyle

Im Juni 2019 hat das neuen Amàre Beach Hotel an der schönen Cala de Bou eröffnet. Das Vier-Sterne-Hotel liegt ca. 30 Autominuten vom Flughafen Ibiza entfernt und ist der perfekte Adults-only-Hotspot.

Offene Räume und Wände aus Glas prägen das Design des stilvollen Hotels. Bei der Einrichtung hat man viel Liebe zum Detail bewiesen: Es gibt gemütliche Chill-out-Ecken, schicke Lampen und für ein bisschen artsy-Feeling hängen die entsprechenden Bilder an den Wänden. Die 366 Zimmer haben größtenteils Balkone und bieten freie Sicht auf das Mittelmeer. Besonders witzig: Die stylische Affenschaukel im Zimmer.

Kulinarik im Amàre Beach Hotel

Kulinarisch kann man sich im Amàre Beach Hotel an vielerlei Orten verwöhnen lassen:

Highlight am Abend ist die Rooftop-Bar Belvue, die mit Cocktails und stimmungsvoller Musik lockt. Bei gutem Wetter kann man sich hier im Infinity-Pool von den letzten Sonnenstrahlen des Tages verabschieden. Und wer die daheimgebliebenen Freunde und Kollegen etwas neidisch machen oder seinen Instagram-Account füttern möchte: Der Rooftop ist die perfekte Selfie-Location.

Das Hayaca ist ebenfalls auf dem Rooftop gelegen. Chefkoch Mauricio Giovanini hat den Gerichten in diesem Restaurant lateinamerikanische Inspiration und Fusion verliehen.

Im Mare Nostrum werden Frühstück und Abendessen serviert. Es wartet ein opulentes Buffet mit Show-Cooking auf die Gäste. Und für einen vitaminreichen Start in den Tag wird permanent frischer Orangensaft gepresst und am Tisch serviert. Besonders gut schmeckt es auf der Terrasse mit Meerblick.

Und wer zwischen dem Sonnenbad Lust auf einen Snack hat, der kann sich auf dem Amàre Rooftop ein köstliches Sandwich schmecken lassen. Absolute Empfehlung!

Yoga im Amàre

Neben kulinarischen Highlights bietet das Amàre seinen Gästen natürlich auch die Möglichkeit, sich körperlich ein wenig zu betätigen. Beim Yoga kann man hier seinen Ausgleich zum Ibiza-Nightlife finden. Die Yogalehrerin schafft es, mit Einfühlungsvermögen und genau der richtigen Prise an Spiritualität die Begeisterung für Yoga in den Gästen zu wecken. Ibiza und insbesondere das Amàre ist der perfekte Ort für Yoga.

Amàre Wellness

Wer einmal richtig abschalten und den Alltagsstress hinter sich lassen möchte, der kann sich im Amàre Wellness verwöhnen lassen. Es werden tolle Treatments und Massagen angeboten. Beim „Serenity Concept“ kommen unter anderem Federn zum Einsatz. Wie genau, könnt ihr dann vor Ort erfahren.

 

Nach meiner Spa-Behandlung begebe ich mich direkt auf eine Sonnenliege. Das Amàre hat insgesamt drei Pools, einer davon ist auf dem Rooftop. Für das richtige Ibiza-Feeling sorgen die Rhythmen der DJs und Live-Auftritte an der Poollandschaft.

Hach, das Leben kann so schön sein. Im Amàre Beach Hotel werden Urlaubsträume wahr!

Ausflug nach Ibiza-Stadt

Sehenswert ist insbesondere die Hauptstadt der Insel Ibiza-Stadt oder Eivissa auf Katalanisch. Die Altstadt „Dalt Vila“, die im Jahre 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde, bietet mit ihren vollständig erhaltenen Stadtmauern ein imposantes Bild. Highlights sind die Festungsanlage sowie die weiße Kathedrale am höchsten Punkt der Stadt. Bei einer Stadtführung (die auch mit deutschsprachigem Guide gebucht werden kann) erfährt man einiges über die Geschichte der Insel und wie die Hippies nach Ibiza kamen. Gemeinsam werden die schönsten Plätze erkundet und traumhafte Ausblicke auf das Mittelmeer genossen.

 

Aber auch ein Spaziergang durch die kleinen historischen Gassen ist sehr empfehlenswert. Hier kommt man auch an der bekannten „Treppenbar“ S’Escalinata vorbei. Auf einer kleinen Treppe sind bunte Kissen und kleine Tischchen platziert, fertig ist der Szeneladen. So einfach und doch so einzigartig.

Ein paar Meter entfernt ist die Bar San Ciriaco. Hier serviert der sympathische Barkeeper Davide Scanu aus einem kleinen Fenster köstliche Sangria. „Die beste Sangria der ganzen Insel“, wie uns unsere Stadtführerin versichert.

Lunch im Can Pujol

Wer einmal außerhalb des Amàre Beach Hotels speisen möchte, der erreicht nach einem etwa zehnminütigen Spaziergang (man kann auch direkt am Strand entlang gehen) das Restaurant Can Pujol. Hier werden traditionelle spanische Gerichte direkt am Meer serviert. Am besten man ordert gemischte Teller für den ganzen Tisch, um in den Genuss aller Meeresfrüchte zu kommen – es lohnt sich!

Bootstour mit Take Off Ibiza

Neben der Stadtführung „an Land“ lohnt es sich auch Ibiza vom Wasser aus kennenzulernen. Der Touranbieter Take Off Ibiza holt die Gäste einer gebuchten Tour direkt am hoteleigenen Bootsanleger ab. Von dort werden die schönsten Badebuchten mit kristallklarem Wasser angesteuert. Der Kapitän erzählt spannende Piratengeschichten und zeigt Promi-Häuser. Wer seine Schwimmsachen dabei hat, kann direkt vom Boot in das kristallklare Wasser eintauchen.

 

Die zweistündige „Luxury Toys Beach and Cave Tour Ibiza“ und viele andere Touren und Aktivitäten auf dem Wasser können hier gebucht werden.

¡Adiós, Ibiza!

Danke Ibiza, dass du mir mit deinen milden Temperaturen den Sommer verlängert hast. Während es zu Hause kalt und stürmisch ist, liege ich am Amàre Pool und bestelle mir per Knopfdruck eine Pina Colada. Das ist Lebensqualität!

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Amàre Beach Hotel und segara entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Hotel Chetzeron: Designparadies auf 2.112 Meter

In der Schweiz gibt es viele wunderschöne Hotels. Vom imposanten Grandhotel bis zum modernen Designtraum findet man hier alles. Ein besonderes Highlight, welches ich im August zusammen mit meiner Kollegin Julia Bauer besucht habe, ist das Hotel Chetzeron. Hier hat man aus einer ehemaligen Seilbahnstation ein echtes Designparadies erschaffen. Kommt mit auf eine Reise in eines der beeindruckendsten Hotels der Schweiz.

Die Anreise

Ein erstes kleines Abenteuer ist die Anreise. Statt mit dem eigenen PKW reist man hier per Seilbahn an. Von Crans-Montana fahren wir mit der Gondel nach Cry d’Er. Dort wartet schon der Geländewagen des Hotels, um uns abzuholen. Die Fahrt ins Hotel dauert nur ein paar Minuten, aber aufgrund des Gefährts hat man schon das Gefühl auf einer Abenteuerexpedition zu sein. Unser Gepäck ist bereits oben – wir haben es im „luggage drop“ in der Talstation deponiert. Von dort wurde es hochtransportiert und vom Chauffeur bis zum Hotel gebracht – ein toller Service.

Das Hotel – Liebe auf den ersten Blick

Wir steigen aus und sind vom ersten Moment an begeistert. Das Hotel ist das einzige Gebäude weit und breit, drumherum nur Natur. Ein Postkarten-Motiv jagt das nächste.

Wir begeben uns jedoch zunächst einmal in das Hotel, um einzuchecken. Das Chetzeron ist vermutlich das schönste (ehemalige) Seilbahngebäude, das es gibt. Beim Umbau hat man mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Trotz der teils kühlen Materialien ist die Atmosphäre im Hotel warm und herzlich.

Das Zimmer

Die 16 Junior Suiten und Zimmer sind jeweils von einem Berg inspiriert und heißen auch entsprechend. Der Gast hat die Wahl: Möchte er lieber auf dem Mont Blanc oder dem Matterhorn übernachten? Eines haben aber alle Zimmer gemeinsam: Große Glasfenster und bequeme Fenstersitze. In unserem Eckzimmer haben wir sogar gleich zwei Panoramafenster, von denen wir die Aussicht auf die umliegende Bergwelt genießen können.

Dekoration und Farben in den Zimmern wurden bewusst schlicht gehalten.  Man soll sich auf die umliegende Natur fokussieren. Wer braucht Bilder und Kitsch, wenn er diesen Ausblick genießen kann?

Die alpine Umgebung

Die Umgebung des Chetzeron ist traumhaft. Man hat das Gefühl mit der Gondel in eine Postkarte gefahren zu sein, welche man für den gesamten Aufenthalt nicht mehr verlässt. Ein Regenbogen wie im Bilderbuch begrüsst uns in einer atemberaubenden alpinen Idylle.

Es gibt um das Hotel herum zahlreiche Wanderwege. Wir laufen einfach drauf los. Die Stille wird nur hin und wieder vom Läuten der Kuhglocken unterbrochen. Der Aufenthalt hier oben hat etwas Meditatives. Man vergisst den Alltag. Alles was einen belastet, ist unten im Tal. Das Smartphone ist im Zimmer geblieben. Mit der Kamera halten wir die schönsten Momente unserer kleinen Wanderung fest:

Bonsoir im Chetzeron

Zum Abendessen kehren wir im hoteleigenen Panorama-Restaurant ein. Die Speisekarte bietet eine schöne Mischung aus traditionelle Spezialitäten aus dem Wallis bis hin zu zeitgenössischen Inspirationen.

Nach dem Essen genießen wir noch einen Drink an der Bar und lassen den Abend in unserem Zimmer ausklingen. Es ist Nacht geworden im Chetzeron. Am Himmel leuchten der Vollmond und ein paar Sterne, im Tal sieht man die Lichter von Crans-Montana. Draußen ist es kalt. Umso schöner sich auf die Fensterbank zu setzen und in die Nacht zu blicken.

Bonjour im Chetzeron

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal an einem Ort so glücklich und beseelt aufgewacht bin, wie hier. In der Hoffnung, morgens von den ersten Sonnenstrahlen geweckt zu werden, habe ich bewusst die Vorhänge offen gelassen. Der Plan hat funktioniert. Ich öffne das Fenster und genieße die morgendliche Stille.

Danach mache ich mich auf zum Frühstück. In vielen kleinen Portionen wird hier alles angeboten, was man für einen guten Start in den Tag in alpiner Umgebung braucht. Die Speisen sind frisch und schmecken köstlich.

Auch Nicht-Hotelgäste (bpsw. Wanderer oder Skifahrer) sind zum Frühstück herzlich willkommen. Gleiches gilt für das Restaurant.

Relaxen im Spa

Nach dem Frühstück legen wir uns an den wohl atemberaubendsten Pool, den man sich vorstellen kann. Bei traumhafter Bergkulisse kann man hier relaxen, schwimmen und es sich gut gehen lassen. Der Pool ist beheizt und macht somit auch an kühleren Tagen Spaß.

Das Chetzeron verfügt ebenfalls über ein Dampfbad und eine Sauna. Wer Lust auf das volle Verwöhnprogramm hat, sollte sich eine der wohltuenden Massagen gönnen.

Relaxen kann man aber nicht nur am Pool, sondern auch auf der Außenterrasse bei einem schönen Drink. Mein liebster Platz ist aber definitiv in der Hängematte!

Bye bye Hotel Chetzeron

Nachdem wir uns am Pool und in der Hängematte noch einmal so richtig erholt haben, steht auch schon unser Jeep-Taxi zur Seilbahn bereit. Der Aufenthalt im Chetzeron war außergewöhnlich. Außergewöhnlich entspannend, inspirierend und schön. Eine Nacht hier oben tut viel für einen. Man sollte sie sich gönnen. Oder vielleicht doch besser zwei? Wir haben einen jungen Franzosen getroffen, der sich sogar eine Woche hier oben einquartiert hat. Ein Broker auf der Suche nach Erholung vom Job. Er sei hier, um sich zu entspannen, Sport zu machen, zu sich selbst zu finden. Und um Uhren zu kaufen. Gut, dass das Chetzeron eine Kooperation mit Rolex hat.

24 wunderschöne Stunden auf 2.112 Meter gehen zuende. Ein Once-in-a-lifetime-Erlebnis, das hoffentlich keines bleibt. Denn das Chetzeron im Winter kennenzulernen steht definitiv auf unserer Liste.

Wer mehr über Crans-Montana erfahren möchte, der kommt hier zu unserem Artikel über die sympathische Feriendestination.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Crans-Montana Tourisme & Congrès und dem Hotel Chetzeron entstanden. Vielen Dank an Gastgeber Sami und seine Frau Marie-Victoire für ihre großartige Gastfreundschaft!

Sommergenuss in Crans-Montana

Die Schweiz verbindet man stets mit Skifahren und Winterurlaub. Doch auch im Sommer kann man in den Schweizer Bergen wunderschöne Ferien verbringen. Eine Destination, die sich auch auf den Sommer spezialisiert hat, ist Crans-Montana. Im August fahren wir hin, um die Region im französischsprachigen Teil der Schweiz im Kanton Wallis kennenzulernen. Crans und Montana sind eigentlich zwei separate Orte, die sich als Ferienregion Crans-Montana zusammengeschlossen haben.

Die Anreise mit dem Fiat 500L

Wir reisen sehr komfortabel mit dem Fiat 500L nach Crans-Montana. Der große (das L steht für Large) Bruder vom kleinen Fiat 500 ist unser Gefährt für den Schweiz-Trip. Mit 4,15 m Länge überragt er den Cinquecento um ganze 60 cm. Dies macht sich natürlich auch optisch bemerkbar: Statt klein und kugelig ist der 500L groß und erwachsen. Und so machen wir uns auf den Weg; weniger süß, aber dafür mit mehr Platz und PS. Für einen Roadtrip definitiv eine gute Wahl.

 

Besonders die letzten 13 Kilometer der Strecke machen Spaß: Vom Rhônetal überwindet man auf einer kurvenreichen Strecke eine Höhendifferenz von 1.000 Metern.

Hôtel de l’Etrier

Unsere ersten beiden Nächte in Crans-Montana verbringen wir im Hôtel de l’Etrier. Es liegt zentral und ist ein guter Ausgangspunkt für Unternehmungen rund um Crans-Montana. Es ist sehr gemütlich eingerichtet und im alpinen Stil gehalten.

Es gibt verschiedenen Zimmerkategorien, die sich in ihrer Qualität unterscheiden. Während einige Zimmer recht schlicht daherkommen, sind die Holzzimmer ein Traum. Wir haben das Glück in einem der wunderschönen Holzzimmer übernachten zu dürfen. Es duftet nach Holz und es gibt jede Menge Details zu entdecken.

 

Der Spa-Bereich besteht aus Stein- und Holzelementen und hat einen großen Pool mit Außenbecken zu bieten. Die rustikale Holzkonstruktion mit Patina hat einen gewissen Charme.

Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt: Je nach Kategorie und Buchungszeitraum kostet das Zimmer ca. 150 Euro pro Nacht.

Abendessen im La Plage

An unserem ersten Abend in Crans-Montana kehren wir im „La Plage“ ein. Das gemütliche Restaurant liegt an dem kleinen See Lac de la Moubra. Das Motto – sowohl innen als auch außen – lautet: Holz. Gerade an einem etwas verregneten Abend, so wie wir ihn erwischt haben, ist die Atmosphäre im Restaurant durch das Holz und viel warmes Licht sehr gemütlich. Bei gutem Wetter kann man entweder auf der Terrasse mit Blick auf den See dinieren oder sich auf einem Floß auf den See fahren lassen, um mitten auf dem Wasser zu speisen.

 

Neben Walliser Spezialitäten ist das „La Plage“ für seine Fischspezialitäten bekannt. Unser Menü:

Als wir das Restaurant verlassen, genießen wir noch einen Augenblick die mystische Atmosphäre im abendlichen Crans-Montana.

Vision Art Festival Crans Montana

Den nächsten Tag starten wir mit Kunst. In Crans-Montana ist das einzige urbane Kunstfestival in den Bergen beheimatet, das Vision Art Festival. Dieses Jahr fand es vom 22. bis 31. Juli statt. Die Kunst kann man jedoch auch über diesen Zeitraum hinaus besichtigen. Man kann sich das vorstellen wie ein Kunst-Freilichtmuseum. An vielen verschiedenen Orten in Crans-Montana haben sich Künstler verewigt. Die urbane Kunst ist an Hauswänden, in Parkhäusern oder als Installation in der Fußgängerzone zu finden. Hinter dem Projekt, das mittlerweile international bekannt ist, steht Gregory Pages. Er wuchs in einer Künstlerfamilie auf und hat mit dem Vision Art Festival etwas eigenes erschaffen. Tatkräftig unterstützt wird er dabei von seiner Mutter Mandana Pages, die auch mit sehr viel Herzblut dabei ist und die Geschichte jedes Kunstwerkes kennt. Es kommen jedes Jahr tolle neue Werke dazu. Die urbane Art hat Crans-Montana einen bunten und coolen Touch verpasst.

Hier einige Impressionen:

Mittagessen im Le Farinet

Mittags kehren wir im Le Farinet ein. Ein gehobener, aber gemütlicher Italiener im Herzen von Crans-Montana. Perfekt für einen kleinen Lunch-Stop während eines Bummels durch den Ort. Meine Pasta ist vorzüglich und das Dessert ist der pure Genuss: Meringue mit Creme Double und frischen Früchten auf einer Erdbeersauce. Allein für die Meringue (bei uns als Baiser bekannt), die es hier in allen Variationen überall gibt, liebe ich die französischsprachige Schweiz.

Nach dem Essen laufen wir noch ein bisschen durch die schöne Fußgängerzone von Crans-Montana. Opulente Blumen schmücken Häuser und Straßen, viele kleine Cafés und Geschäfte laden zum Verweilen ein. Neben individuellen Läden sind hier auch Luxusdesigner wie Louis Vuitton mit eigenem Geschäft vertreten. Für jeden Geschmack etwas dabei!

Weinprobe im Cave le Tambourin

Am Nachmittag steht bei uns eine Weindegustation auf dem Programm. Der Weinbau in der Schweiz findet hauptsächlich im Wallis statt. Hier gibt es zahlreiche kleine Weingüter, die Degustationen anbieten. Mit dem Cave le Tambourin lernen wir ein besonders charmantes Weingut kennen. Ismael Bonvin hat es von seinem Vater übernommen und führt es heute zusammen mit Ehefrau Madeleine. Die nächste Generation steht auch schon in den Startlöchern: Die beiden Kleinkinder von Ismael und Madeleine bringen jede Menge Stimmung auf das Weingut und zeigen viel Interesse an der Arbeit ihrer Eltern.

Da es auch an diesem Tag der Wettergott nicht so gut mit uns meint, erleben wir leider nicht das volle Degustations-Programm. Ismael kutschiert seine Gäste nämlich bei gutem Wetter in einem umgebauten Pick-up in die Weinberge. Die Degustation findet dann direkt neben den Reben statt.

Als der Himmel etwas aufklart, nutzen wir die Gelegenheit und gehen nach draußen. Während Madeleine meiner Kollegin Julia Bauer ein Interview für’s Radio gibt und dabei mit ihren Deutschkenntnissen beeindruckt deckt Ismael den Pick-up ein. Er serviert uns Wein, Traubensaft und ein paar Snacks.

Es ist wunderschön in den Weinbergen und wir genießen verschiedene Weine. Die Weine vom Cave le Tambourin sind übrigens leicht anhand ihres „T“-Logos wiederzuerkennen. Der vertikale Strich stehe für seine Eltern, der horizontale Strich für ihn, so Ismael.

Den Nachmittag lassen wir bei einem Raclette in netter Runde ausklingen. Der Künstler, der das „T“ designt hat, kommt spontan vorbei und gesellt sich zu uns, die Kinder haben Spaß und es wird sich kreuz und quer in deutscher, englischer und französischer Sprache unterhalten.

Als krönenden Abschluss serviert Ismael eine Aprikosentarte, die Madeleine mit viel Liebe – das schmeckt man einfach – zubereitet hat.

Vielen Dank für den genussreichen Nachmittag auf dem Weingut. Ein paar Flaschen Wein kommen als Souvenir mit nach Deutschland.

Wandern in Crans-Montana

Am nächsten Tag sieht das Wetter in Crans-Montana schon viel besser aus. Wir treffen Wanderführerin Katrin Weber und besichtigen zunächst den Weiler von Colombire. Hier befindet sich auf 1.850 Meter Höhe ein kleines Ökomuseum, in welchem man in die Welt unserer Vorfahren eintauchen kann. In liebevoll restaurierten Stadeln und Scheunen ist originalgetreu der damalige Alltag sowie die saisonale Kultivierung der alpinen Hochweiden dargestellt. Wem das noch nicht reicht, der kann in Colombire sogar übernachten. Informationen und Buchungen sind hier zu finden.

 

Ab Colombire führt die Tsittoret Suone, ein historischer Bewässerungskanal aus dem 15. Jahrhundert, bis in das Tal der Tièche. Ein kleines Naturparadies, das sich ideal für leichte Wanderungen entlang der Suone eignet.

Unterwegs begegnen uns Pfadfinder, junge Familien und andere Naturliebhaber. Unsere ca. zweistündige Wanderung ist ein richtiger Genuss; wir entdecken unterwegs jede Menge Blumen, Tiere und Pflanzen. Bei der Zuordnung ist uns Kathrin behilflich. Sie kennt Flora und Fauna hier. Und natürlich die Wanderwege rund um Colombire.

Hier einige Impressionen:

Pünktlich um 13 Uhr kehren wir zum Mittagessen ins „Le Relais de Colombire“ ein. Das Restaurant gehört auch zum Weiler von Colombire und ist der perfekte Ort für eine Stärkung nach einer langen Wanderung. Wir lassen uns Älpler-Makkaroni – eine Schweizer Spezialität – bei phantastischem Ausblick aus dem riesigen Panoramafenster schmecken.

Unser Highlight: Eine Übernachtung im Hotel Chetzeron

Wir fahren zurück nach Crans-Montana, aber nur, um gleich wieder in die Seilbahn zu steigen. Es geht hoch hinauf. Das Highlight unserer Reise rückt näher. Unseren letzten Abend in Crans-Montana verbringen wir im wunderschönen Hotel Chetzeron. Das Hotel ist ein echter Designtraum und thront auf 2.112 Meter Höhe über Crans-Montana. Hier erfahrt ihr mehr über unseren Aufenthalt dort.

Au revoir, Crans-Montana

Nach vier erlebnisreichen Tagen heißt es für uns: Au revoir, Crans-Montana. Die Feriendestination hat uns gut gefallen und wir können einen Aufenthalt empfehlen. Neben den von uns vorgestellten Aktivitäten kann man hier im Sommer unter anderem Golf spielen und alpine Trendsportarten wie Monster-Trotti ausprobieren. In Crans-Montana gibt es immer etwas zu erleben!

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Crans-Montana Tourisme & Congrès und der FCA Germany AG entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

 

Honda CR-V: Der Hidden Champion

Es ist Juli. Die Tage sind heiß und nachts kühlt es kaum ab. Der Honda CR-V sorgt in dieser Zeit nicht nur mit seiner Klimatisierungsautomatik, sondern auch mit seinem stilvollen Design für die nötige Coolness. CR-V steht übrigens für Comfortable Runabout Vehicle.

An einem lauen Sommerabend fahre ich mit meinem CR-V Elegance 1.5 VTEC TURBO Automatik los, um die Stimmung und den Sonnenuntergang einzufangen. Beim CR-V kann man zwischen den Ausstattungsvarianten Comfort, Elegance, Lifestyle, Lifestyle 7-Sitzer und Executive wählen.

In meiner Elegance-Ausstattung kommen Optionen wie LED-Scheinwerfer, Navigationssystem, Rückfahrkamera und Regensensor dazu. Die Stoffsitzbezüge in dieser Ausstattung fühlen sich angenehm an und machen einen robusten Eindruck.

Was mir an der Marke Honda besonders gefällt, ist ihre Exklusivität hierzulande. Der CR-V ist zwar weltweit einer der meistverkauften SUV, auf deutschen Straßen sieht man ihn jedoch nicht so häufig. Das macht ihn für mich zu einem „Hidden Champion“.

Der Komfort ist optimal, fast so gemütlich wie im heimischen Wohnzimmer. Der CR-V fährt sich harmonisch und eignet sich wunderbar für längere Touren. Das 7 Zoll Display in der Mitte lässt sich einfach bedienen und natürlich auch mit dem Smartphone verbinden. In der Mittelkonsole findet sich auch ein USB-Anschluss.

Mit 561 Litern bietet der Kofferraum – wie man sieht – eine Menge Platz. Braucht man noch mehr Platz, kann man einfach die Rücksitze nach vorne klappen und hat dann eine Ladefläche von 2 Metern.

Hinsichtlich der Motorisierung ist mein CR-V mit einem 1,5 Liter großen VTEC-Turbomotor mit 193 PS mit stufenlosem CVT-Automatikgetriebe ausgestattet. Als Höchstgeschwindigkeit erreicht er circa 200 km/h.

Fazit

Ein stilvoller SUV mit enorm viel Platz und bestem Fahrkomfort. Perfekt für längere Reisen mit mehreren Personen. Auch auf den Rücksitzen kann man es sich gemütlich machen und ist beispielsweise mit USB-Anschlüssen versorgt.

Der Honda CR-V Elegance mit 7-Stufen-CVT-Automatik liegt preislich bei 36.590,00 Euro.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Honda Deutschland entstanden. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit!

24 Stunden in Oslo

Im Rahmen unserer Mini-Kreuzfahrt von Kiel nach Oslo und zurück mit Color Line haben Sandra und ich eine Übernachtung in Oslo gebucht. Das geht hier ganz einfach bei Buchung der Kreuzfahrt über Color Line. Man kann also gleich zwei Reisen in einer buchen. Natürlich ist auch mehr als eine Nacht möglich.

Bei einer Übernachtung hat man genau 28 Stunden Aufenthalt in Oslo. Wir zeigen euch, was wir in dieser Zeit in Norwegens Hauptstadt erlebt haben und geben ein paar Tipps.

Oslo-Stadtrundfahrt

Um einen ersten Überblick über Oslo zu bekommen, beginnt unser Programm direkt am Kai: Wir haben über Color Line eine Stadtrundfahrt gebucht. Vom Schiff geht es also direkt in den Bus. Unsere deutschsprachige Stadtführerin ist sehr freundlich und engagiert. Die dreistündige Tour ist eine Mischung aus Rundfahrt und ein bisschen Bewegung. Zunächst einmal fahren wir auf den Holmenkollen, um uns die berühmte Sprungschanze anzuschauen. Während der Fahrt auf den Berg erfahren wir von der Stadtführerin, was wir links und rechts sehen. Darüber hinaus erzählt sie uns einiges über das Leben in Norwegen, wie viel man hier durchschnittlich verdient und wie hoch die Lebenshaltungskosten sind. Sehr spannend!

Besonders schön ist der Spaziergang durch den Vigeland Park. Das Wetter ist traumhaft und entgegen des Wetterberichts verwöhnt uns Oslo mit Sonne pur. Was sofort auffällt: Oslo ist sehr grün. Im Vigeland Park befinden sich 212 Stein- und Bronzeskulpturen des norwegischen Bildhauers Gustav Vigeland. Hier einige Impressionen:

 

Gut zu wissen: Der Vigeland Park ist barrierefrei. Ein Herr in unserem Bus kann den Park problemlos mit seinem Elektromobil durchqueren. Die Stadtführerin ist darauf vorbereitet und erklärt ihm jeweils, wie er fahren muss. Am Ende des Parks wartet bereits der Bus auf uns.

Es geht vorbei an schönen, gepflegten Häusern zum nächsten Ziel: Das Frammuseum. Hier haben wir die Möglichkeit, das beeindruckende Polarschiff Fram zu besichtigen. Der Rundgang durch das elegante Schiff, welches auf Initiative des norwegischen Seefahrers Fridtjof Nansen gebaut wurde, ist ein Erlebnis. Kein Holzschiff fuhr jemals auf höheren Breitengraden als die Fram Ende des 19. Jahrhunderts. Man hat sich viel Mühe gegeben, dem Besucher ein möglichst originalgetreues Bild von den damaligen Verhältnissen zu liefern.

Zu einer verabredeten Zeit trifft sich die Gruppe wieder am Bus. Drei Stunden sind schon wieder fast vorbei und es geht zunächst zurück zum Kai, um die Teilnehmer wegzubringen, die ohne Übernachtung in Oslo zurück auf’s Schiff gehen.

Alle verbleibenden Gäste werden direkt vom Bus ins Hotel gebracht. Toller Service und ein rundum perfektes Programm. Der Preis für die Stadtrundfahrt inkl. Museumseintritt und Shuttleservice beträgt 41,40 Euro pro Person. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt!

Unsere Unterkunft: Comfort Hotel Karl Johan

Unsere Unterkunft Comfort Hotel Karl Johan liegt sehr zentral mitten in der Fußgängerzone und ist der perfekter Ausgangspunkt für Sightseeing in Oslo. Insbesondere bei einem kurzen Aufenthalt sollte man darauf achten, dass man nicht noch weite Wege zurücklegen muss.

 

Das Hotel wurde im März 2016 seine Türen eröffnet und ist dementsprechend modern und stylish eingerichtet. Die insgesamt 181 Zimmer verteilen sich auf vier miteinander verbundene Gebäude. Unser Superior Double Room ist gleichzeitig eines von 18 barrierefreien Zimmern. Das Bett ist zwar sehr gemütlich, aber unsere Zeit ist knapp und daher verlassen wir das schöne Etablissement schnell wieder.

 

Da wir aber auch keine Hektik mögen, sondern einen Citytrip – und sei er noch so kurz – in Ruhe genießen, kehren wir schräg gegenüber vom Hotel im Café Cathedral zum Lunch ein.

 

Wir finden einen schönen Platz draußen auf dem Balkon. Dank Heizstrahler und Sonnenschein kann man es dort sehr gut aushalten. Der Cappuccino ist übrigens großartig und schmeckt wie in Italien.

Grünerløkka

Nach unserem kleinen Lunch-Break machen wir uns auf den Weg nach Grünerløkka. Dieser Name fiel eigentlich immer, wenn ich erzählt habe, dass ich nach Oslo reise. Und ich kann diese Empfehlung definitiv weitergeben, Grünerløkka ist wunderschön. Es ist eines der angesagtesten Viertel von Oslo und für gemütliche Cafés, kleine Boutiquen und schöne Spazierwege am Fluss Akerselva bekannt. Wir genießen die angenehme Atmosphäre an diesem sonnigen Frühlingssonnntag und gönnen uns ein Bier mit Blick auf den Fluss.

Street Food in Oslo

Auf dem Rückweg zum Hotel kommen wir am Torggata Bad vorbei. Draußen ist jede Menge los und wir sind natürlich neugierig und werfen einen Blick hinein. Innen befindet sich das Oslo Street Food Torggata Bad. Hier kann man sich durch Essen und Getränke aus aller Welt probieren. Wer also Lust auf exotische Küche hat, der ist hier an der richtigen Adresse.

 

Der Oslo Pass

Eine praktische Sache ist der Oslo Pass. Man kann ihn in Papierform kaufen oder ganz bequem via App. Ab der erstmaligen Benutzung läuft er – je nach Buchung – für 24, 48 oder 72 Stunden. Er gewährt freien Eintritt in 30 Museen und Attraktionen und die kostenlose Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Zudem gibt es viele weitere Ermäßigungen. Gerade wenn man eine Herberge außerhalb des Zentrums hat oder das Wetter nicht so mitspielt, nutzt man den Oslo Pass mit Sicherheit öfters, insbesondere was den öffentlichen Nahverkehr angeht.

Abendessen im Lofoten Fiskrestaurant

Für den Abend haben wir einen Tisch im Lofoten Fiskrestaurant reserviert (geht ganz einfach über die Website). Es ist Sonntagabend und viele Restaurants haben geschlossen. Daher der Tipp: Am besten vorher informieren, wo man am Sonntag am besten einkehren kann. Wir haben mit dem Lofoten Fiskrestaurant eine gute Wahl getroffen und das auf den Tisch bekommen, was wir uns gewünscht haben: Frische Austern, köstlichen Fisch und dazu ein schönes Glas Wein.

Abendspaziergang durch Oslo

Nach dem Dinner gehen wir zu Fuß zurück in unser Hotel. Die 1,5 Kilometer sind die ideale Distanz für einen kleinen Abendspaziergang entlang des Hafens und durch die Fußgängerzone. Und natürlich sind auch hier die praktischen E-Scooter schon angekommen. Sie stehen an jeder Ecke und der Vorteil gegenüber den Mietfahrrädern ist, dass man sie nicht zu einer Station zurückbringen muss, sondern sie einfach abstellen kann (natürlich am besten so, dass sie niemanden stören).

Frühstück im Hotel

Wir starten den nächsten Tag mit einem tollen Frühstück im Comfort Hotel Karl Johan. Der Frühstücksraum ist sehr stilvoll eingerichtet. An einem langen Holztisch sind allerlei Köstlichkeiten aufgereiht, die auf unsere Teller wandern. Das Highlight: An einem Waffeleisen kann man sich selbst Waffeln backen. Dieser Duft am frühen Morgen, einfach traumhaft.

Das Opernhaus

Nach dem Frühstück geht es für uns aufs Rad. Nur circa 50 Meter vom Hotel entfernt ist eine Station von Oslo Bysykkel. Einfach die App auf das Handy laden und losradeln. Unser Ziel ist das berühmte Opernhaus. Das Gebäude befindet sich am Hafen und ist einem treibenden Eisberg nachempfunden. Es ist gigantisch und architektonisch beeindruckend. Zeit, um eine Veranstaltung im Opernhaus zu besuchen, haben wir während unserer Stippvisite in Oslo nicht, aber bei einem zukünftigen Besuch mit Sicherheit ein toller Programmpunkt.

Eine tolle Kulisse für Fotos bietet das Opernhaus in jedem Fall…

… hier bekommt man auch den ein oder anderen Poser vor die Kamera wie unser Schaf Theo…

… oder eine sehr fotogene Möwe.

The End

Unser Kurzbesuch war perfekt, um einen ersten Eindruck von Oslo zu gewinnen. Eine faszinierende Metropole und ganz anders als das beschauliche Trondheim, das ich im Jahr 2015 besucht habe. Oslo ist faszinierend urban, aber gleichzeitig auch beschaulich grün.

Für uns geht es nun zurück aufs Schiff, die Color Magic lässt um 14 Uhr die Leinen und nimmt Kurs auf Kiel. Eine tolle Mini-Kreuzfahrt mit wunderschönen Stunden in Oslo, die wir von Herzen empfehlen können. Buchen könnt ihr hier direkt über Color Line.

 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Color Line GmbH und Visit Oslo entstanden. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit!

Citroen C3: Der Trendsetter

Der Citroen C3 ist ein Auto, das man sofort ins Herz schließt. Als ich meinen roten C3 in der Serienausstattung „Shine“ das erste Mal sehe, bin ich sofort hin und weg. Design-Details wie das farblich abgesetzte Dach, die zweigeteilten Scheinwerfer und die „Airbumps“ in den Türen verleihen dem C3 eine sehr individuelle Note und treffen genau meinen Geschmack.

Mit seinen 110 PS braucht sich der schnittige Kleinwagen nicht verstecken. Längere Autobahnfahrten sind kein Problem und in der City passt der Fünftürer gut in fast alle Parklücken (vorausgesetzt, man findet eine).

Der erste Weg führt mich und den kleinen Trendsetter zum Erdbeeren kaufen. In Rubi-Rot hat er jedenfalls schon die richtige Lackierung. Hier auf dem Land macht sich der C3 genauso gut wie in der City. Mit meinem Erdbeerkörbchen mache ich einen Zwischstopp im Feld und lasse mir schon einmal ein paar der süßen Früchte schmecken. Das ist Frühling!

 

Bei so einem trendigen Auto muss man als Fahrer natürlich mithalten. Also schnell vor der Weiterfahrt ein bisschen das Make-up auffrischen.

 

Was mir besonders gefällt, ist die gute Ausstattung des Fahrzeugs. In der Serienausstattung gibt es die Pakete Live, Feel und Shine. Das Live-Paket als Grundausstattung hat schon eine Menge zu bieten, wie beispielsweise den AFIL-Spurassistent (Infrarotsensoren erkennen das Überfahren von Fahrbahnmarkierungen und warnen den Fahrer ohne Einfluss auf das System zu nehmen), einen Geschwindigkeitsregler und – begrenzer und eine Verkehrszeichenerkennung. In der Feel-Ausstattung kommen dann noch Annehmlichkeiten wie die Connecting-Box (USB-Anschluss und Bluetooth-Freisprecheinrichtung) dazu. In der Shine-Ausstattung (diese hat auch das Fahrzeug in diesem Bericht) darf man sich zusätzlich unter anderem über eine Einparkhilfe (PDC) hinten und eine Mirror Screen Funktion (hierüber kann man das Smartphone über das 17-cm-/7“- Touchscreen des Fahrzeugs bedienen) freuen. Preislich beginnt die Shine-Ausstattung bei 17.090 Euro. Ein sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis.

Details:

Auch von Innen kann sich der C3 sehen lassen. Die meisten Fahrzeugfunktionen sind über ein 17-cm-/7“ großes Touchscreen in der Mittelkonsole komfortabel bedienbar. Die Sitze sind sehr bequem, ja regelrecht gemütlich, sodass auch längere Fahrten kein Problem sind. Genug Platz ist auch vorhanden.

Fazit:

Der C3 sieht nicht nur verdammt gut aus, er hat auch einiges auf dem Kasten. Wer auf der Suche nach einem stilvollen Kleinwagen mit hohem Komfort ist, der ist bei dem C3 an der richtigen Adresse. Toll ist auch die Farbauswahl zwischen eleganten Pastelltönen wie Mandel-Grün oder Polar-Weiss und kräftigen Farben wie meinem C3 in Rubi-Rot.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Peugeot Citroen Deutschland GmbH entstanden. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit!

Ford Fiesta ST: City-Flitzer auf Landpartie

Am Wochenende sollte es wieder einmal Rekordtemperaturen geben. Eine gute Gelegenheit, die Stadt für ein paar Tage zu verlassen und Abkühlung auf dem Land zu suchen.

Der Ford Fiesta ST

Mein Begleiter: Der Ford Fiesta ST (ST steht für „Sport Technologies“). Mit 200 PS unter der Haube kann man mit ihm auf der Autobahn richtig Gas geben und eine Menge Spaß haben. Doch nicht nur optisch macht der sportliche Ford einiges her, auch akustisch weiß er mit einem 1,5 Liter großen EcoBoost-Dreizylinder-Turbomotor zu beeindrucken.

Von Köln aus fahre ich in meine ostwestfälische Heimat Wewelsburg. Hier suchen der Ford und ich uns ein schattiges Plätzchen. Doch zunächst einmal wird mein automobiler Freund von seinen „Kollegen“ bestaunt.

Der Ford Fiesta ST ist als 3- oder 5-Türer zu haben. Er ist mit Assistenzsystemen wie Fahrspurhalte-Assistent, Fernlicht-Assistent und Verkehrsschild-Erkennungssystem ausgestattet. Per Tastendruck kann man zwischen drei Fahrdynamik-Programmen auswählen: „Normal“, „Sport“ oder „Rennstrecke“. Je nach Programm ändert sich die Abstimmung des Motors, der Lenkung und der elektronischen Stabilitätssysteme. Auch der Klang sowie die Lautstärke der serienmäßigen Doppelrohr-Auspuffanlage wird dem jeweiligen Fahrdynamik-Programm angepasst. Für mich heißt es jetzt aber erst einmal Programm „Wald“.

Design-Details

Das Innendesign spiegelt das äußere Erscheinungsbild des Ford Fiesta ST perfekt wider: Schicke Sportsitze mit rotem „ST“-Zeichen, ein praktischer Touchscreen und ein elegantes Panorama-Schiebedach (nicht serienmäßig) sind einige Highlights. Das B&O Sound System by Bang & Olufsen bringt den richtigen Klang in den Ford.

 

Während ich bei einem Spaziergang durch den Wald die frische Luft genieße, wartet der Ford Fiesta ST am Waldrand auf mich. Und da die nächste Hitzewelle bestimmt kommt, hier mein Tipp: Eine Landpartie mit eurem Freund auf vier Rädern. Auf dem Land ist es meist einige Grad kühler und im Wald findet ihr bestimmt ein schattiges Plätzchen und viel angenehme Ruhe.

Fazit

Wenn ich an den Ford Fiesta ST denke, sind meine Assoziationen sportlich, cool, dynamisch, schnell und freundlich. Denn trotz seiner Coolness ist der Ford Fiesta ST ein sympathisches Auto, das sich sowohl für die City als auch für längere Fahrten eignet. Ein Fahrzeug, das man nicht zufällig kauft, sondern sich bewusst dafür entscheidet. Preislich ist der Ford Fiesta ST ab 22.600 Euro zu haben.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Ford-Werke GmbH entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

La Dolce Volvo: XC40 am Lago di Como

Die Koffer sind gepackt, der Volvo XC40 steht vor der Tür und nichts kann uns mehr aufhalten. Italy is calling! Meine Freundin und Auto-Expertin Julia Bauer und ich haben uns spontan überlegt, das Wochenende etwas zu verlängern und zu schauen, wie Roadtrip-tauglich der Premium-Kompakt-SUV aus dem Hause Volvo ist.

Bei 460 Liter Kofferraumvolumen brauchen wir uns schon einmal keine Gedanken machen, was wir einpacken und was zu Hause bleiben muss. Es kann alles mit! Der Vorteil gegenüber einer Flugreise, wo man vorher auswählen, quetschen und abwiegen muss. Und Stichwort Italien: Auf dem Rückweg werden wir sicher noch ein paar Weinflaschen mit an Bord haben. Platz genug ist da!

Nach etlichen Autobahnkilometern machen wir am Luganersee in der Schweiz einen Zwischenstopp. Hier können wir uns bei einem Lunch perfekt auf das mediterrane Klima am Comer See einstimmen.

Die nächste Pause machen wir bereits in Italien. In einem hübschen Café genießen wir einen Eiskaffee.

Ciao Bellagio

Attenzione Bellagio! Wenn der Volvo XC40 durch die schmalen Gassen Bellagios rollt, dann genießt er die volle Aufmerksamkeit. Dies ist für ihn aber nichts Neues, denn in der auffälligen Fusion Red Metallic Lackierung ist er bewundernde Blicke gewohnt.

Wikinger goes Mafia?

 

Parcheggiato per mangiare.

Spaghetti!

 

Tutto Bene!

Impressionen aus Bellagio

Das pittoreske Bellagio ist ein kleines Paradies und einer der schönsten Orte am Lago di Como. Das mediterrane Klima beschert Bellagio viele exotische Blumen, Pflanzen und Palmen. Diese kann man insbesondere im traumhaften Garten der Villa Melzi bewundern.

Hier einige Impressionen aus dem zauberhaften Ort:

 

Am Abend wird die Promenade von Bellagio zu einem magisch-romantischen Ort:

Der XC40 – perfekt für einen Roadtrip

Der XC40 ist das perfekte Gefährt für einen Roadtrip. Ein sportiver Kompakt-SUV mit vielen Assistenzsystemen und Annehmlichkeiten seiner großen Brüder. Er hebt sich mit individuellen Design-Elementen, wie einem farblich abgesetzten Dach – je nach Ausstattungsvariante in Weiß oder Schwarz – und dazu passenden Außenspiegeln ab. Viele schöne Bilder davon gibt es in unserem Artikel über die Volvo Winter-Testfahrten 2018.

Man sieht: Der XC40 passt in jede Jahreszeit.

 

Das Interieur ist eine gute Mischung aus Eleganz und Funktionalität. Das Highlight im Zentrum der Armaturentafel: Das Bedien- und Infotainment-System in Form eines hochformatigen Touchscreen im Tablet-Stil. Eleganz pur! Aber auch der Komfort im XC40 lässt kaum einen Wunsch offen: Den obligatorischen Stau vor dem Gotthard nimmt man in den schicken Ledersitzen viel leichter. Einfach das Handy mit dem Fahrzeug verbinden und Musik über das harman/kardon Soundsystem hören. Den Smartphone-Akku kann man induktiv über ein Fach unter der Mittelkonsole oder über zwei USB-Anschlüsse laden.

 

Die Motorisierung unseres Volvos (T3 mit 120kW (163 PS)) war perfekt um die knapp 800 km von Köln zum Lago di Como zu rocken.

Arrivederci, Bellagio

Wir verlassen Bellagio so, wie wir gekommen sind: Mit der Fähre. Da Bellagio auf einer Halbinsel zwischen zwei Seearmen liegt, ist es Richtung Schweiz am besten via Fähre zu erreichen. Der XC40 nimmt in der ersten Reihe Platz und genießt noch einmal den Ausblick auf den Comer See, bevor es wieder in seine und unsere Kölner Heimat zurück geht!

 

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Volvo Car Germany GmbH entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Nordseeinsel Texel: Schaf am Meer

Texel – ja, der Name sagt mir was. Eine Insel in der Nordsee. Mehr weiß ich jedoch nicht. Schön soll es sein und voller Schafe. Für mich Grund genug, die ca. 350 km lange Autofahrt von Köln nach Texel auf mich zu nehmen. Zusammen mit meinem guten Freund und Kollegen Ingo Busch – auch bekannt als Reise-Wahnsinn – mache ich mich auf den Weg.

Die Fahrt läuft entspannt und als wir in Den Helder ankommen, steht die Fähre schon bereit. Nach zwanzig Minuten Überfahrt sind wir auf Texel.

Unsere Unterkunft: Das Hotel de Lindeboom

Wir steuern unsere Unterkunft – das Hotel De Lindeboom – an. Das Hotel liegt mitten im Herzen von Den Burg, dem größten Ort auf Texel.

Bei Anreise mit dem PKW: Das Hotel verfügt nicht über ausreichend Parkplätze vor der Tür, man kann aber zum Ein- und Auschecken mit dem PKW vorfahren. Am besten besorgt man sich vorher die sogenannte e-Vignette. Alle Informationen zur Vignette und zum Parken auf Texel gibt es hier.

Meine Deluxe Suite im Hotel De Lindeboom ist sehr stilvoll eingerichtet und hat einen schönen Blick auf die historische Kirche. Lange halte ich mich jedoch nicht im Zimmer auf, denn die Sonne scheint und ich möchte Den Burg ein bisschen kennenlernen.

Spaziergang durch Den Burg

Vom Hotel De Lindeboom sind es nur ein paar Meter bis zur Fußgängerzone mit vielen kleinen Geschäften. Richtig viel los ist auf dem Stenenplaats: Hier sind zahlreiche Restaurants und Cafés, Schatten spendet ein großer Kastanienbaum. Der perfekte Ort, um nach einer langen Autofahrt ein kühles Bier zu genießen und das bunte Treiben auf sich wirken zu lassen.

Abendessen im Restaurant Het Schoutenhuys

Den ersten Abend läuten wir im Restaurant Het Schoutenhuys in unserem Hotel ein. In einem wunderschönen historischen Gebäude werden hier sogenannte „Gerechies“ serviert. „Gerechies“ sind tapasähnliche kleine Gerichte, die einen Querschnitt durch die saisonalen Inselspezialitäten bieten. Also die perfekte (kulinarische) Einstimmung auf Texel.

Zum Abschluss dieses gelungenen Menüs gönne ich mir noch einen Gin Tonic aus der Hotelbar. Natürlich mit Texel-Gin. Ein schöner erster Abend auf der Insel.

Hier unser köstliches Menü in Bildern:

Rundreise durch Texel

Den nächsten Tag beginnen wir mit einer Tour im Kleinbus über die Insel. Eine super Gelegenheit, um sich einen ersten Überblick über Texel zu verschaffen. Besonders gut gefällt mir Oosterend an der Ostküste der Insel. Der kleine Ort ist malerisch und perfekt für Fotoaufnahmen – in den vielen kleinen Gassen gibt es eine Menge zu entdecken.

Später führt uns die Texel-Rundreise zum Leuchtturm Eierland. Er liegt an der Nordspitze von Texel und ist mit seiner roten Farbe so etwas wie das Wahrzeichen der Insel. Er ist für Besucher geöffnet. Und da man auf Texel üblicherweise wenig Höhenmeter macht und sich körperlich nicht weiter verausgabt, nehmen wir die 118 Stufen nach oben auf den Leuchtturm auf uns. Oben wird man mit einem herrlichen Ausblick belohnt.

Mittagessen im Kaap Noord

Zum Mittagessen gehen wir in den Strandpaviljoen Kaap Noord. Hier sitzt man gut mit super Blick auf das Meer (egal, ob drinnen oder draußen). Das Essen ist top: Sehr zu empfehlen ist der Burger, das Fleisch ist hervorragend und die Sauce ist köstlich.

Aber auch am Nachmittag kann man es sich im Kaap Noord bei einer Tasse frischem Pfefferminztee oder einem Glas Wein gut gehen lassen.

Wijnhuis Texel

Wein ist ein gutes Stichwort. Nach dem Mittagessen geht es bei uns nämlich mit genau diesem schönen Getränk weiter. Wir haben eine Führung & Verkostung im Wijnhuis Texel gebucht.

Zu meiner Freude befindet sich das Wijnhuis Texel im pittoresken Oosterend. Dort ist es in einem der ältesten Häuser des Dorfes beheimatet. Es ist wirklich spannend, einen Blick in den umfangreichen Weinkeller, in welchem die Inhaber Kräuterbitter und Liköre nach eigenem Rezept herstellen, zu werfen. Bei der Verkostung dürfen wir verschiedenen Liköre probieren. Mein Fazit: Einer besser als der andere. Ein Karamell-Likör durfte als Erinnerung an diesen feucht-fröhlichen Nachmittag mitkommen.

Radtour über die Lämmerroute

Am nächsten Morgen starten Ingo und ich den Tag mit einer Radtour über die Lämmerroute. Damit wir die 35 km lange Tour auch ohne große Anstrengungen überstehen, mieten wir uns jeweils ein E-Bike. Die Route finden wir in einem separaten Führer, welchen wir vom Tourismusverband VVV Texel vor Ort erhalten haben. Die Route ist gut ausgeschildert und der Name hält, was er verspricht: Wir fahren die meiste Zeit durch leuchtend grüne Landschaften und sehen überall Lämmer. Manchmal liegen die kleinen Wesen auch mitten auf dem Radweg und wir müssen Lamm-Slalom fahren.

Ein E-Bike ist auf Texel auch für ungeübte Radfahrer nicht zwingend notwendig, aber der Motor kann gerade bei etwas stärkerem Gegenwind ein bisschen aushelfen. Wir fanden es jedenfalls recht angenehm und haben zwischendurch immer mal wieder den Motor angeschaltet und das E-Bike ein bisschen ausgetestet.

Neben der Lämmerroute gibt es auf Texel auch noch viele andere Fahrradweg, die überall gut ausgeschildert sind.

Foto: Ingo Busch

Foto: Ingo Busch

Käsefondue im Käse-Café Wezenspyk

Da ich ja sehr oft in der Schweiz bin, habe ich in meinem Leben schon das ein oder andere Käsefondue genießen dürfen. Umso spannender finde ich es, nun auf Texel im Käse-Café Wezenspyk auch ein Käsefondue serviert zu bekommen. Das Fondue schmeckt gut und kann mit meinen Käsefondue-Erfahrungen in der Schweiz gut mithalten.

Das Besondere am Käsebauernhof Wezenspyk: Hier führt man die 500 Jahre alte Texeler Tradition, Käse aus Schafsmilch herzustellen, fort. Bei einer Führung erfährt man alles über diese Tradition, die Texeler Schafe und die Käseherstellung.

Lämmer streicheln auf der Schapenboerderij Texel

Nach dem Mittagessen geht es zu meinem persönlichen Highlight auf dieser Reise. Wir besuchen die Schapenboerderij Texel zum Lämmer streicheln. Als ich von diesem Programmpunkt gelesen habe, war ich hin und weg. Die Vorstellung, ein kleines Lämmchen auf dem Arm zu halten, hat mich überzeugt. In diesem Moment wusste ich: Ich muss nach Texel.

Auf dem Schafbauernhof Texel hat man die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen bzw. in den Schafstall zu werfen. Man ist mitten drin und hat den direkten Kontakt zu 25 verschiedenen Schafrassen sowie zu anderen Kleintieren. Ideal auch für den Besuch mit Kindern. Hier hat man genug Ruhe, sich auf einen Heuballen zu setzen und die Kleinen ganz langsam mit den freundlichen Tieren bekannt zu machen.

 

Hier einige Impressionen:

 

Mein persönliches Highlight: Der Moment, in dem ich selbst so ein kleines Wollknäuel im Arm halte. Einfach zuckersüß und zum Dahinschmelzen!

Zu Besuch auf dem Erlebnisbauernhof „De Bonte Belevenis“

Und weil hier auf Texel mehr Schafe als Menschen leben, geht es am späten Nachmittag auf zum nächsten „Schaf-Erlebnis“.

Auf dem Erlebnisbauernhof „De Bonte Belevenis“ werden kleine Lämmchen mit der Flasche aufgezogen. Als wir dort eintreffen, quieken die kleinen Wesen schon ganz laut, denn es ist Fütterungszeit. Die Fütterung dürfen wir heute übernehmen. Wer mag, erhält eine Trinkflasche, mit der er jeweils eines der kleinen Lämmer füttern darf. Es ist gar nicht so einfach, die Lämmchen im Zaum zu halten; als sie die Trinkflaschen sehen, wissen sie genau, dass es gleich Milch gibt und springen uns vor Freude alle entgegen.

Aber hier gibt es nicht nur Schafe zu bewundern, eine Katze möchte schmusen und ein Pfau präsentiert uns sein prächtiges Gefieder. Im Gras liegen drei kleine Entenbabys neben ihrer Mutter.

 

Zum Abschluss unseres Besuches gibt es noch ein bisschen was für den Gaumen: Bei einem kleinen Back-Workshop dürfen wir selbst einige deftige und süße Teilchen herstellen. Diese verkosten wir anschließend bei einem Bier im Garten des Bauernhofs und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Woolness im Hotel Texel

An meinem letzten Tag auf Texel werde ich dann selbst noch zum Schaf (zumindest kurzzeitig). Ich habe mir eine Woolness-Anwendung im Hotel Texel gebucht. Vor Ort werde ich in ein kleines Holzhäuschen geführt, in dem zwei schmucke Holzbetten nebeneinander stehen (Woolness kann man also auch im Doppelpack buchen). Ich werde dann komplett in Schafwolle eingewickelt und so ins Bett gepackt. Nach einer sehr angenehmen Fußmassage lässt man mich für ca. eine halbe Stunde allein und ich kann entspannen. Was morgens um 9:00 Uhr auch sehr gut tut. Die Wolle am Körper fühlt sich angenehm warm und weich an. Zum Abschluss bekomme ich noch einen Tee serviert und werde wieder ausgepackt. Meine Wolle darf ich mitnehmen. Ich glaube, mehr Texel geht nicht!

Mir hat die Woolness-Behandlung gut gefallen, sie passt perfekt zu der entspannten Nordseeinsel. Das Hotel Texel ist ein echter Design-Traum – ein Besuch lohnt sich also auch ohne Woolness.

Mittagessen im Paal 17

Ein weiteres schönes Strandrestaurant auf Texel ist das Paal 17. Es liegt wie das Kaap Noord direkt am schönen Sandstrand. Der Wettergott gönnt uns zwar wieder keinen Lunch an der frischen Luft, aber auch im Paal 17 sitzt man drinnen sehr schön.

Die Karte ist sehr vielseitig, aber ich habe große Lust auf Pasta. Kein Fehler, denn die Nudeln werden mit einer frischen, sehr gut schmeckenden Sauce serviert.

Das Paal 17 ist also ebenfalls eine Location, die ich bei einem Besuch auf Texel empfehlen kann. Insbesondere bei Sonnenschein auf der Terrasse.

Tot ziens, Texel!

Ich habe die Zeit auf Texel sehr genossen und kann die Insel nur jedem, der für ein paar Tage oder auch länger dem Alltag entfliehen möchte, empfehlen. Der Kontakt zu Natur und Tieren ist sehr angenehm und bringt einen schnell zur Ruhe! Texel: Das ist Schaf und mehr.

 

Foto: Ingo Busch

Foto: Ingo Busch

Diese Reise ist in Kooperation mit dem VVV Texel entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Versteckte Bleibe in der Normandie: Lifestyle-Tipp für Frankreich-Fans

Wilde Strandlandschaften und das Kloster Mont-Saint-Michel sind sicher die geläufigsten Assoziationen mit der Normandie und gerade in der Ferienzeit gut besucht. Doch „auch wer es etwas ruhiger haben möchte, ist in der Normandie gut aufgehoben,“ findet unsere Gastautorin, Moderatorin Julia Bauer. Ihr Lifestyle-Tipp für die Sommerferien ist der Gasthof Domaine de la Lochetière im Landesinneren der etwa 1,5 Stunden von Paris gelegenen Region.

Schon bei der Ankunft auf dem großzügigen Gelände nahe des Örtchens Charencey wird das Motto der Unterkunft klar: Uriger Bauernhof trifft auf modernsten Komfort. Nicht ein Zentimeter des Geländes ist nicht liebe- und geschmackvoll gepflegt – eine Herzensangelegenheit der Inhaber und Betreiber Sylvia & Yann. Die beiden haben den stillgelegten Bauernhof vor einigen Jahren erworben und in Eigenregie zu dem Luxusdomizil gemacht, das er heute darstellt. In Kürze soll auch ein Schwimmbad folgen.

Während Yann nach wie vor in Paris tätig ist und nur am Wochenende in die Normandie kommt, kümmert sich die zweifache Mutter Sylvia liebevoll um ihre Gäste, das Haus, den Hof und das Blumenmeer. Neben einigen Hühnern und einer Katze hält die Pferdenärrin auch drei Pecheron Stuten. Die seltenen Pferde hat sie vor dem Leben in einem, sagen wir fragwürdigen Zuchtbetrieb gerettet und erzieht sie nun mithilfe eines Trainers und viel Liebe zu Kutschentieren.

Geschlafen wird hier entweder in den Gästezimmern des Haupthauses oder in einem kleinen ehemaligen Backhaus, das nun auf zwei Stockwerken ein ganz besonders charmantes Nachtquartier darstellt. Auch ein Zimmer mit behindertengerechter Dusche ist verfügbar. Jeder Raum wurde individuell, geschmackvoll und mit warmen Farben gestaltet.

Auch die Aufenthaltsräume sind ein gelungener Mix aus State-of-the-Art-Design und Farmhaus-Nostalgie. Alle Gäste dürfen sich hier frei in und um das Haus bewegen, die Tiere streicheln, ein Gläschen Wein trinken oder einfach nur ein gemütliches Plätzchen zum lesen suchen.

Auf Wunsch macht Sylvia auch einen Kochabend mit ihren Gästen. Auf dem Speiseplan stehen  lokale Köstlichkeiten wie Blutwurst-Apfel Tarte oder Rote Bete Carpaccio. Gegessen wird natürlich gemeinsam und das Menu typisch französisch mit einem Käsegang vor dem Nachtisch abgerundet. Auch Julia durfte ihrem Nachnamen hier alle Ehre machen und bäuerlichen Pflichten wie Stallhygiene, Pferdewaschen und Eier aus dem Nest holen  übernehmen. Mit dem richtigen Datum beschriftet können letztere nun zum Frühstück serviert werden.

Wer von hier aus den ein oder anderen Ausflug machen möchte, sollte auf jeden Fall die Stadt Rouen mit ihren Fachwerkhäusern, die ein oder andere Cidre-Produktion und die Basilika von La Chapelle-Montligeon besichtigen.

Von Kiel nach Oslo und zurück: Mini-Kreuzfahrt mit Color Line

Nachdem ich im letzten Jahr die Jungfernfahrt eines exklusiven Flusskreuzfahrtschiffes mitgemacht habe, wurde es dieses Jahr Zeit, mal richtig in See zu stechen. Die perfekte Gelegenheit dafür ergab sich mit Color Line. Die Color Line bedient die Route Kiel – Oslo und retour mit ihren zwei Schiffen Color Fantasy und Color Magic. Auf der Mini-Kreuzfahrt kann man gut herausfinden, wie es einem auf einem großen Schiff gefällt und wie einem der Seegang bekommt. Eine Strecke dauert 20 Stunden.

Für meine Begleitung Sandra und mich geht es früh morgens mit dem Zug in Köln los: Wir müssen pünktlich zur Abfahrt um 14:00 Uhr in Kiel eintreffen. Die Anreise mit der Bahn ist unkompliziert. Mit einer Direktverbindung (ohne Umsteigen) kommen wir pünktlich in Kiel an. Der Weg vom Gleis zum Norwegenkai, von wo aus es losgeht, ist ausgeschildert und am Boden mit einer blauen Linie markiert. Nach wenigen Minuten können wir sie schon erblicken: Die Color Fantasy thront im Kieler Hafen. Zusammen mit dem Schwesternschiff Color Magic das größte Kreuzfahrtschiff der Welt mit Fahrzeugdeck, so Anbieter Color Line. Sie verfügt über 15 Decks und kann bis zu 2.400 Passagiere beherbergen.

Das Schiff erreichen wir bequem über das Color Line-Terminal. Unseren Buchungscode, welchen wir vorab als SMS aufs Handy bekommen haben, geben wir in einen Check-in-Automaten ein, welcher uns dann unsere Bordkarten druckt. Mit diesen gehen wir aufs Schiff.

Welcome on board

An Bord lassen wir das Szenario bzw. die Promenade erst einmal auf uns wirken. Der Weg zu unserer Kabine führt vorbei an Restaurants, Bars und Geschäften. Die ersten Passagiere haben schon im Pub Platz genommen und beobachten die einsteigenden Gäste.

Unsere Kabine

Wir beziehen unsere 3-Sterne-Kabine mit Meerblick. Zugegeben, mit 10,5 m² ist die Kabine recht klein. Insbesondere, wenn die Betten heruntergeklappt sind, ist die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt – man muss aufpassen, dass man nicht über das Gepäck stolpert. Das Mobiliar ist etwas in die Jahre gekommen, aber es ist alles funktionsfähig und erfüllt seinen Zweck. Schön ist der Meerblick aus dem Bullauge. Und hat man sich so richtig schön ins Bett eingekuschelt, dann ist es in der kleinen Kabine sehr gemütlich. Das Bad ist mit Waschbecken, WC und einer Duschkabine ausgestattet. Wer empfindliches Haar hat, der sollte seine eigenen Pflegeprodukte mitbringen. In der Dusche gibt es lediglich ein Standard-Produkt für Körper und Haare.

Neben der 3*-Kabine gibt es auch noch 4*- und 5*-Kabinen. Das Frühstück ist jeweils an die Kabinenkategorie gekoppelt: 3* = Grand Buffet, 4* = Oceanic a la carte, 5* = Observation Lounge. Alle Buchungsoptionen sind hier zu finden.

Das Color Spa & Fitness Center

Die meiste Zeit sind wir aber während der 20-stündigen Hinfahrt ohnehin nicht auf der Kabine. Dazu gibt es auf dem Schiff viel zu viel zu entdecken. Den Nachmittag verbringen wir im Color Spa & Fitness Center. Der Eintritt für Spa & Fitness beträgt 17,10 Euro. Ein Kombi-Ticket für Hin- und Rückreise kostet 28,60 Euro.

 

Neben einem gut ausgestatteten Fitness-Bereich stehen den Gästen zwei Whirlpools, eine Sauna und ein Dampfbad zur Verfügung. Es können verschiedene Massage-, Haut- und Gesichtsbehandlungen gebucht werden. Zum Relaxen stehen zudem sehr bequeme Massagesessel mit Ausblick auf das Meer zur Verfügung. In Whirlpool und Sauna zu entspannen, während man sich auf hoher See befindet, hat schon etwas. Zwischen Sauna und Pool kann man es sich mit frischem Obst und einem Drink im Loungebereich gemütlich machen. Spa & Fitness sind sehr schön und gepflegt, hier kann man es aushalten. Also, Bikini oder Badehose nicht vergessen.

Dinner im Grand Buffet Restaurant

Am Abend der Hinfahrt speisen wir im Grand Buffet Restaurant. Das Abend-Buffet exklusive Getränken liegt bei 37,10 Euro pro Person. Für den Betrag bekommt man mit dem norwegischen Buffet eine Menge geboten.

Einige Buffet-Impressionen:

 

Ein abwechslungsreiches Buffet, das man in gediegenem Ambiente mit Live-Klaviermusik im Hintergrund zu sich nehmen kann. Eine Reservierung ist empfehlenswert. Es kann hier zu verschiedenen Zeiten reserviert werden, das Buffet wird für jede Gruppe neu hergerichtet. Kommt man also zu späterer Stunde, so braucht man keine Angst zu haben, auf ein heruntergewirtschaftetes Buffet zu treffen. Im Gegenteil: Wir haben für 20:00 Uhr reserviert und haben das Restaurant am Ende mit „abgeschlossen“. Wer gern einen Wein trinkt, der sollte sich beim Kellner nach einem guten Angebot erkundigen. Wir haben eine Flasche Wasser + eine Flasche sehr guten Weißwein für umgerechnet 35,00 Euro geordert. Eine tolle Empfehlung unseres Kellners.

God morgen, Norge!

Da wir aufgrund unserer Anreise von Köln nach Kiel schon früh aufgestanden waren, haben wir uns nach dem Abendessen direkt in unsere Kabine begeben. Die Nacht war an einigen Stellen etwas unruhig und es schwankte ein bisschen. Es war ungewohnt, aber nicht unangenehm. Man ist schließlich auf dem Schiff.

Vor dem Frühstück begeben wir uns erst einmal auf das Sonnendeck. Hier kann man sich ordentlich den Wind um die Nase wehen lassen und ist nach ein paar Minuten richtig durchgepustet. Tut aber richtig gut, man fühlt sich so frisch wie nach einem Workout.

Frühstück im Grand Buffet Restaurant

Das Frühstück wird im Grand Buffet Restaurant serviert. Die Atmosphäre ist nicht ganz so entspannt und gediegen, wie sie es in den Abendstunden war. Hier bekommen wir zum ersten Mal aktiv zu spüren, dass die Schiffe der Color Line gut ausgelastet sind. Viele Gäste drängen sich um das Buffet und auch, wenn das Personal stetig nachlegt, fehlt doch an der ein oder anderen Stelle etwas. Kein Vergleich zum gestrigen Abend. Wir schaffen es jedoch, uns einen Fensterplatz zu sichern und genießen unser Frühstück mit viel frischem Obst während wir den 100 km langen Oslofjord entlang fahren.

Ankunft in Oslo

Nach dem Frühstück räumen wir unsere Kabine, denn wir werden heute nicht auf das Schiff zurückkehren. Wir bleiben eine Nacht im Hotel in Oslo und fahren morgen um 14:00 Uhr mit der Color Magic zurück nach Kiel.

Über unseren Aufenthalt in Oslo wird es in Kürze einen separaten Artikel mit vielen Tipps und tollen Bildern geben. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter – Oslo hat sich uns von seiner Sonnenseite präsentiert.

Rückfahrt mit der Color Magic

Die Rückfahrt treten wir am nächsten Tag um 14 Uhr mit der Color Magic an. Das Color Line Terminal in Oslo ist gut zu erreichen, wir fahren von unserem zentral gelegenen Hotel mit dem Uber 10 Minuten.

Die Color Magic unterscheidet sich kaum von der Color Fantasy. Würde es nicht draußen und an der Promenade stehen, würde man denken, man sei auf dem selben Schiff. Der Vorteil: Wir sind sofort orientiert und kennen alle Wege noch von der Hinfahrt. Wir beziehen wieder eine 3-Sterne-Kabine und legen unser Gepäck dort ab.

Observation Lounge

Direkt nach Abfahrt machen wir uns auf den Weg zur Observation Lounge. Hier oben auf Deck 15 hat man einfach den besten Panoramablick auf das Meer. Bei einem Cocktail stoßen wir an und genießen die Aussicht. Die Observation Lounge ist sehr beliebt, insbesondere direkt nach der Abfahrt finden sich hier viele Gäste ein. Man sollte also möglichst früh einchecken und sich zügig in die Lounge begeben. Wir sind etwas spät, aber ein freundlicher Norweger hat an seinem Tisch noch zwei Plätze frei. Er erzählt uns, dass er „under cover“ auf dem Schiff sei. Nur eine Person wisse, dass er sich hier an Bord befinde. Das Handy sei in der Kabine. Er suche Entspannung vom stressigen Alltag und finde sie an Bord der Color Line. Eine Schifffahrt zur Entspannung – eine tolle Sache. Man ist jeweils für 20 Stunden auf dem Meer und in einer eigenen kleinen „Schiffswelt“.

Wir lassen uns noch ein Krabben-Sandwich schmecken und machen uns danach auf den Weg in die Kabine. Um 19 Uhr wollen wir zur großen Show und vorher möchten wir uns noch etwas ausruhen.


Bibliothek

Zur Observation Lounge gehört auch die „Bibliothek“. Hier sitzt man etwas opulenter und ruhiger.

Die Show

In der Show-Lounge findet auf der Color Magic auf der Reise Oslo – Kiel die „Atlantic Crossing“ statt. In der Show wird Popmusik von beiden Küsten des Atlantiks toll in Szene gesetzt. Man kann hier zu cooler Rockmusik von Lenny Kravitz abgehen oder Gänsehaut-Feeling bei Songs von Adele erleben. Die Show ist sehr mitreißend und man fühlt sich gut unterhalten. Damit man die Show perfekt mit dem Abendessen vereinbaren kann, findet sie zweimal pro Abend statt, einmal um 19:00 Uhr und einmal um 21:00 Uhr.

Das Highlight: Dinner im Oceanic

Unser persönliches Highlight auf der Schifffahrt ist unser letzter Abend. Nach der Show haben wir eine Tischreservierung im Oceanic à la Carte Restaurant. Das gehobene Restaurant liegt wunderschön am Heck des Schiffes. Durch die 8 Meter hohen Panoramascheiben hat man den besten Ausblick auf das Meer. Einfach der Wahnsinn! Allein wegen der Aussicht würde sich ein Besuch hier schon lohnen. Aber auch die Speisen sind exzellent und machen den Abend auch kulinarisch zu einem Erlebnis.

Das Menü reicht von Klassikern über saisonale Spezialitäten bis hin zu spannenden Gerichten der weltweiten Küche. Ich wähle das Kalbsfilet mit Kartoffel-Béarnaise, Sherry Glace, halbgetrockneten Pflaumentomaten, eingelegten Zwiebeln und Spargel der Saison. Sandra entscheidet sich für das Pfeffersteak mit sizilianischer Caponata, Pfeffersauce und karamellisierten Schalotten. Beide Gerichte schmecken vorzüglich und das Fleisch ist on point zubereitet. Wir lassen uns dazu einen schönen Wein schmecken und genießen unseren letzten Abend mit Blick auf das Meer. Als Dessert ordere ich frische Erdbeeren mit Mascarponecreme, ebenfalls ein wahrer Genuss. Das Dinner im Oceanic ist der krönende Abschluss unserer Mini-Kreuzfahrt. Und eine absolute Empfehlung: Wer mit der Color Line unterwegs ist, der MUSS das Oceanic ausprobieren. Es muss auch nicht zwingend ein Fensterplatz sein, wir saßen auch etwas weiter zurück – die hohen Fenster bieten eine grandiose Sicht! Die Preise sind entsprechend der Location und der Qualität der Speisen angemessen – man zahlt für ein hervorragendes 3-Gänge-Menü umgerechnet ca. 47,00 Euro. Der Service war aufmerksam, aber nicht aufdringlich, so wie es sein sollte.

 


Die Stimmung im Oceanic ist magisch. Der Blick auf das offene Meer ist einzigartig. Wann hat man schon die Gelegenheit in so einer Stimmung ein Abendessen zu genießen?

Last Farewell in der Bar

Nach dem Essen gehen wir die Treppe vom Oceanic hoch, um direkt in der Bar erneut Platz zu nehmen. Bei Live-Piano Musik und Gesang darf es hier gerne noch ein Abschiedsdrink sein. Die Stimmung ist heiter, aber niveauvoll. Neben uns am Tisch sitzt eine Ladies-Runde, eine der Damen singt und tanzt begeistert mit. An einem anderen Tisch spielt eine Familie Karten. Viele unterschiedliche Menschen, und doch haben alle – zumindest während der Mini-Kreuzfahrt – dasselbe Ziel.

Ankunft in Kiel

Nach einer sehr ruhigen Nacht frühstücken wir im Grand Buffet Restaurant, packen unsere Koffer und gehen aufs Sonnendeck. Dieses macht seinem Namen heute alle Ehre: Bei der Einfahrt in den Kieler Hafen strahlt die Sonne vom blauen Himmel. Perfekt, um die Hafeneinfahrt draußen zu genießen.

 

Tipp: Macht es so wie wir, lasst eure Koffer gepackt in der Kabine und erlebt die Einfahrt nach Kiel „open air“. Ihr habt danach noch genug Zeit, die Koffer abzuholen und von Bord zu gehen. Es dauert ohnehin ein wenig, bis alle Passagiere das Schiff verlassen haben. Und nach dieser schönen Zeit an Bord möchte man eigentlich auch gar nicht gehen.

Das war sie nun also, unsere erste „richtige“ Kreuzfahrt. Das Fazit: Ein ganz tolles Erlebnis. Das Gefühl, an Bord eines so riesigen Schiffes zu sein und während man isst, trinkt, Wellness macht und schläft circa 700 km zurückzulegen, ist einmalig.  Der frische Wind und das Gefühl von Freiheit auf dem Sonnendeck, das Abendessen im Oceanic mit Kerzenschein und Meerblick, das Krabbensandwich mit der besten Aussicht von der Observation Lounge – es gibt so viel zu erleben auf dem Schiff, da reichen 20 Stunden fast nicht aus. Die Mini-Kreuzfahrt ist der perfekte Einstieg für diejenigen, die sich – so wie wir – langsam an das Thema Kreuzfahrt herantasten wollen. Und es gibt noch einen guten Grund, mit der Buchung nicht lange zu warten: Vom 21.06. bis zum 14.07.19 bietet Color Line tolle Sonderkonditionen an. Die Mini-Kreuzfahrt inkl. Hotel gibt es für die Reisemonate Juli – Oktober bereits ab 205,00 Euro pro Person. Alle Informationen findet ihr hier.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Color Line GmbH entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

 

Grindelwald First

Von Grindelwald hab ich schon viel gehört. Ein Freund von mir fährt dort jedes Jahr in den Winterurlaub. Grindelwald habe ein super Skigebiet und man könne es prima von Köln aus mit dem Zug erreichen, so sagt er. Das stimmt tatsächlich: Von Köln Hbf. aus ist man in unter sieben Stunden in Grindelwald. Wenn man morgens losfährt, ist man am Nachmittag bereits in den Berner Alpen.

Im Januar haben meine Kollegin Julia Bauer und ich zunächst Interlaken besucht und sind dann weiter nach Grindelwald gereist.

Unsere Unterkunft: Das Eiger Selfness Hotel

Als wir unsere Unterkunft, das Eiger Selfness Hotel betreten, ist es, als würden wir in eine andere Welt eintauchen. Die erste Regel: Das „Du“. Über 1.000 Meter ist es fast schon ungeschriebenes Gesetz, so lernen wir, auf das entspannte „Du“ zu wechseln. Für uns kein Problem, im Urlaub darf es gern locker zugehen.

Unser Zimmer

Unser Zimmer ist geräumig und mit vielen Design-Stücken ausgestattet. Der rote Sessel mit Fußhocker ist genau richtig, um nach einem langen Tag ein bisschen zu entspannen.

 

Bei den Zimmern hat man die Qual der Wahl: Mag man warme Farbtöne und modernen Lifestyle oder möchte man seine Ferien lieber in einem urigen Zimmer mit vielen Holzelementen verbringen? Oder vielleicht doch die Suite „Über den Wolken“ mit Himmelbett? Eines haben aber alle Zimmer gemeinsam: Sie sind mit sehr viel Liebe zum Detail hergerichtet.

 

Erholung pur findet man im Selfness Center. Hier soll man sich Zeit für das Wichtigste nehmen: sich selbst! Neben den üblichen Angeboten wie Massagen und Fitnesstraining werden hier auch Coachings und spannende Workshops angeboten.

 

Bei so viel tollen ersten Eindrücken sind wir neugierig – wer steckt hinter dem Eiger Selfness Hotel? Wir freuen uns daher, Hotelchefin Gisela Heller bei einem Glas Wein in der gemütlichen Gepsi Bar kennenzulernen. Gisela erklärt uns das Konzept und die drei Säulen des Hotels: Echt, menschlich und inspirierend. Im Eiger möchte man dem Gast charmant und unkompliziert begegnen und ihm erholsame Ferientage bescheren. Und das klappt wunderbar, ab der ersten Minute fühlt man sich hier geborgen und gut aufgehoben. Gisela strahlt viel Ruhe aus und auch wenn sie als Chefin viel um die Ohren hat, merkt man ihr dies nicht an. Sie nimmt sich Zeit und ist im Hier und Jetzt. Sie ist ein Mensch mit vielen Ideen und vor allem macht sie eines: Sie setzt ihre Ideen in die Tat um. Deswegen ist das Eiger Selfness Hotel so einzigartig schön. Vieles trägt die Handschrift von Gisela und ihrem Team.

Das Abendessen im Restaurant Barry’s

Das Abendessen wird im wunderschönen Restaurant Barry’s serviert. Namensgeber ist übrigens der bekannte Bernhardinerhund Barry. Das Restaurant ist in urigem Alphütten-Stil gehalten und es ist warm und herzlich. Wir fühlen uns wohl und genießen in diesem wundervollen Ambiente ein köstliches Fondue-Chinoise unter dem Sternenhimmel.

 

Den perfekten Ausklang dieses tollen ersten Abends in Grindelwald haben wir am Kamin. Bei einem Drink genießen wir die schöne Atmosphäre des Hotels. Wer mag, kann in der Smoker’s Lounge – ganz gentleman- oder ladylike – eine Cohiba-Zigarre (übrigens die Namensinspiration für unseren Blog COHOBA) rauchen.

 

Frühstücks-Impressionen aus Barry’s Stübli

Am nächsten Morgen geht es genussreich weiter: Das köstliche Frühstücksbuffet wird in Barry’s Stübli serviert. Wert gelegt wird hier vor allem auf Qualität und einheimische Produkte. Frühstücksgenuss pur!

Grindelwald First

Grindelwald First, so lautet der Titel dieses Artikels. Ein wenig doppeldeutig vielleicht. Denn natürlich ist Grindelwald eine Destination, die bei vielen Feriengästen an erster Stelle kommt. Aber der First ist auch die Bergstation in Grindelwald auf 2.166 Meter Höhe. Die Fahrt mit der Gondel vom Dorf nach oben dauert ca. 25 Minuten. Diese knappe halbe Stunde vergeht bei der phantastischen Aussicht wie im Flug.

Auf dem Grindelwald First

Wir waren im Winter in Grindelwald, aber der Ort bzw. die gesamt Region Jungfrau ist zu jeder Jahreszeit beliebt und hat eine Menge zu bieten. Im Sommer ist Grindelwald ein gefragtes Wanderziel (ganz beliebt ist die Wanderung vom First zum Bachalpsee), während die Bergwelt im Winter schneebedeckt ist, ist im Sommer alles saftig grün und voller bunter Blumen. Sehr zu empfehlen sind auch (E-)Bike-Touren im Sommer.

Cliff Walk

Unser persönliches Highlight in Grindelwald ist der First Cliff Walk. Der Gipfelrundweg bietet Nervenkitzel auf eine angenehme Art und Weise. Er besteht aus einem Felssteg, einer Hängebrücke und einem 45 Meter langen Aussichtssteg. Die Aussicht ins Tal ist spektakulär. Perfekt, um ein bisschen Abenteuer-Feeling zu erleben und schöne Erinnerungsfotos mit der berühmten Eiger Nordwand zu machen.

Bergrestaurant First

Wir haben Glück, dass die Sonne bei unserem Besuch vom Himmel strahlt. Wir kehren draußen im Bergrestaurant First ein und genießen ein Käsefondue und eisgekühlten Champagner mit Erdbeeren bei einmaliger Aussicht. Was kann man sich mehr wünschen?

 

Aktivitäten auf dem Grindelwald First

Neben dem First Cliff Walk werden auf dem Grindelwald First noch weitere Aktivitäten angeboten: Auf den beiden Flying-Fox-Varianten First Flieger und First Glider schwebt man mit bis zu 80 Stundenkilometer durch die Luft. Julia ist jedenfalls ganz begeistert von ihrem Flug durch das atemberaubende Bergpanorama. Alternativ lässt sich dieses jedoch auch wunderbar auf Skiern, Schlitten oder zu Fuß erkunden. Hier einige Impressionen:

Unser letzter Abend im Eiger Selfness Hotel

Abends sind wir sehr glücklich, wieder zurück in unserem Hotel Eiger Selfness zu sein. Obwohl wir erst am Vorabend angereist sind, fühlt sich alles schon sehr vertraut an. Wir genießen das Grindelwalder Kalbsgeschnetzeltes, das mit einer köstlichen Champignonsauce und frischem Eiger Gemüse serviert wird. Bei einem Besuch im Barry’s Restaurant solltet ihr dies unbedingt wählen, es schmeckt einfach köstlich. Man muss übrigens nicht Hotelgast sein, um im Restaurant speisen zu dürfen.

 

Beim Abendessen werden wir schon bestens unterhalten, denn in der angrenzenden Gepsi Bar ist Live-Musik: Die Bugshots rocken das Eiger und spielen einen Rock’n’Roll-Klassiker nach dem anderen. Cool zu sehen, wie die Gäste ausgelassen mitfeiern und den Abend genießen. Ein toller Ausklang unseres kurzen, aber tollen Besuchs in Grindelwald in den Berner Alpen.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Eiger Selfness Hotel Grindelwald und Interlaken Tourismus entstanden. Wir bedanken uns für die freundliche Zusammenarbeit!

 

Der Peugeot 508: Lifestyle-Tipp für Limousinen-Lover

Unser aktueller Lifestyle-Tipp für Limousinen-Liebhaber kommt von Gastautorin und Moderatorin Julia Bauer. Die gebürtige Stuttgarterin und Wahl-Kölnerin hat neben News- und Businessmoderationen den Schwerpunkt Automobil. Bevor sie diesen Herbst auf der IAA in Frankfurt auf der Bühne steht, hat die ehemalige auto motor und sport Moderatorin für unsere Cohoba Redaktion den Peugeot 508 unter die Lupe genommen.

„Eine revolutionäre Limousine im sportlich-elegantem Design. Dieses Modell eröffnet eine neue Ära der Sportlichkeit & Eleganz. Modernste Technik.“ So das Versprechen des französischen Herstellers. Fangen wir also vorne an, mit dem Design. An dieser Stelle bestätigt sich der Marketing-Leitsatz allemal – vor allem natürlich in der von uns getesteten GT Version. Das unrund anmutende Lenkrad liegt durchaus rund in der Hand, die Bedienelemente sind schick und funktional.

Und auch sonst kann man sich im Inneren der Limousine richtig wohl fühlen: Vollnarbiges Leder, Klavierlack, Alcantara und Echtholz – alles vom Feinsten. Schwarze Spiegelklappen, Hochglanz-Heckschürze, getönte Scheibenelemente, das GT Logo an der C-Säule, zweifarbige Leichtmetallfelgen und der Kühlergrill im Rennflaggenmuster runden den schnittigen Look von außen ab.

Seit der Einstellung des 607 aus der Oberen Mittelklasse im Jahr 2009 ist der kleinere 508 das neue Flaggschiff der Marke mit dem Löwen. Die neue, zweite Generation überzeugt vor allem mit modernsten Fahrerassistenzsystemen und einem hochwertigen digitalen Cockpit. Das flache Heck des Franzosen erlaubt zwar nicht den Transport einer ganzen Schatzkiste, dennoch ist der Kofferraum mit seinen 487 Litern Ladevolumen üppig.

Der von uns getestete stärkste Benziner 508 PureTech 225 EAT8 wird von seinen 225 Pferden in 7,3 Sekunden von null und hundert beschleunigt.  Schluss ist bei 250 km/h. Der Verbrauch des Vierzylinders mit Turboaufladung ist völlig in Ordnung: 5,7 Liter pro 1oo km sagt der Durchschnittswert. Bei geringen Fahrgeräuschen und einer guten Straßenlage lässt es sich so durchaus angenehm über die Autobahn  sausen.

Für die sichere Fahrt bietet der 508 das volle Programm – vom Notbremsassistenten (serienmäßig) über den Parkassistenten (zum Aufpreis im Paket) bis zum ACC-Tempomaten mit Staufunktion (für 750 Euro). Ungewöhnlich in der Mittelklasse: Das Nachtsichtsystem Night Vision (für 1200 Euro), das die nächtliche Straßenlage per Infrarotkamera im Kombiinstrument darstellt. Ein klares Signal, den aktuellen 508 klassenmäßig etwas höher zu positionieren.

Preislich geht’s in dieser Ausführung bei  45.600 Euro los – ein durchaus faires Angebot für eine Limousine in außergewöhnlichem Look und mit allem Schnickschnack, den man heute eben so braucht.

Das MINI Cabrio: Lifestyle-Tipp für den Sommer

Unser Lifestyle-Tipp bei den heißen Temperaturen kommt von Gastautorin und Moderatorin Julia Bauer. Die gebürtige Stuttgarterin und Wahl-Kölnerin hat neben News- und Businessmoderationen den Schwerpunkt Automobil. Bevor sie diesen Herbst auf der IAA in Frankfurt auf der Bühne steht, hat die ehemalige auto motor und sport Moderatorin für unsere Cohoba Redaktion das MINI Cooper S Cabrio unter die Lupe genommen.

Mit dem offenen Bayern fuhr sie für eine Minitournee durch Norddeutschland; über Autobahn und Landstraße, manchmal sogar Stock und Stein. Ihr Fazit: „Das straffe Fahrwerk, eine direkte Lenkung und sportliche Interieur machen den kleinen Offenen zu einem echten Spaßmobil. Von außen typisch MINI – meine Favoriten sind die 18 Zoll Leichtmetall Räder und das Union-Jack-Muster des Softtops. Mit 192 Pferdchen wird die Front des Kleinen ordentlich nach vorne getrieben. Und die rund 200 Liter Kofferraum erlauben es sogar, meine Bühnenoutfits unversehrt von A nach B zu bringen. Top!“

 

Top of Europe: Interlaken & das Jungfraujoch

Die Schweiz ist ein facettenreiches Land und hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Ende Januar habe ich mit meiner Kollegin Julia Bauer zwei ganz besondere Highlights besucht, die schon lange auf unserer Liste standen: Interlaken und das Jungfraujoch. Diese Namen sind berühmt und insbesondere in Asien ist das „Top of Europe“ – das Jungfraujoch ein Must See. Man darf sich also nicht wundern, wenn man im Zug zur höchstgelegenen Bahnstation Europas auf viele Asiaten trifft. Das ist aber alles andere als unangenehm, denn die Asiaten sind sehr höfliche Zeitgenossen. Wir haben beispielsweise einen chinesischen Tourguide kennengelernt, der seine Landsleute zu den Hotspots in Europa geleitet. Er hatte auch noch ein paar Schweiz-Tipps für uns.

Die Anreise zum Jungfraujoch

Doch wie kommt man zum Jungfraujoch alias „Top of Europe“ und was ist das eigentlich? Das Jungfraujoch verbindet die beiden berühmten Viertausender Mönch und Jungfrau. Es ist bequem via Zahnradbahn erreichbar. Für das Jungfraujoch hat sich der Name „Top of Europe“ eingebürgert, weil die dortige Bahnstation auf 3.454 Meter die höchste Europas ist.

Die Anreise ist ganz einfach: Von Interlaken, wo wir beherbergt sind, fahren wir mit dem Zug via Grindelwald oder Lauterbrunnen zur „Kleinen Scheidegg“. Die „Kleine Scheidegg“ liegt auf 2.061 Meter Höhe. Von hier aus fährt die Zahnradbahn die neun Kilometer lange Streck auf das Jungfraujoch.

Die „Kleine Scheidegg“

Die „Kleine Scheidegg“ ist die Passhöhe zwischen Eiger und Lauberhorn. Dort angekommen, sollte man nicht gleich weiterfahren, sondern erst einmal die Zeit genießen. Auf der „Kleinen Scheidegg“ befinden sich Hotels, Restaurants, Skilifte und natürlich die beiden Bahnstationen.

Als wir dort ankommen, herrscht eine besondere Stimmung: Die Sonne scheint, der Himmel ist blau und die umliegenden Berge befreien sich so langsam vom Nebel. Zeitgleich schneit es kleine weiße Flocken vom Himmel.

Das Jungfraujoch alias „Top of Europe“

Nachdem wir ein bisschen die „Kleine Scheidegg“ genossen haben, geht es auf das Jungfraujoch. Nach 35 Minuten Fahrt mit der Zahnradbahn sind wir oben.

Die Temperaturen sind etwas frischer, der Wind ist eisig, aber die Aussicht ist überragend. Auf einer Tafel können wir ablesen, was sich in der Ferne alles erblicken lässt.

Wir haben Glück – das Wetter spielt wunderbar mit. Die Sonne strahlt vom Himmel und auf dem Top of Europe ist erst einmal Fotosession angesagt.

In den wärmeren Monaten kann man vom Jungfraujoch eine tolle Gletscherwanderung zur Mönchsjochhütte unternehmen. Die Mönchsjochhütte liegt auf 3.650 Meter Höhe und ist die höchste bewartete Hütte der Schweiz. Wer mit gutem Schuhwerk, Wetter- und Sonnenschutz und etwas Kondition ausgestattet ist, kann die Wanderung gut schaffen. Ein schöner Grund, noch einmal im Sommer wiederzukommen.

Auf dem Weg zurück lernen wir in der Jungfraubahn eine chinesische Familie kennen. Die kleine Tochter freut sich sehr über unsere Luftballons und steht ab da im Rampenlicht der Smartphone-Kameras.

Abendessen in Interlaken

Zurück in Interlaken gehen wir zum Abendessen in eine ganz exklusive Location: Das italienische Ristorante Sapori im Victoria Jungfrau Hotel. Hier taucht man ein in die Welt der Sapori, der Aromen. Frische Gewürze, edle Öle und ausgesuchte Zutaten begleiten die italienische Kochkunst.

Das Essen ist hervorragend und wir können bestätigen, dass die Kunst der Sapori hier in hohem Maße beherrscht wird.

Spaziergang durch Interlaken

Interlaken ist mit Sicherheit einer der bekanntesten Orte der Schweiz. Vielleicht liegt das gerade an dem eingängigen Namen, den man überall aussprechen kann. Er ist abgeleitet von lateinisch „inter lacūs“ (zwischen den Seen). Interlaken liegt zwischen Thunersee und Brienzersee. Der Name ist jedoch kein Zufall, der charmante Ort wurde 1891 von Aarmühle in Interlaken umgetauft. Meist wird Interlaken in Zusammenhang mit den bekannten Bergen Eiger, Mönch und Jungfrau in Verbindung gebracht. Aber auch der Ort an sich, insbesondere die Altstadt von Interlaken und dem benachbarten Unterseen, ist malerisch.

Hier einige Impressionen:

Ice Magic Interlaken

Mitten im Herzen von Interlaken befindet sich die Ice Magic Interlaken. Hier kann man bei cooler Musik auf einer großen Eisbahn mit Blick auf die traumhafte Bergkulisse Schlittschuhlaufen. Die nächste Saison geht vom 14.12.2019 bis zum 22.02.2020.

Die Ice Magic befindet sich direkt gegenüber vom Victoria Jungfrau Hotel.

Und wenn man schon mal da ist, dann kann man sich auch noch einmal unter die wunderschönen Decken des Ristorante Sapori begeben und ein feines Mittagessen genießen. Eigentlich hatten wir uns vorgenommen, noch ein weiteres Restaurant in Interlaken kennen zu lernen, aber die Begeisterung für das Sapori hält noch an und das Mittagsangebot klingt sehr verlockend und kann von uns, insbesondere im Hinblick auf das Preis-/Leistungsverhältnis uneingeschränkt empfohlen werden. Wir wissen, dass die Schweizer Preise für viele Touristen abschreckend sein können. Hier im Sapori, einem wunderschönen Restaurant mit bester Qualität, bekommt man ein Mittagsmenü bestehend aus zwei Gängen inkl. Kaffee/Espresso für 24 CHF (ca. 21 Euro). Ein Top Preis-/Leistungsverhältnis.

Schifffahrt auf dem Thunersee

Nach unserem Spaziergang durch Interlaken und dem Mittagessen im Sapori gehen wir an Bord der Schilthorn. Einstieg ist in Interlaken West direkt am Bahnhof. Unsere Winterschifffahrt über den Thunersee hat etwas mystisches: Die Sonne kämpft sich nach und nach durch die Wolken und lässt den See in einem goldenen Licht schimmern. Die Berge bilden dazu eine wunderschöne Kulisse. Um die Stimmung einzufangen, wagen wir einen kurzen Besuch auf dem Außendeck. Es ist schön, an der Luft zu sein, aber der Fahrtwind ist eisig kalt. Nach ein paar Minuten gehen wir schnell wieder an unseren Platz im Inneren.

Das Schiff steuert Ortschaften auf beiden Seiten des Thunersees an. Es hat eine erste und zweite Klasse. Wir reisen – wie wir es fast immer machen – mit dem Swiss Travel Pass durch die Schweiz. Auch das Schiff ist darin enthalten, sodass wir es ohne Zuzahlung benutzen können. Alle Informationen zum Swiss Travel Pass gibt es hier. An Bord der Schilthorn ist es sehr gemütlich – man sitzt an eingedeckten Tischen und kann Speisen und Getränke bei wunderbarer Aussicht genießen – Entspannung pur!

Der Winterfahrplan geht von Ende Oktober bis Ende März. Ab Ostern gilt der Sommerfahrplan.

Abendessen im Swiss Chalet Restaurant

Zurück in Interlaken, gehen wir zum Abendessen ins Swiss Chalet Restaurant. Das Chalet befindet sich auf dem Areal der Interlaken Ice Magic und gehört zum gastronomischen Angebot der Ice Magic. Das entzückende Holzhaus ist sehr charmant eingerichtet, an der Wand hängen Felle und die Tische sind liebevoll eingedeckt. Das Licht ist angenehm warm und die Auswahl der Speisen passend: Es werden unter anderem Schnitzel, Rösti, Raclette und Fondue serviert. Dazu gibt es Schweizer Weine, Biere und diverse andere Spirituosen.

Unsere Unterkunft in Interlaken

In Interlaken wohnen wir im Lindner Grand Hotel Beau Rivage. Die Lage des Hotels ist perfekt, es liegt nur fünf Gehminuten vom Bahnhof Interlaken Ost entfernt. Von Köln dauert die Fahrt nach Interlaken ca. sechs Stunden mit der Bahn. Ab der Schweiz sind wir mit dem Swiss Travel Pass gefahren. Auf der Zugfahrt haben wir kleine Köstlichkeiten von Sprüngli genossen, um uns schon mal auf die kommenden Tage in der Schweiz einzustimmen.

Das Lindner Grand Hotel Beau Rivage hat Charme und unsere Suiten sind groß und geräumig. Frische Blumen, Obst und Schokolade warten auf den Zimmern auf uns. Nichtsdestotrotz möchten wir nicht verheimlichen, dass der Lack dieses Grandhotels etwas ab ist.

Was uns am Lindner Hotel neben den geräumigen Zimmern aber sehr gut gefallen hat, ist das Frühstück. Es steht eine große Saftpresse bereit, die Obst und Gemüse in einen frischen und gesunden Saft verwandelt. Aufgrund der asiatischen Gäste gehören Frühlingsrollen zum festen Bestandteil des Buffets, was auch uns erfreute. Frühlingsrollen zum Frühstück sind tatsächlich etwas feines.

 

Auch der Ausblick aus meinem Zimmerfenster war traumhaft, als blicke man auf eine Postkarte:

Ein Besuch in Interlaken lohnt sich also – nicht nur um von hier aus auf das Jungfraujoch zu fahren – auch der kleine Ort selbst hat das ganze Jahr über eine Menge zu bieten.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Interlaken Tourismus entstanden. Wir bedanken uns für die freundliche Zusammenarbeit!

Fotos: Julia Bauer

Kleiner Kia Picanto ganz groß

Als ich wusste, dass mich bald ein Kia Picanto für ein paar Tage begleiten würde, fing ich an zu überlegen, wohin man denn mit dem kleinen Gefährt am besten reisen könnte. Es war Anfang Februar und es hatte in Köln sogar ein bisschen geschneit. Schnee-Fotos, das wäre doch was. Der Kia kam, aber der Schnee ging. Übrig blieb nur ein bisschen Matsche auf den Straßen, man kennt das. Auf der Suche nach ein bisschen Schnee für ein kleines Fotoshooting zog es den Kia und mich auf den Petersberg im Siebengebirge.

Im Winter-Look mit warmem Pulli, Mütze, Schal und Boots geht es los. Von einem Roadtrip kann man hier nicht sprechen, der Petersberg ist nur ca. 45 km von Köln entfernt und schnell zu erreichen. Der Petersberg bzw. das dort ansässige Grandhotel war bis zur Verlegung des Regierungssitzes als Gästehaus der Bundesrepublik bekannt.

Ich bin mit dem Kia Picanto X-Line unterwegs. Es ist Liebe auf den ersten Blick ins Detail. Mir fällt sofort die X-Line-Kontur mit Akzenten in Lime Green auf. Eine frische Farbe, die bei grauem Wetter gute Laune macht, aber auch perfekt zu Frühling und Sommer passt.

It’s all in the details:

 

Mit seinem robusten, urbanen Charakter passt der Kia sowohl in die City als auch hier ins (Sieben)gebirge. Vor dem Grandhotel steigen wir in erster Reihe ab. An Selbstbewusstsein mangelt es dem kleinen Kia nicht. Aber mit seinen 16-Zoll-Leichtmetallrädern, auffälligen Stoßfängern mit Unterfahrschutz und einem Doppelrohrauspuff möchte er sich nicht verstecken, sondern sucht eher das Rampenlicht.

Ich werfe einen kurzen Blick ins Steigenberger Grandhotel: Hier wird fleißig renoviert, aber das Hotel und die Gastronomie haben regulär geöffnet. Im Juni 2019 sollen die Renovierungsarbeiten beendet sein. Vielleicht berichten wir im Sommer direkt aus dem schönen Biergarten mit spektakulärer Aussicht.

Mein kleiner Trip führt mich weiter nach Königswinter. Ich steige ein und programmiere das Navi. Als es dann los geht, freue ich mich besonders über das beheizbare Lenkrad der X-Line Serie. Bei etwas kälteren Temperaturen eine Wohltat!

Die Motorisierung:

Der 1.0 T-GDI mit 74 kW (100 PS) Motor im Kia Picanto X-Line arbeitet effizient und gleichzeitig emissionsarm. Er beschleunigt von 0 auf 100 km/h in nur 10,1 Sekunden.

 

In Königswinter kehre ich im Kontor & Kaffeehaus Königswinter ein. Ein sympathisches Café mit köstlichen selbstgemachten Speisen. Eine wärmende Suppe mit Würstchen ist bei dem Wetter perfekt!

 

Der Kia Picanto X-Line ist ein toller Kleinwagen, mit dem es Spaß macht, Stadt und Land zu erobern. Optisch sticht er mit vielen Details hervor. Wir waren sofort ein super Team!

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Kia Motors Deutschland GmbH entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Altstadt-Charme im Marktgasse Hotel Zürich

Die Zürcher Altstadt ist malerisch: Kleine Gassen mit charmanten Geschäften, Galerien, Weinläden und Cafés laden zum Flanieren ein. Viele Häuser sind aus vergangenen Jahrhunderten und wurden liebevoll renoviert ohne dabei ihren Charm einzubüßen. Auch das Marktgasse Hotel Zürich ist in einem Gebäude aus dem 15. Jahrhundert untergebracht.

Hinter der historischen Fassade erwartet uns ein wunderschönes Boutiquehotel. Die Rezeption befindet sich im 1. Stock in einem hellen Raum mit vielen Design-Hinguckern. Die hohen Decken sind mit Stuck verziert. Auf dem Rezeptionstisch steht ein großes Bouquet in einer goldenen Vase. Der Check-in ist freundlich und zuvorkommend. Als wir von unserer Anreise erzählen, die aufgrund einer Störung im Bahnverkehr erheblich länger gedauert hat als geplant, schenkt uns die Mitarbeiterin Gutscheine für Drinks in der zum Hotel gehörenden Baltho Bar. Einfach herzig – wie der Schweizer sagen würde.

Unser Zimmer

Wir beziehen die 312. Ein schickes Zimmer mit vielen Design-Highlights und einem traumhaften Eichenparkett. Ein türkisfarbener Nachttisch bringt Farbe in den weiß und schwarz gehaltenen Raum. Unser Zimmer befindet sich in einem der oberen Stockwerke. Es hat Mansardencharakter und ist sehr gemütlich. Von hier oben hat man einen tollen Blick auf das Geschehen auf den Straßen der Altstadt.

Insgesamt hat das Marktgasse Hotel 39 Zimmer und Suiten. Sie sind alle unterschiedlich und haben einen eigenen Charakter. In einigen Zimmern finden sich Stuckaturen, Täferwände, Kachelöfen oder Säulen. Was alle Zimmer gemeinsam haben: Hochwertige Schramm-Matratzen, auf denen es sich wunderbar schläft.

 

Im Zimmer steht eine Glasflasche bereit, die man stets auf dem Flur mit Wasser auffüllen kann. Eine erfrischende Idee und viel besser als das Wasser aus Plastikflaschen zu konsumieren.

Ein Nachmittag in Zürich

Am Nachmittag erkunden wir Zürich. Das Schöne am Marktgasse Hotel: Man spaziert aus der Tür und ist sofort im Geschehen der Stadt angekommen.

 

Wir schlendern durch die Altstadt und laufen am Fluss Limmat entlang. Am Bellevue kehren wir in das Terrasse ein – eine sehr coole Location für Lunch, Dinner oder einfach einen Drink am Nachmittag. Beim Drink im Terrasse planen wir unseren Abend in Zürich und lesen, dass im Opernhaus das Zürcher Ballett mit dem „Nussknacker und Mausekönig“ auftritt. Wir haben Glück und ergattern die letzten Karten.

Ballett im Opernhaus Zürich

Spontane Ideen sind manchmal die besten. Und so finden wir uns einige Stunden später fein zurecht gemacht im Opernhaus Zürich wieder. Das Zürcher Ballett brilliert im „Nussknacker und Mausekönig“ und beschert uns einen wunderschönen Abend. Vom Balkon aus haben wir den perfekten Blick auf Bühne und Orchester. Wir träumen uns für ein paar Stunden in eine eigene Welt.

 

Wer nach dem Opernhaus – so wie wir – noch Hunger hat, der bekommt bei Santa Lucia eine exzellente After-Ballett-Pizza. Das Santa Lucia Niederdorf ist direkt neben dem Marktgasse Hotel. Und wen der Pizzabäcker besonders mag, der bekommt sogar eine Herz-Pizza. Die schmeckt dann gleich noch besser! Wir können die Thunfisch-Pizza mit Kapern sehr empfehlen.

Vom Santa Lucia müssen wir nur zwei Türen weiter und sind zurück im Hotel. In der Baltho Bar lassen wir den Abend bei einem feinen Cocktail ausklingen. Wir haben den „Holy Banana“ und den „La Vie en Rose“ probiert und können beide Drinks sehr empfehlen. Lasst euch einfach von der coolen Cocktailkarte inspirieren.

Frühstück im Baltho Restaurant

Am nächsten Morgen geht es dann dort weiter, wo wir abends aufgehört haben. Naja, nicht ganz, denn statt in der Baltho Bar kehren wir zum Frühstück im Baltho Restaurant ein. Beim Check-in bekommt man Frühstücksgutscheine, die im Baltho eingelöst werden können. Das Frühstück ist eine gute Mischung aus Deftig und Süß – als Getränke werden Kaffee, Tee, frisch gepresster Orangensaft und Wasser serviert.

Ein Vormittag im Kunsthaus Zürich

Den Vormittag verbringen wir im Kunsthaus Zürich und schauen uns die aktuelle Kokoschka-Ausstellung an. Die Ausstellung „Oskar Kokoschka. Eine Retrospektive“ läuft noch bis zum 10. März 2019. Die Retrospektive spürt den Motiven und der Motivation des Expressionisten nach, der in nicht weniger als fünf Ländern zu Hause war.

Aber auch die zukünftigen Ausstellungen klingen spannend: Vom 05. April bis 30. Juni 2019 findet beispielsweise die Ausstellung „Fly me to the Moon. 50 Jahre Mondlandung“ statt. Die Ausstellung mit rund 200 Werken ist ein Streifzug durch die Geschichte künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Mond.

Abschied im Marktgasse Hotel

Nach dem Besuch im Kunsthaus wird es Zeit, sich auf den Weg zum Flughafen zu machen. Wir holen unser Gepäck aus dem Marktgasse Hotel und verabschieden uns. Es war ein wunderschöner Aufenthalt im Herzen von Zürich. Wer den unwiderstehlichen Charme der Zürcher Altstadt in einem hübschen Boutiquehotel erleben möchte, für den ist das Marktgasse Hotel die perfekte Adresse in Zürich.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Marktgasse Hotel Zürich und der Agentur Compresso AG entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Schweizerhof Lenzerheide: Ferien auf der Heide

Allegra auf der Lenzerheide

Unsere Ferien „auf der Heide“ – so nennt man hier liebevoll die Lenzerheide im Kanton Graubünden – beginnen in der Hotelbar des Schweizerhof Lenzerheide. Unsere Anreise aus Deutschland via Zürich hat doch ihre Zeit gedauert. Von Zürich Flughafen bis nach Lenzerheide beträgt die Reisezeit 2:21 mit Bus und Bahn. In Chur muss man von der Bahn auf den Postbus umsteigen. Die Ziel-Haltestelle „Lenzerheide, Post“ befindet sich direkt gegenüber vom Schweizerhof Lenzerheide.

Die Küche hat schon geschlossen als wir um halb 10 abends im Hotel eintreffen, aber man war so lieb uns ein „Bündner Plättli“ vorzubereiten und in der Bar zu servieren. Die Bar ist erst kürzlich neu gestaltet worden. Durch die Kombination von hellen und dunklen Tönen mit Kupfer und grünem Marmor wurde eine edle und coole Atmosphäre geschaffen. Das dahinter stehende Konzept hängt in großen Lettern über dem Tresen: „Miar stönd uf Schwiizer Getränk“. Es werden ausschließlich Getränke von Schweizer Produzenten serviert. Ein spannendes Konzept. Besonders empfehlen können wir den hausgemachten Eistee – sehr erfrischend und nicht zu süß. Cocktail-Freunde sollten unbedingt den „Bündner Caipi“ mit Limette, Rohrzucker und Röteli (eine Likörspezialität aus Graubünden) probieren. Ein toller erster Abend!

Die Atmosphäre in der Bar ist warm und gemütlich. Man merkt, dass Weihnachten noch nicht lange vorbei ist. Von draußen scheinen Lichterketten in die Bar.

 

Unser „Bündner Plättli“ mit vielen regionalen Köstlichkeiten:

Unser Alpenchic-Zimmer

Wir beziehen eines der neuen Alpenchic-Zimmer, genauer gesagt unser Ferienzuhause Nr. 930. Das Zimmer ist groß, mit hübschen Design-Möbeln ausgestattet und ist von der Natur inspiriert: Eine lichtdurchlässige Lärchenwand trennt beispielsweise den Bad- und Wohnbereich. Auf dem Nachttisch liegt eine kleine Auswahl von Büchern bereit. Statt ins Smartphone zu schauen, lese ich vor dem Schlafengehen in dem Buch „Zimmerservice“ nette Hotelgeschichten aus dem Schweizerhof. Wer sich lieber musikalisch unterhalten lassen möchte, der kann eine der Alpenchic-CDs mit lounge & downbeats einlegen.

Das Frühstück

Das Frühstück wird im Wintergarten serviert. Auch hier wird sehr drauf geachtet, was den Gästen auf den Teller kommt. Am Buffet gibt es eine große Auswahl Schweizer Produkte. Für mich als Teeliebhaber sehr schön: Es gibt ein eigenes „Tee-Buffet“ mit zahlreichen Teesorten aus verschiedenen „Tee-Genres“ wie „Die Poetischen“, „Die Zitronigen“ und „Die Minzen“ der Marke „Al Canton“ aus Graubünden.

Eier und Waffeln werden auf Wunsch ganz frisch gemacht und an den Tisch gebracht. Ich bestelle mir eine Waffel am Stiel mit Puderzucker. Einfach köstlich und der perfekte Start in den winterlichen Tag!

Die Aussicht aus dem Frühstücksraum ist vielversprechend:

Winter Impressionen aus Lenzerheide

Nach dem Frühstück zieht es uns nach draußen. Da wir gestern in der Dunkelheit angereist sind, sehen wir Lenzerheide in voller Schneepracht nun zum ersten Mal. Wir gehen vom Hotel zur Talstation der Rothornbahn. Der Fußmarsch dauert eine halbe Stunde und die Strecke ist ca. 1,8 Kilometer lang. Es fährt auch ein Bus, aber man sollte sich den Spazierweg durch einen wunderschönen Tannenwald und am hübschen Heidsee entlang, nicht entgehen lassen. Es schneit die ganze Zeit, aber dick eingepackt mit Mütze und Schal genießen wir die frische Luft und freuen uns über die vielen Schneeflocken, die um uns herum tanzen.

Gondelfahrt mit der Rothornbahn

Mit der Gondel fahren wir auf die Mittelstation Rothorn und kehren dort im Bergrestaurant Scharmoin ein.

 

Von Scharmoin aus hat man eine spektakuläre Aussicht auf das Hochtal von Lenzerheide und die umliegenden Berge. Doch leider nicht am heutigen Tage. Beim Blick aus dem Fenster sehen wir nichts außer einer dichten Nebelsuppe. Skifahrer sind trotzdem unterwegs. Nur die Harten kommen in den Garten, ähm auf die Piste.

Dafür ist es im à la Carte Restaurant umso gemütlicher. Wir genießen Kuchen und Wein und lassen es uns in dem stilvollen Bergrestaurant gut gehen.

 

Statt wie zunächst angedacht, von der Mittelstation bis nach Lenzerheide zurückzuwandern, entscheiden wir uns doch für die Gondel. Bei anhaltendem Schnee und Nebel macht eine Wanderung nicht so viel Spaß. So schauen wir uns mutige Tiefschnee-Skifahrer von der Gondel aus an und laufen den schönen Weg entlang des Sees und durch den Wald zurück zum Hotel.

Abendessen im Scalottas

Am Abend wartet das kulinarische Highlight unserer kleinen Reise auf uns: Ein Abendessen im Scalottas Terroir. Das Scalottas gehört zum Schweizerhof Lenzerheide und ist nur ca. 150 Meter vom Hotel entfernt. Der Mini-Fußmarsch durch das abendliche Lenzerheide lohnt sich.

Die nostalgische Atmosphäre in einer der ältesten Arvenstuben der Lenzerheide ist magisch. Wir fühlen uns sofort rundum wohl. Ein klassisches Menü bestehend aus Vorspeise, Hauptgang und Dessert gibt es hier nicht. Stattdessen werden viele kleine Portionen serviert, damit der Gast die Chance hat, möglichst viel zu probieren. Ein Abend im Scalottas ist also eine richtige kulinarische Reise. Der Gault-Millau hat das Restaurant mit 15 Punkten bewertet.

Die Zutaten für die köstlichen Gerichte werden von Produzenten aus der Region bezogen. Das Brot stammt beispielsweise von einer Bäuerin aus dem Nachbardorf und wird von dieser im Holzofen gebacken. Die Philosophie: „Wir kennen die Menschen, die unsere Lebensmittel herstellen, wissen genau, wie die Tiere gehalten werden und wo das Gemüse wächst.“

Wer in Lenzerheide ist, der sollte sich einen Besuch im Scalottas nicht entgehen lassen. Der Piz Scalottas ist übrigens ein Berg auf der Lenzerheide.

Wellness im Schweizerhof

Der Schweizerhof Lenzerheide ist ein Traum für Wellness-Liebhaber. Das BergSpa (der Wellnessbereich) ist 1.500 m² groß und beheimatet den größten Hamam des Alpenraumes. Wer also neben Winteraktivitäten Lust auf Wellness hat, der ist hier bestens aufgehoben. Was mir besonders gefallen hat: Neben der klassischen finnischen Sauna gibt es auch eine sanfte Sauna mit „Bio-Temperaturen“. Auch die Poollandschaft ist üppig: Es gibt zwei große Schwimmbecken und einen beheizten Outdoor-Pool. Das Hamam lädt mit sanftem Licht und milder Wärme in eine orientalisch-sinnliche Welt ein. Wer einfach relaxen möchte, der findet im Ruheraum bei Tee und Früchten maximale Entspannung.

Das absolute Wellness-Highlight ist jedoch die Massage. Meine Reisebegleitung Stephanie und ich haben beide eine klassische Ganzkörpermassage à 60 Minuten gebucht. Unsere Masseure haben sich richtig ins Zeug gelegt und uns in den Wellness-Himmel massiert. Bei Tee und einem Stück Schokolade wird man langsam wieder wach und findet zurück in die Realität. Hach, diese Massage hätte noch viel länger dauern dürfen…

Abschied aus der Lenzerheide

Nach zwei wunderschönen Tagen auf der Lenzerheide machen wir uns leider schon wieder auf den Weg. Der Schweizerhof ist ein charmantes Zuhause in den Bergen. Wir haben uns sehr wohl gefühlt und kommen bestimmt einmal wieder.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Schweizerhof Lenzerheide und der Region Arosa Lenzerheide entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Hotel SEPP: Charmante Extravaganz in Maria Alm

Eine kleine Auszeit vom hektischen Alltag gefällig? Ein bisschen was los sein darf aber schon? Dann haben wir die perfekte Location: Das Hotel SEPP. Unter dem Motto „Luxury with a twist“ hat das alpine Boutique Hotel im österreichischen Maria Alm im September 2018 seine Holztüren geöffnet.

Der SEPP, das ist nicht irgendeine alpine Phantasiefigur, sondern ganz real Gastgeber Josef alias Sepp Schwaiger. Das Hotel ist ein Familienbetrieb mit Herz. Das merke ich gleich, als ich zum Check-in am SEPP Dachboden eintreffe.

Nach einer kurzen Begrüßung mache ich mich auf den Weg zu meinem Woody-Zimmer. Doch bevor ich überhaupt die Zimmertür geöffnet habe, bin ich begeistert: Vor meiner Tür befindet sich ein Atrium mit Bäumen. Gemütliche Lounge-Kissen laden zum Verweilen ein.

Auch im Zimmer hält die Begeisterung an: Es ist einfach faszinierend zu sehen, wie viele Ideen im SEPP verwirklicht worden sind. Hier ist nichts zufällig, auch wenn es vielleicht so wirkt. Ein Gesamtkunstwerk mit großer Liebe zum Detail.

Hier einige Impressionen aus meinem Woody-Zuhause:

Maria Alm am Steinernen Meer

Der SEPP ist im wunderschönen Maria Alm am Steinernen Meer zu Hause. Das Steinerne Meer ist der flächenmäßig größte Gebirgsstock der Berchtesgadener Alpen. Er wirkt je nach Aussichtspunkt wie ein zu Stein gewordenes Meer mit (steinernen) Wellen. Von meinem Balkon aus habe ich die perfekte Aussicht auf das beeindruckende Karsthochplateau.

Die Wanderwege rund um Maria Alm

Zusammen mit Gastgeber Sepp machen wir eine gemütliche Wanderung und erkunden die Wanderwege rund um das Hotel. Mit dabei: Beagle Paul. Paul ist zusammen mit seinen Herrchen Andreas und Matthias Bunsen angereist. So viel sei schon verraten: Andreas und Matthias haben den SEPP mit einem sehr coolen Produkt bereichert. Aber dazu später mehr. Insgesamt hat die Region Maria Alm 276 abwechslungsreiche Wanderungen zu bieten. Ein echtes Wanderparadies also. Ich liebe es in der Natur zu sein und den gelben Schildern zu folgen. Ziel unserer Wanderung ist eine Friedenskapelle mitten im Wald: Ein besonderer Ort der Stille und Kraft. Informationen und eine Wegbeschreibung sind hier zu finden.

Abends am SEPP Dachboden

Den Abend lassen wir am SEPP Dachboden ausklingen. Der Dachboden ist der Dreh- und Angelpunkt im Hotel, die „gute Stube“. Hier wird morgens gefrühstückt, tagsüber relaxt und abends gehen die Drinks über den Tresen. Man kann lässig an der Bar sitzen oder gemütlich auf der Meindl-Couch Platz nehmen. Meindl-Couch heißt sie deswegen, weil sie vom Lederhosen-Hersteller Meindl komplett aus „Lederhosen-Leder“ für den SEPP angefertigt wurde. Verrückt? Ja. Aber extrem cool. Beim Billard kommt man leicht mit anderen Gästen ins Gespräch. Im Sommer sitzt man auf der Terrasse sehr schön und kann sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen, im Winter sorgt die wohlige Wärme am Kamin für ein gutes Gefühl.

Morgens am SEPP Dachboden

Der nächste Morgen beginnt dort, wo der Abend aufgehört hat: Am SEPP Dachboden. Statt Frühstück gibt es einen Brunch bis 13 Uhr. Neben den Klassikern werden hier feine Spezialitäten, süße Leckereien und frische Smoothies mit Almkräutern serviert. Besser kann ein Tag in den Bergen nicht beginnen.

Sport & Relaxen im SEPP

Ein Tag in Maria Alm hat viel zu bieten: Wie wäre es mit einer E-Bike-Tour, einer Wanderung oder einfach nur einem entspannten Tag im Pool und in der Airstream-Sauna? Der Airstream wurde eigens für den SEPP in eine Sauna umgebaut! Im Winter steht natürlich auch das Skifahren hoch im Kurs.

 

Dinner im Hotel Eder

Den Tag lassen wir beim Abendessen im A-la-carte-Restaurant im Hotel Eder ausklingen. Wir genießen die Köstlichkeiten aus der Alpine-Fusion-Küche. Das Hotel Eder gehört im wahrsten Sinne des Wortes zur Familie und die Gäste des SEPP sind hier herzlich willkommen.

Das Highlight: Die Hutschn

Zum Schluss verrate ich Euch noch, wo der SEPP die Handschrift von Andreas und Matthias trägt. Ihr erinnert Euch, die beiden Herrchen von Paul. Auf den Balkonen hängen Hutschn. Hutschn, das sind erstklassige, ungewöhnlich belastbare und langlebige Schaukeln aus massiven Eichenbohlen mit aufwändig von Hand gespleißten Seilen. Es macht irre Spaß einfach drauflos zu schaukeln. Man kann abschalten, entspannen und dabei das wunderschöne Panorama genießen. Alle Informationen zu den handgearbeiteten Schaukeln findet Ihr hier. Danke Andreas und Matthias für die tolle Zeit zusammen im SEPP – bleibt so wie Ihr seid!

Servus im SEPP

Servus, das sagt man sowohl zur Begrüßung als auch zum Abschied. Auch wenn ich es dieses Mal zum Abschied benutze, so bin ich mir sicher, dass ich den SEPP ganz bald wieder mit einem Servus begrüßen werde. Vielen Dank für die schöne Zeit in Maria Alm!

Dieser Artikel ist in Kooperation mit dem Hotel SEPP entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!

Ein Wochenende in Villars

Wer Natur und Berge mag, der ist in der Schweiz bestens aufgehoben. Ein echtes Paradies für Winter- und Sommeraktivitäten ist Villars-sur-Ollon im französischsprachigen Teil der Schweiz. Wir haben im September ein schönes Spätsommer-Wochenende dort verbracht:

Wanderung „Balade des 3 Lacs“

Wir starten das Wochenende mit einer Wanderung um die drei Seen „Balade des 3 Lacs“. Christiane Wirz von der „Ecole Suisse de Ski“ (Schweizer Skischule) begleitet uns als ortskundige Wanderführerin. Wir fahren von Villars-sur-Ollon mit dem Zug bis nach Col-de-Bretaye (Fahrzeit: 18 Minuten). Bretaye ist Ausgangspunkt der Wanderung.

Wer die Free Access Card besitzt, fährt sogar kostenfrei mit der Bahn. Die Free Access Card gilt von Juni bis Oktober und man erhält sie kostenlos, wenn man in Villars übernachtet. Ohne Übernachtung zahlt man 12 CHF (ca. 10,50 €) pro Tag. Es gibt noch viele weitere Vorteile, welche das sind liest man hier.

Das Wetter spielt an diesem Spätsommertag im September hervorragend mit. Morgens ist es frisch, aber im Laufe des Vormittags wird es immer wärmer. In der Sonne hält man es im T-Shirt gut aus.

Christiane führt uns mitten durch die wunderschöne Schweizer Natur: Wir begegnen Kühen, bewundern hübsche Holzhäuschen und genießen immer wieder die grandiose Aussicht. Hier einige Impressionen:

 

Zum Mittagessen kehren wir im Restaurant du Lac des Chavonnes ein. Das Wetter lässt es zu, dass wir draußen Platz nehmen können. Mit Blick auf den See genießen wir ein leichtes Mittagessen. Als Dessert gönne ich mir Meringue (in Deutschland besser bekannt als Baiser) mit Früchten und Doppelrahm. Sehr beliebt in der französischsprachigen Schweiz. Meine Lieblingsvariante: Meringue mit Schnaps übergossen. Einfach köstlich!

Vom Restaurant laufen wir bis Bouquetins, um von dort mit dem Zug zurück nach Villars zu fahren. In Bouquetins entdecken wir direkt an der Haltestelle die „Maison de la Montagne de Bretaye“ (auf ca. 1.700 Meter Höhe). Liebend gern hätten wir uns auf den Liegestühlen mit Blick auf das Bergpanorama niedergelassen, um in der Sonne einen Drink zu uns zu nehmen. Aber in Villars wartet noch eine besondere Location auf uns…

 

… sodass wir in die Zahnradbahn einsteigen und zurück in den Ort fahren.

Les Bains de Villars

In Villars angekommen, verbringen wir den Nachmittag im „Les Bains de Villars“. Ein frisch renoviertes Wellnesszentrum, das zum Relaxen einlädt. Bei atemberaubender Bergkulisse erfrischen wir uns im Außenpool und liegen draußen in der Sonne.

Aber auch indoor hat das Les Bains de Villars einiges zu bieten: Das großes Schwimmbecken ist perfekt, um fleißig Bahnen zu ziehen und sich sportlich zu betätigen. Danach kann man es sich dann im Wellnessbereich gut gehen lassen und in der schicken Holzsauna entspannen. Durch die Panoramafenster hat man einen tollen Blick auf die Berge.

Das Schöne am Bains de Villars ist, dass es zwar ein „öffentliches Schwimmbad“ ist, aber Pool und Wellnessbereich trotzdem an ein Hotel-Spa erinnern. Es ist alles sehr gepflegt und nicht überlaufen. Und wer Lust auf körperliche Betätigung hat, der kommt auch auf seine Kosten. Eine tolle Mischung aus Wellness und Sport. Der Eintritt in den Schwimmbereich (der Wellnessbereich ist separat zu zahlen) ist mit der Free Access Card kostenfrei.

Bild: Andrea Fischer, www.trips4kids.de

Bild: Andrea Fischer, www.trips4kids.de

Abendessen im Restaurant Peppino

Am Abend kehren wir im Restaurant Peppino ein. Küchenchef Joël Quentin hat dem Restaurant mit seinen Konzept „alpine herbs“ eine ganz spezielle Handschrift verliehen. Er betreibt eine in der Region einzigartige Küche mit Kräutern und Blumen der Alpen. Die Teller sind liebevoll hergerichtet und es schmeckt so gut wie es aussieht.

Schnupperkurs auf dem Golf-Club Villars

Der nächste Tag beginnt im Golf-Club Villars. Golfprofi Matteo Quaquarelli erklärt uns in einem Schnupperkurs die Grundregeln und wir üben den Abschlag. Für mich als Neuling ist es faszinierend zu sehen, wie leicht ein Schlag bei Matteo aussieht und wie schwer es tatsächlich ist, den kleinen Ball dahin zu bekommen, wo er hin soll. Matteo gibt sich aber mit der Gruppe viel Mühe und schaut, dass jedem von uns ein ordentlicher Abschlag gelingt. Erfolgserlebnisse beflügeln ja bekanntlich.

Der 18-Loch-Golfplatz Villars liegt auf 1.660 Metern Höhe und ist wunderschön in die Bergwelt integriert und bietet eine atemberaubende Kulisse. Es ist kein bisschen abgehoben hier, die Mitglieder sind freundlich und die Atmosphäre ist angenehm. Mit der Free Access Card hat man einen Schnupperkurs inklusive.

Der Geheimtipp in der Region: Restaurant Miroir d’Argentine

Wer in der Region Villars ist und ein einzigartiges Gourmet-Erlebnis mit Herz erleben möchte, dem empfehle ich das Restaurant Miroir d’Argentine. An dieses Restaurant werde ich noch lange zurückdenken und ich bin sicher, die anderen aus der Gruppe werden es auch tun.

Es gibt handgeschriebene Speisekarten (in französischer Sprache), die aber vom Gastgeber mündlich oder via Zeichnung liebevoll übersetzt werden. So kommt es, dass ich als Vorspeise die Kürbissuppe bestelle; sie hat mich einfach angelacht.

 

Auch der Hauptgang ist köstlich. Es ist September und die Wildsaison kann starten, oder? Ein Abendessen zum Genießen und Dahinschmelzen. Die Atmosphäre im Restaurant ist herzlich und es ist einfach schön zu sehen, wie die Gastgeberfamilie Jaggi zusammenarbeitet.

Weinprobe in Aigle

Letzter Programmpunkt unseres Wochenendes ist ein Besuch in Aigle. Der kleine Ort liegt ca. 14 km von Villars entfernt. Im Schloss Aigle (Château d’Aigle) befindet sich ein Weinmuseum. Der Schwerpunkt liegt auf visuellen Medien, mit einem faszinierenden Film und einer Dauerausstellung von 1.200 Weinetiketten.

Nach einem Gang durch das schöne Schlossmuseum sind wir selbst am Zuge: Wir dürfen verschiedenen Aigle-Weine probieren. Diese schmecken uns so gut, dass wir vor Abreise im Museumsshop zuschlagen und einige Weinflaschen erwerben. So fällt der Abschied nicht ganz so schwer, denn wir haben ja ein Stück Schweiz mit im Gepäck.

Au revoir!

Villars und Umgebung sind traumhaft. In der Sommersaison sollte man sich unbedingt die Free Access Card besorgen und einige der 35 Aktivitäten und Transportmöglichkeiten, die diese bietet, nutzen. Ein wirklich gutes Angebot!

Nach der Weinprobe treten wir die Heimreise an. Mit dem Swiss Travel Pass reisen wir mit dem Zug von Aigle zum Zürcher Flughafen. Bahnfahren ist in der Schweiz ein angenehmes Erlebnis. Insbesondere die Strecke entlang des Genfersees ist atemberaubend. Von Zürich aus fliegen wir mit der Swiss zurück nach Deutschland. Der Schweizer Service an Bord ist gut und ich hab das Glück in einem neuen Flugzeug der C-Series zu sitzen.

Begleitet hat mich an diesem schönen Wochenende die liebe Andrea von Trips4Kids, die in ihrem Artikel 8 Tipps für Villars und Les Diablerets, insbesondere mit Kindern, verrät. Sehr lesenswert!

Dieser Artikel ist in Kooperation mit der Region Villars-Gyron Les Diablerets Bex entstanden. Vielen Dank für die freundliche Zusammenarbeit!